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  • Peter Köttritsch

Prophetische Worte

Aktualisiert: 26. Feb.

 

Sagt ein Prophet zum anderen: Dir geht es gut! Wie geht es mir?

 

Prophetie ist ein großes Thema in der ganzen Bibel. Etwa die Hälfte der alttestamentlichen Bücher sind Bücher der Propheten. (5 große + 12 kleine) Im Neuen Testament gibt es zwar nur ein prophetisches Buch, aber auch in den Evangelien, in der Apostelgeschichte und in den Briefen finden wir prophetische Aussagen, und/oder Lehren, was Prophetie ist und was wir damit machen sollen.

Prophetie ist nicht immer nur Zukunftsvorhersage. Auch das Reden Gottes in eine bestimmte Situation hinein gehört dazu. Aber natürlich ist der Blick in die Zukunft für uns Menschen ganz besonders interessant.

Einige der Prophetien des Alten Testaments haben sich erst Jahrhunderte später erfüllt.

 

So wie etwa die vielen Prophetien über Jesus: In Jesaja 53,7-11a wird etwa 700 vor Christus seine Kreuzigung detailreich beschrieben. Und diese ist nur eine von 29 Prophetien über seinen Tod.

Es gibt im Alten Testament über 300 Prophezeiungen, die Jesus erfüllte. Vieles davon konnte er selber gar nicht beeinflussen.

Das macht Jesus absolut einzigartig! Kein Mohamed, kein Buddha, kein Sektenguru kann das von sich behaupten.

 

Jesus selber hat immer wieder prophetisch geredet. Berühmt und bis heute aktuell sind seine Endzeitreden, über die ich schon mehrfach gepredigt habe. Wir finden bei Jesus aber auch eine ganze Reihe von „kleinen Voraussagen“. Diese sind in den Evangelien überliefert.

 

Ich habe alleine im Markusevangelium übrigens 7 solcher „kleinen“ Prophetien gefunden. Eine davon möchte ich heute mit euch lesen.

 

Markus 14, 27-31

27 Unterwegs sagte Jesus zu seinen Jüngern: »Ihr werdet euch alle von mir abwenden. Denn in der Heiligen Schrift steht: ›Ich werde den Hirten erschlagen, und die Schafe werden auseinanderlaufen.‹

28 Aber nach meiner Auferstehung werde ich nach Galiläa gehen, und dort werdet ihr mich wiedersehen.«

29 Da beteuerte Petrus: »Wenn sich auch alle anderen von dir abwenden – ich halte zu dir!«

30 Jesus erwiderte: »Ich versichere dir: Heute Nacht, noch ehe der Hahn zweimal kräht, wirst du dreimal geleugnet haben, mich zu kennen.«

31 »Ausgeschlossen!«, rief Petrus. »Auch wenn es bedeutet, dass ich mit dir sterben muss, werde ich das niemals tun!« Alle anderen Jünger beteuerten dies ebenfalls.

 

Wie wir wissen, ist diese Vorhersage von Jesus punktgenau und wortwörtlich eingetroffen.

Natürlich kann man mit einer gewissen Menschenkenntnis manches vorausahnen. Z.B. wie sich jemand wahrscheinlich in dieser, oder jener Situation dann verhalten wird. Aber diese detaillierte Voraussage mit dem dreimal verleugnen, bevor der Hahn zwei Mal kräht, das ist menschlich gesehen nicht möglich. Das konnte Jesus nur, weil er, als er ganz Mensch war, mit dem Vater im Himmel im unmittelbaren Kontakt stand.

Gott lebt ja außerhalb unseres Raum- und Zeit Gefüges. Deshalb weiß er schon, was sein wird, ehe es für uns dann tatsächlich eintritt.

 

Gott ist jedoch nicht der Einzige, der außerhalb unserer Naturgesetze steht. Die ganze geistliche Welt, die genauso real ist, wie unsere natürliche Welt, ist übernatürlich. Die Bibel bestreitet in keinster Weise die Existenz und die Wirkung von Mächten und Kräften, von verschiedensten Geistern usw. Sie warnt jedoch eindringlich davor, sich auf jene Geister einzulassen, die nicht direkt Gott unterstellt sind.


