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Johannes 11 - „Ich bin die Auferstehung und das Leben"

  • Peter Köttritsch
  • vor 7 Tagen
  • 10 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 5 Tagen


„Haben wir unsere Geburt überlebt, wird uns auch der Tod nichts anhaben können.“ (Es ließ sich leider nicht recherchieren, von wem dieser Satz stammt. Ich dachte an Helmut Qualtinger, stimmt aber nicht)


Wir haben in der Medizin unglaubliche Fortschritte gemacht. Österreich ist eines der Länder mit der besten medizinischen Versorgung. Trotzdem liegt die Sterblichkeitsrate hierzulande seit Jahren konstant immer noch bei 100%.

Der Tod als unausweichliches Szenario, für jeden von uns.

 

Meine Großmutter hat immer gesagt: „Dass alle Menschen sterben müssen, ist die gerechteste Sache der Welt.“ Damit hat sie zwar grundsätzlich recht gehabt, aber gleichzeitig tue ich mir schwer, den Tod mit so einer positiven Assoziation wie eben „Gerechtigkeit“ in einem Atemzug zu nennen.

 

Der Tod ist, wenn wir in die Bibel schauen, eine Folge, oder genauer gesagt eine Konsequenz, der Sünde.

Wir haben heute Gott sei Dank keinen Beerdigungsgottesdienst, aber trotzdem ist es wichtig, über diese Dinge nachzudenken.

Zumal wir ebenfalls aus der Bibel wissen dürfen, dass der Tod eben nicht das letzte Wort hat, sondern es eine berechtigte Hoffnung über den Tod hinaus gibt.

 

Paulus spottet sogar über den Tod und fragt: „Tod, wo ist dein Stachel?“ (1. Korinther 15,55) Er spricht in dem ganzen Kapitel über die „Auferstehung“.

Woher nimmt Paulus diese Zuversicht?

 

Das hat mit einem Mann zu tun, dem Paulus nachgefolgt ist: Jesus.

Dieser Jesus hat ganz unglaubliche Dinge gesagt. Über die Welt, über die Menschen, vor allem aber über sich selber.

 

Einige dieser „Ich bin Worte“ haben wir uns schon in den letzten Wochen etwas genauer angesehen. Ich bin das Brot, das Licht, der Weinstock usw. Dabei haben wir entdeckt, dass Jesus kein selbstverliebter Narzisst war, der sich nur wichtig machen wollte, sondern dass seine Worte in und mit seinem Leben bestätigt wurden.

 

Bei der letzten Predigt in dieser Serie haben wir gesehen, dass Jesus den ultimativen Wahrheitsbeweis geliefert hat. Er hat sich als der gute Hirte gezeigt, weil er sein Leben für seine Schafe im wahrsten und umfassendsten Sinn hingegeben hat.

 

Heute möchte ich mit euch ein weiteres „Ich bin Wort“ (eigentlich ein Doppelwort) ansehen:

Jesus sagt von sich: „Ich bin die Auferstehung und das Leben.“ (Johannes 11,25)

 

Eingebettet ist diese Aussage von Jesus in eine der unglaublichsten Geschichten, die im neuen Testament aufgeschrieben steht: Die Geschichte von Lazarus.

Es ist zwar eine etwas längere Geschichte, aber sie ist so voller detailreicher Tiefen, dass ich sie euch zur Gänze vorlesen möchte. Auch wenn wir heute nur auf wenige Aspekte daraus tiefer eingehen können, so ist es wichtig, den Rahmen zu kennen, um dieses „Ich bin Wort“ von Jesus noch besser einordnen zu können.

 

Die Geschichte spielt in Betanien, einem kleinen Ort ein paar Kilometer außerhalb von Jerusalem.

Jesus hat sich mit seinen Jüngern zuvor aus Judäa, der Gegend, deren Zentrum Jerusalem war, zurückgezogen. Es hat zuvor offene Anfeindungen gegen ihn gegeben. Er wurde bereits mehrfach mit dem Tod bedroht.