Gott sagt ganz klar, dass ihm Wahrsagerei, Befragung der Toten und dergleichen ein Gräuel sind. (3. Mose 20,27 u.a.) Aus welcher Quelle eine übernatürliche Macht ihr Wissen bezieht ist absolut entscheidend. Alles, das Gott nicht als Herrn anerkennt, arbeitet zwangsläufig gegen Gott. Gerade weil sich diese Mächte gerne einen frommen (oder religiösen) Anstrich geben, ist es wichtig, diesen Unterschied zu kennen.


Es hilft mir selber bei der Unterscheidung der Geister, wenn ich mich frage, warum ich mit der übernatürlichen Welt Kontakt haben möchte. Was ist meine Motivation? Habe ich deshalb Interesse an übernatürlichen Dingen, weil ich mir selber davon Macht und Einfluss verspreche? Oder weil es schön gruselig spannend ist?


Oder ist es mir ein Herzensanliegen, das Reich Gottes zu verbreiten und sichtbar zu machen? Das ist ein riesengroßer Unterschied!

Denn:

Nur weil es Fälschungen gibt, bedeutet das nicht, dass wir auf das Original verzichten sollten! Das wäre dann „das Kind mit dem Bade ausschütten“.

 

Ich bin sehr froh darüber, dass wir in unserer Gemeinde uns nach den prophetischen Gaben ausstrecken und es eine ganze Reihe von prophetischen Diensten gibt.

Jesus hat Petrus nicht deshalb in die Zukunft blicken lassen, um damit anzugeben. Schon gar nicht, weil er ihn bloßstellen wollte. Jesus hat ihm einen Spiegel vorgehalten. Er wollte, dass Petrus sich ehrlich eingesteht, was wirklich in seinem Herzen ist. Als es kurze Zeit später wirklich um sein Leben gegangen ist, ist genau das offenbar geworden. Petrus hat behauptet, dass er bereit wäre, für Jesus sogar zu sterben. Dem war aber noch nicht so. (Erst später, nachdem der Heilige Geist sein Herz wirklich verändert hat.)

 

Wie hat Petrus auf diese Erkenntnis, was wirklich in seinem Herzen ist, reagiert? In einer Parallelstelle heißt es: „Er weinte bitterlich“. Aus tiefstem Herzen hat er bereut, dass er seine Beziehung zu Jesus verleugnet hat. Solche Momente der Reue sind für uns selber zunächst einmal alles andere als super. Deshalb werden sie von uns normalerweise vermieden. Und doch sind sie unendlich heilsam. In diesen Momenten kann Gott Heilung, Befreiung, Vergebung und einen Neuanfang schenken.


Leider muss er uns dazu oftmals bis in den Zerbruch laufen lassen. Oft ist erst in der Tiefe eine wirkliche Veränderung des Herzens möglich. Und diese tiefe, grundlegende Veränderung will Gott für dich und für mich. Weil sie meist die Voraussetzung für echte Heilung ist.

 

Wenn Gott prophetisch durch einen Menschen spricht, dann hat er immer im Sinn, dass die angesprochene Person langfristig gesehen geheilt, gestärkt, geleitet, vielleicht auch korrigiert, aber in jedem Fall gesegnet wird.

Und auch wenn Gott in seine Situation hinein spricht, dann ist es immer sein Ziel, dass am Ende das Reich Gottes gebaut und sichtbar wird.

 

Wie gesagt, bin ich sehr froh über die vielfältigen, reichen prophetischen Gaben, die in unserer Gemeinde zum Einsatz kommen. Auch wenn wir sicher noch immer dazulernen dürfen. Aber ich sehe, dass wir auf einem sehr guten Weg sind. Danke, Karin, dafür!

 

Wie ich letzten Sonntag schon gesagt habe, hat der Heilige Geist uns durch mancherlei prophetische Worte darauf vorbereitet, dass wir bald neue Räumlichkeiten bekommen werden. Als dann die definitive Nachricht gekommen ist, dass wir im Herbst hier ausziehen müssen, hat zumindest bei mir (und ich glaube, bei vielen anderen auch) die Vorfreude darüber, was Gott tun wird, überwogen. Natürlich ist auch eine gewisse Wehmut dabei. Diese Räumlichkeiten haben wir im Herbst 2005 renoviert. Am 22. Jän 2006 gab es den Einweihungsgottesdienst.

Später haben wir dann die Sozo Suite mit der Küche dazu gemietet. Und vor kurzem erst haben wir die Kinder- und Jugendräume neu gestaltet.

Wir haben hier viel Arbeit, Geld, Schweiß und Herzblut investiert. Das waren jetzt 18 wunderschöne, sehr prägende Jahre. Und wir sind unendlich dankbar für das, was Gott in dieser Zeit an uns, aber vor allem auch durch uns für unseren Ort, für unsere Region und darüber hinaus getan hat.

 

Ich habe einen Auszug der prophetischen Worte der letzten 5 Jahre herausgesucht, die Gott uns als Gemeinde in der Vergangenheit, aber auch für die Zukunft gegeben hat. Die meisten davon sind übrigens auf unserer Homepage (unter „Blog“) zum Nachlesen. Mir ist es einerseits wichtig, dass wir sehen, was Gott schon getan hat. Zum anderen möchte ich, dass dadurch unser Glaube gestärkt wird und wir mit noch mehr Zuversicht beten können und in freudiger Erwartung glauben.

 

Wort für 2019:

Gemeinde TPL St. Martin:

Die Männer stehen auf. Gott führt die Männer zurück in ihre wilde Kraft. [War nicht gleich 2019 so, aber in den Folgejahren]

Ich sehe Männer kämpfen und Frauen kämpfen. Der Kampf schaut aber verschieden aus.

Frauen: Fürbitte, Einheit, Hilfen, Lehre, Beziehungen,... Männer mehr nach außen. Sie stehen in einer Reihe und wehren Angriffe ab. Sie schützen die Herde. Sie kämpfen gegen Lieblosigkeit, Treulosigkeit, Hoffnungslosigkeit, die von der Welt kommen.

 

Alles hat mit der Vaterliebe zu tun, die Männer und Frauen immer mehr bewusst wird. Veränderung zur ECHTHEIT ist die Voraussetzung, dass das alles gelingt. Und: ES MACHT SPASS! [Wurde erst letzten Sonntag bestätigt!]

 

Wir werden als Gemeinde bekannt. Es wird in unseren Gottesdiensten normal werden, dass neue Menschen da sind. Auch wenn nicht alle bleiben, wir werden bekannt und lernen, wie wir sein müssen, damit sich fremde Menschen bei uns wohlfühlen.

 

Es ist ein Jahr, wo sich entscheidet, auf welcher Seite wer steht. Es gibt kein „Dazwischen oder Lau“ mehr. Entweder heiß oder kalt. Es wird eine Kluft entstehen zwischen den Personen, die wollen und denen, die nicht wollen.

[Manche habe in dieser Zeit die Gemeinde verlassen, aber die, die jetzt da sind wachsen enorm!]

Wir werden genug Finanzen haben und wir werden genug Arbeiter haben. [Das wurde gesagt, bevor dieser finanzielle Segen über die Gemeinde ausgeschüttet worden ist und wir 3 Mitarbeiterinnen zusätzlich anstellen konnten!]

 

Anbetung im Alltag wird normal werden.

Lehret die Kinder, wie man im Reich Gottes lebt! Die Kinder werden die sein, die den größten „Erfolg“ haben werden, wenn wir sie mitmachen lassen!

 

Österreich:

Awakening Österreich wird im Juni eine „Revolution“ bewirken.