Deshalb, so heißt es am Ende des vorigen Kapitels, zog er sich mit seinen Jüngern an den Jordan, dort, wo Johannes zuvor getauft hatte, zurück.

 

Johannes 11 (Neues Leben)

1 Ein Mann namens Lazarus war krank. Er wohnte mit seinen Schwestern Maria und Marta in Betanien.

2 Das ist dieselbe Maria, die dem Herrn das kostbare Duftöl über die Füße goss und sie mit ihrem Haar trocknete. Weil ihr Bruder Lazarus krank geworden war, 3 schickten die beiden Schwestern Jesus eine Nachricht und ließen ihm ausrichten: »Herr, der, den du lieb hast, ist sehr krank.«

4 Als Jesus jedoch davon hörte, sagte er: »Lazarus’ Krankheit wird nicht zum Tode führen; sie dient vielmehr der Verherrlichung Gottes. Der Sohn Gottes wird durch sie verherrlicht werden.«

5 Jesus hatte Marta, Maria und Lazarus lieb.

6 Als er von seiner Krankheit erfahren hatte, blieb er noch zwei Tage, wo er war.

7 Erst dann sagte er zu seinen Jüngern: »Lasst uns wieder nach Judäa gehen.«

8 Doch seine Jünger wandten ein: »Meister, erst vor wenigen Tagen haben die Juden dort versucht, dich zu steinigen. Und nun willst du dorthin zurückkehren?«

9 Jesus erwiderte: »Es ist doch zwölf Stunden jeden Tag hell. Solange es hell ist, können die Menschen sicher einen Fuß vor den anderen setzen. Sie können sehen, weil sie das Licht dieser Welt haben.

10 Nur in der Nacht laufen sie Gefahr zu stolpern, weil das Licht nicht bei ihnen ist.«

11 Und er fuhr fort: »Unser Freund Lazarus ist eingeschlafen, doch nun gehe ich hin und wecke ihn auf.«

12 Die Jünger meinten: »Herr, wenn er schläft, wird er bald wieder gesund!«

13 Sie dachten, Jesus rede von einem heilsamen Schlaf; Jesus sprach aber davon, dass Lazarus gestorben war.

14 Da sagte er ihnen offen: »Lazarus ist tot.

15 Euretwegen bin ich froh, dass ich nicht dort war, weil ihr so einen weiteren Grund haben werdet, an mich zu glauben. Kommt, wir wollen zu ihm gehen.«

16 Thomas, auch »Zwilling« genannt, sagte zu den anderen Jüngern: »Wir wollen mitgehen – und mit ihm sterben.«

17 In Betanien berichtete man Jesus, dass Lazarus schon vier Tage im Grab lag.

18 Betanien war nur wenige Kilometer von Jerusalem entfernt, 19 und viele Leute waren gekommen, um Marta und Maria ihr Beileid auszusprechen und sie über den Verlust ihres Bruders zu trösten.

20 Als Marta erfuhr, dass Jesus auf dem Weg zu ihnen war, eilte sie ihm entgegen. Maria aber blieb im Haus.

21 Marta sagte zu Jesus: »Herr, wärst du hier gewesen, wäre mein Bruder nicht gestorben.

22 Aber auch so weiß ich, Gott wird dir alles geben, was auch immer du ihn bittest.«

23 Jesus sagte zu ihr: »Dein Bruder wird auferstehen.«

24 »Ja«, erwiderte Marta, »am Tag der Auferstehung, wenn alle Menschen auferstehen.«

25 Jesus sagte zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.

26 Er wird ewig leben, weil er an mich geglaubt hat, und niemals sterben. Glaubst du das, Marta?«

27 »Ja, Herr«, antwortete sie. »Ich bin zu dem Glauben gekommen, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.«

28 Damit verließ sie ihn und kehrte zu Maria zurück. Sie nahm Maria beiseite und sagte zu ihr: »Der Meister ist hier und will dich sehen.«

29 Als Maria dies gehört hatte, ging sie sofort zu ihm.

30 Jesus war außerhalb des Dorfes geblieben, dort, wo Marta ihn getroffen hatte.

31 Die Leute, die zum Haus gekommen waren, um Maria zu trösten, sahen sie eilig weggehen. Da folgten sie ihr, weil sie vermuteten, dass sie zu Lazarus’ Grab wollte, um zu weinen.