Christen werden gestärkt sein und jubeln. Sogar für die Medien wird es nicht übersehbar sein. [Segnung von Kurz]

 

Wort für 2020

Die Leute werden hungrig werden.

Kinder - und Jugend – entsteht aus dem Nichts.

Unsere Gemeinde ist kontrovers. So oder so. Nicht lau!

Es kommt eine Leitungsgeneration nach. Mehr Schultern. [Siehe GL!]

Finanzen werden sich vermehren, immer genau so, wie wir sie brauchen. [Erleben wir gerade; Herausforderung: Miete der neuen Räume!]

Die Gemeinde wird „gefährlich“. Sie wird ernst zu nehmen.

 

Wort für 2021

Die Jugend ist feurig. Es wird Bekehrungen geben. SOZO ist gefragt.

Die Gemeinde ist eine Oase der Ruhe, aber Räume spielen untergeordnete Rolle. Wir dienen vermehrt „draußen“ unter den Menschen. Wir werden neue Wege gehen. Viel neuere als zuletzt. Wir müssen wendig sein!

Die Gemeinde wird versorgt sein.

 

Es wird ein Jahrzehnt des „Unmöglichen“ sein. „Siehe, ich mache es möglich! Fürchte dich nicht, kleine Gemeinde! Ich bin bei dir, der Herr, dein Gott. Du wirst mich noch intimer kennenlernen, meine geliebte Braut! Ich gebe dir zunehmend Vollmacht.“

 

Wort für 2022

Gott sagt (an die Gemeinden im Mühlviertel): „Ich liebe meine Herde! Ihr seid auf dem richtigen Weg. Ihr sucht mich, und ich kann euch gut führen. Ihr sprecht meine Worte. Ihr seid meine Speerspitze!

Ich verwende euch, um mein Reich zu bauen, um das Mühlviertel zu erreichen. Ich gebe euch Weisheit, damit ihr wisst, was ihr tun sollt. In der dunkelsten Nacht scheine ich als helles Licht. Es gibt nichts, was verborgen ist, denn ich leuchte!

Der Feind ist bereits besiegt, aber er verbreitet immer noch Angst und Schrecken in eurer Gegend. Seine Macht ist gebrochen, und er muss vertrieben werden. Das geht gut durch mein Licht – das seid ihr! Leuchtet! Steht auf und scheint! Gebt mir eure 5 Brote und 2 Fische, ich mache volle Körbe draus!“

 

Herr, wohin führst du uns?

„Ich führe euch Schritt für Schritt. Liebt einander, seid für einander da. Tut Gutes allen, die da draußen sind! Seid meine Hände und Füße.“

 

Wort für das Arbeitsjahr 2023/24

(Eindrücke vom Treffen der 3 Propheten im September 2023)

Gemeindethema wurde bestätigt: Dankbarkeit in allen Dingen.

 

Was sollen wir beachten in diesem Kirchenjahr (September 2023 bis August 2024):

·        Vorsicht vor dem „Sauerteig des Herodes“ (Politischer Geist) – Individualismus

·        Ordnung kommt ins Chaos – es kommt Bewegung in die Gemeinde

·        Vorsicht vor anderen Strömungen (Wachsamkeit!)

 

Sind wir dieses Jahr noch beim Wöhrer?

Alle drei: Ja

Aber auch: Gegen Ende kommen viel mehr Menschen, der Raum quillt über. Es steht die Frage im Raum: Wohin?

 

In einem Lobpreis Lied heißt es: “The more I seek you, the more I find you.” (je mehr ich dich suche, desto mehr finde ich dich)

Wir sollten weitermachen mit Anbetung und mit ganzem Herzen Jesus suchen, daraus resultiert alles.

 

 

Danke, Herr, für all die prophetischen Worte der Ermutigung. Danke, dass wir erleben, wie du uns persönlich, aber auch uns als Gemeinde, führst. Danke, dass du der gute Hirte bist, der uns zum frischen, lebendigen Wasser führt und wir Vielen den Weg dorthin zeigen dürfen!

 

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