32 Als Maria nun an die Stelle kam, wo Jesus war, und ihn sah, warf sie sich ihm zu Füßen und sagte: »Herr, wärst du hier gewesen, wäre mein Bruder nicht gestorben.«

33 Als Jesus die weinende Maria und die Leute sah, die mit ihr trauerten, erfüllten ihn Zorn und Schmerz.

34 »Wo habt ihr ihn hingelegt?«, fragte er. Sie antworteten: »Herr, komm mit und sieh.«

35 Da weinte Jesus.

36 Die Leute, die in seiner Nähe standen, sagten: »Seht, wie sehr er ihn geliebt hat.«

37 Einige meinten jedoch: »Dieser Mann hat doch einen Blinden geheilt. Warum konnte er Lazarus nicht vor dem Tod bewahren?«

38 Und wieder war Jesus innerlich erschüttert, während er zum Grab ging. Es war eine Gruft, vor deren Eingang man einen Stein gerollt hatte.

39 »Rollt den Stein fort«, befahl Jesus. Doch Marta, die Schwester des Verstorbenen, wandte ein: »Herr, inzwischen wird der Gestank schrecklich sein, denn er ist schon seit vier Tagen tot.«

40 Jesus erwiderte: »Habe ich dir nicht gesagt, dass du die Herrlichkeit Gottes sehen wirst, wenn du glaubst?«

41 Da rollten sie den Stein beiseite. Dann blickte Jesus zum Himmel auf und sagte: »Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast.

42 Ich weiß, dass du mich immer erhörst, doch ich sage es wegen der vielen Menschen, die hier stehen, damit sie glauben können, dass du mich gesandt hast.«

43 Dann rief er mit lauter Stimme: »Lazarus, komm heraus!«

44 Und Lazarus kam heraus. Er war in Grabtücher gewickelt und sein Kopf war mit einem Tuch verhüllt. Jesus sagte: »Löst die Binden und lasst ihn gehen!«

45 Viele von den Juden, die bei Maria gewesen und Zeugen dieses Geschehens geworden waren, glaubten nun an Jesus.

 

Das ist eine Geschichte, die in mir immer wieder Staunen, Ehrfurcht und Bewunderung für Jesus auslöst.

Auch wenn Lazarus irgendwann später doch gestorben ist (sonst würde er ja heute noch leben), so zeigt Jesus ganz klar auf, dass eben der Tod nicht das letzte Wort hat.

 

Er, Jesus, hat das letzte Wort.

Er ist dann selber den Weg in den Tod gegangen. Aber auch bei ihm fand eine Auferstehung statt. Und zwar eine endgültige.


„Ich bin die Auferstehung!“, sagt Jesus - bevor er das Wunder tut.

Das war keine einmalige Sache, nicht nur ein weiteres Wunder, das Jesus vollbracht hat.

Das ist die ultimative Ansage, dass mit dem Tod, so unausweichlich er auch sein mag, nicht alles aus und vorbei ist. Weder für uns persönlich, noch für die Menschheit im Allgemeinen, auch nicht für die Schöpfung.

 

Gepaart ist diese Aussage Jesu mit: „Ich bin das Leben“. Übrigens das einzige „Ich bin Wort“, das zwei Mal vorkommt.

Bei meiner nächsten Predigt werde ich über Johannes 14,6 sprechen:

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“.

 

Aber heute möchte tiefer auf die beiden Worte „Auferstehung“ und „Leben“ eingehen:

Diese Aussage Jesu gehört zu den tiefsten im ganzen Johannesevangelium.

Im Griechischen ist sie sogar noch kraftvoller als in der deutschen Übersetzung.

 

1. ἀνάστασις (anástasis) – Auferstehung

Das Wort setzt sich aus zwei Teilen zusammen:

·         ἀνά (ana) = auf, empor, wieder auf

·         ἵστημι (histēmi) = stellen, stehen lassen, aufrichten

Wörtlich bedeutet es:

„das Wieder-Aufstehen“ oder „das Aufgerichtet werden“

 

Es bezeichnet nicht nur den Vorgang nach dem Tod, sondern grundsätzlich das Aufstehen aus einem Zustand des Niedergangs oder Todes.

 

Im Neuen Testament kann anástasis bedeuten:

·         die leibliche Auferstehung am Ende der Zeit,

·         das Überwinden des Todes,

·         den Sieg über alles, was Leben zerstört.

 

In unserer Geschichte in Johannes 11 denkt Martha ausschließlich an die zukünftige Auferstehung:

„Ich weiß, dass er auferstehen wird am letzten Tag.“

Jesus antwortet sinngemäß: „Martha, du denkst an ein Ereignis. Ich spreche von einer Person.“

Er sagt nicht: „Ich werde die Auferstehung bringen.“

Sondern: „Ich BIN die Auferstehung.“

Die Auferstehung ist also nicht nur ein zukünftiges Wunder.

Sie hat einen Namen: Jesus.

 

2. ζωή (zōē) – Leben

Im Griechischen gibt es mehrere Wörter für Leben.

βίος (bios)

Davon stammt unser Wort „Biologie".

Es meint:

·         das biologische Leben,

·         den Lebensunterhalt,

·         die äußere Existenz.

 

ζωή (zōē)

Dieses Wort verwendet Johannes fast immer.

Es beschreibt:

·         das eigentliche Leben,

·         göttliches Leben,

·         erfülltes Leben,

·         Leben aus Gott.

Es ist nicht bloß Existenz.

Es ist Lebensqualität.

 

Wenn Künstler z. B. in Liedern vom „Leben“ singen, dann versuchen sie, dieses zōē zu beschreiben.

 

Deshalb sagt Jesus in Johannes 10,10:

„Ich bin gekommen, damit sie zōē haben – und sie im Überfluss haben.“

Nicht: „damit sie möglichst alt werden."

Sondern: „damit sie wirklich leben."

 

Johannes liebt dieses Wort

Im Johannesevangelium kommt zōē etwa 36-mal vor.

Für Johannes ist Leben nicht einfach:

·         Herzschlag

·         Atmung

·         Stoffwechsel

 

Leben ist Gemeinschaft mit Gott.

Darum sagt Jesus später:

„Das ist das ewige Leben: dass sie dich erkennen...“

Ewiges Leben beginnt also nicht erst nach dem Tod, sondern schon jetzt.

 

Warum nennt Jesus zuerst die Auferstehung?

Interessanterweise sagt Jesus: „Ich bin die Auferstehung und das Leben.“

Man könnte erwarten: „Ich bin das Leben und deshalb auch die Auferstehung."

Jesus dreht es um. Warum?

Vordergründig: Weil Lazarus tot ist. Für Martha scheint alles vorbei.

 

Ich glaube, da gibt es zwei Aspekte:

Jesus sagt gewissermaßen: Selbst wenn alles gestorben ist...

...Hoffnung,

...Träume,

...Beziehungen,

...Glaube,

...dein Körper,

ich bin größer als der Tod.

Und weil ich die Auferstehung bin,  deshalb bin ich auch das Leben.

 

Der zweite Aspekt ist, dass manches zuerst sterben muss, damit es dann zu echtem Leben auferstehen kann.

Jesus selber nennt als Beispiel ein Weizenkorn. Dieses Weizenkorn steht für unser altes Leben.

Anders ausgedrückt, es braucht diese radikale Umkehr, diese totale Abwendung vom vorherigen, diesen Tod, damit sich dann echtes Leben „zōē“ in deinem Leben wirklich entfalten kann.

 

Das Johannes-Evangelium kennt mehrere Ebenen

Johannes denkt selten nur an eine Bedeutung.

Wenn Jesus sagt: „Ich bin die Auferstehung" meint er mindestens drei Ebenen:


1. Gegenwart

Ich kann heute zerbrochene Menschen wieder aufrichten. Ich kann totes (Ehe, Gemeinde, Körper…) wieder mit neuem Leben füllen.

 

2. Geistlich

Ich schenke neues Leben.

Paulus würde später sagen: „Ihr wart tot... und Gott hat euch lebendig gemacht."

 

3. Zukunft

Der körperliche Tod hat nicht das letzte Wort. (Siehe 1. Korinther 15)

 

Stell dir einen Baum im Winter vor. Alles wirkt tot. Keine Blätter. Keine Blüten. Kein Leben. Wer den Baum nicht kennt, würde sagen: „Der ist tot." (Worauf schauen wir?)

Aber tief im Stamm pulsiert bereits neues Leben. Der Frühling ist schon da – man sieht ihn nur noch nicht.

Genau das ist Jesus.

Wo Menschen nur Winter sehen, sieht Jesus bereits Frühling.

Wo Menschen „Ende" sagen, sagt Jesus „Anfang".

 

Jesus sagt nicht: „Ich gebe euch Auferstehung."

Er sagt: „Ich BIN die Auferstehung."

Er sagt nicht: „Ich schenke euch Leben."

Sondern: „Ich BIN das Leben."

Das bedeutet: Alles, was Jesus gibt, gibt er nicht getrennt von sich selbst.

Er gibt sich selbst.

 

Darin liegt die Besonderheit aller sieben „Ich-bin-Worte“ im Johannesevangelium: Jesus bietet nicht nur Gaben an, sondern offenbart sich selbst als die Quelle. Er ist nicht nur der Geber von Brot, Licht, Leben oder Wahrheit – er ist all das in seiner Person.

 

Für uns heute bedeutet das:

Wir Menschen suchen oft nach einer Lösung für unsere Probleme: mehr Hoffnung, mehr Kraft, mehr Frieden, mehr Leben.

Jesus sagt dagegen:

„Suche nicht zuerst nach dem, was ich geben kann. Suche zuerst mich! Denn wo ich bin, da ist Auferstehung bereits gegenwärtig und das Leben hat schon begonnen.“

 

Weil Jesus Lazarus das aus menschlicher Sicht Unmögliche vollbracht hat, weil er einen Menschen, der bereits zu verwesen begonnen hat, wieder neues Leben geschenkt hat, weil für ihn absolut nichts unmöglich ist, weil er sich in deinem und in meinem Leben immer wieder als der zeigt, der Totgeglaubtes wieder mit neuem Leben füllt, deshalb glaube ich ihm diese Worte, wenn er über sich selbst sagt: Ich bin die Auferstehung und das Leben.

 

Das ist eine so tiefe und weitreichende universelle Wahrheit.

Es ist unsinnig, über diese Wahrheit zu diskutieren. (Ob sie wahr ist, oder nicht)

Ich kann mein Herz vor dieser Wahrheit verschließen.

Damals wie heute haben viele Menschen Jesus den Rücken gekehrt. Das gehört zum liebenden Wesen Gottes dazu: Er zwingt sich niemals auf. Er lässt jedem die Freiheit, selber zu entscheiden.

Aber jede Entscheidung hat Konsequenzen. Und diese so wichtige Entscheidung hat sehr weitreichende Konsequenzen.

 

Die andere Option ist: Ich glaube Jesus. D.h. ich lasse mich auf diese Wahrheit, auf diesen Jesus, ein. Und zwar ganz. Zu 100%

Wenn ich das tue, dann werde ich diese Auferstehungskraft und dieses „Zoe-Leben“ erfahren. Auf ganz viele Arten.

Dann habe ich nicht nur meine Geburt überlebt, dann wird mir der Tod wirklich nichts anhaben können. Mein irdischer Körper wird irgendwann in einem Grab landen. Sofern Jesus nicht vorher wiederkommt.

Aber ich darf leben! Weil der, der DAS LEBEN ist, in mir lebt.

 

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