Zwischenzeiten
- Karin Staple
- 19. Apr.
- 10 Min. Lesezeit
Liebe Gemeinde! Wir haben gerade Ostern erlebt. Das Ostern, wo Jesus Christus mit großer Kraft von den Toten auferweckt wurde, wo Gottes Sieg sichtbar wurde.
Apostelgeschichte 1/1-14
Bevor aber Jesus in den Himmel aufgenommen wurde, sprach er noch mit den Männern, die er als seine Apostel berufen hatte. Geleitet vom Heiligen Geist gab er ihnen Anweisungen für die Zukunft….. Als sie an einem dieser Tage miteinander aßen, wies Jesus seine Jünger an: »Verlasst Jerusalem nicht! Bleibt so lange hier, bis in Erfüllung gegangen ist, was euch der Vater durch mich versprochen hat. Denn Johannes hat mit Wasser getauft; ihr aber werdet mit dem Heiligen Geist getauft werden, und das schon bald.«…. ihr werdet den Heiligen Geist empfangen und durch seine Kraft meine Zeugen sein in Jerusalem und ganz Judäa, in Samarien und überall auf der Erde.« Nachdem er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen in den Himmel emporgehoben. Eine Wolke verhüllte ihn, und sie sahen ihn nicht mehr. Noch während sie wie gebannt zum Himmel schauten und Jesus nachblickten, standen auf einmal zwei weiß gekleidete Männer bei ihnen. »Ihr Galiläer«, sprachen sie die Jünger an, »was steht ihr hier und starrt nach oben? Gott hat Jesus aus eurer Mitte zu sich in den Himmel genommen; aber eines Tages wird er genauso zurückkehren, wie ihr ihn gerade habt gehen sehen.« Da kehrten sie vom Ölberg nach Jerusalem zurück, das ungefähr einen Kilometer entfernt liegt. In der Stadt angekommen gingen sie in das obere Stockwerk des Hauses, wo sie sich von nun an trafen. Zu ihnen gehörten auch einige Frauen, unter anderem Maria, die Mutter von Jesus, und außerdem seine Brüder. Sie alle trafen sich regelmäßig an diesem Ort, um gemeinsam zu beten.
Gerade war Jesus unter ihnen, hat ihnen eine Aufgabe erteilt, die ihnen sicher schon unter den Fingern gebrannt hatte: Ihr werdet überall hinreisen und allen erzählen, was ihr gelernt habt, was ihr erlebt habt. Ja! Eine große Berufung. Die größte der Welt! Jesus, den wir erlebt haben, der jetzt mit so viel Kraft lebt, allen erklären und erzählen.
ABER: Er hat auch gesagt, dass sie warten sollen. Warten auf den Heiligen Geist. Wir wissen jetzt, dass sie auf Pfingsten gewartet haben. Aber damals? Bitte warten. Bitte warten. Beten. Warten. Beten. Wird er wirklich kommen, der Heilige Geist? Wie wird das werden? Ist das angenehm? Beten. Warten. Voll Tatendrang – warten.
Kennen wir das auch in unserem Leben? Jesus gibt uns eine Perspektive, er gibt uns eine Anweisung, und dann müssen wir warten.
Bist du vielleicht gerade selber in so einer Zwischenzeit? Hat dir Gott vielleicht etwas gesagt, das noch nicht eingetroffen ist? Warten. Beten. Warten.
Und dabei geht es immer um eines: Wir können nicht aus eigener Kraft Zeugen sein. Die Jünger mussten auf den Heiligen Geist warten, denn nur durch seine Kraft konnten sie Zeugen sein. Jesus sagt das explizit zu den Jüngern und auch zu uns: Durch die Kraft des Heiligen Geistes werdet ihr meine Zeugen sein… Also nur durch die Kraft des Heiligen Geistes werden wir unsere Berufung tun können, unseren Ruf erfüllen können!
Und auf den warten wir. Hast du dir schon einmal überlegt, warum auf den Heiligen Geist gewartet werden musste? War der noch nicht bereit? Ist er vielleicht überrascht worden von den Umständen?
Ich denke – ist natürlich nur eine Vermutung – vielleicht hat er uns wegen uns selber warten lassen? Ich denke, wir selber brauchen solche Zwischenzeiten, solche Wartezeiten!
Es ist nicht selten, dass solche Zeiten, solche Wartezeiten, solche Zwischenzeiten, in der Bibel vorkommen. König David ist ein Mann nach Gottes Herzen. Er wurde zum König gesalbt. Aber niemand wusste es. Es gab zu der Zeit noch einen König, den zwar Gott verworfen hatte, der aber noch regiert hat.
2016 hat Gott zu Martin und mir gesprochen, dass wir eine Berufung haben, etwas ganz Neues. Er hat uns ungefähr gesagt, worum es gehen wird. Seitdem sind 10 Jahre vergangen und wir sind 10 Jahre älter. Können wir das noch? Reichen unsere Kräfte? Haben wir uns verhört?
Und wisst ihr, was das Komische dabei ist? Immer wieder erfahren wir von einem Dienst, der genau so etwas schon macht, wie das sein wird, wozu wir berufen sind.
Es ist fast so, als ob Jesus sagen würde: Ha, das seid wieder nicht ihr, sondern wer anderer!
Ist das vielleicht, damit wir Großzügigkeit üben können? Vielleicht Einheit? Aus welchem Grund sollen wir unseren Dienst tun in Zukunft? Weil wir so einen guten Einfall hatten? Oder vielleicht weil uns die Menschen am Herzen liegen? Dann ist es ja auch gut für sie, wenn wer anderer das schon macht!
Es kommen in solchen Zwischenzeiten immer die versteckten Motive heraus! Jeder von uns hat eine andere Schwachstelle. Jesus möchte, dass wir genau dort lernen, dass wir unsere Berufung nur aus den besten Motiven heraus leben, und unseren Berufer gut repräsentieren.
Gut. Aber: Haben wir uns vielleicht verhört? Es haben diese Sachen viele fremde Leute bestätigt, immer wieder. Es können sich die alle nicht verhört haben!
Aber vielleicht hätten wir aktiv werden sollen! Geld aufnehmen, Kräfte rein stecken, tätig werden! Hätten wir Gott helfen sollen?
Wenn die Berufung so groß ist, dass nur Gott das machen kann, dann ist es so, dass man nur auf Gottes Handeln warten kann. Und dann bekommt er alle Ehre. Und vielleicht müssen wir so lange warten, bis wir absolut keine eigene Kraft mehr haben, damit das Wunder, das Gott tut, offensichtlich nicht unser Tun sein kann.
Bei David jedenfalls war es so. Er konnte nicht einfach durchsetzen, dass er König ist. Es war ein anderer König. Er war nur ein kleiner Hirtenbub. Was hat er gemacht? Und was hat ihn zu einem jungen Mann nach Gottes Herzen gemacht?
Ich glaube, es war das, was er im Verborgenen war. Auf dem Feld, wo niemand war außer seinen Schafen. Dort hat er Gott gefallen. Er hat zu Gott gerufen, wenn er Hilfe brauchte. Er hat mit ihm geredet (gebetet), hat im Verborgenen das getan, was richtig war. Er hat im Verborgenen nach Gott gesucht, ihn angebetet, wollte nur ihn. Das war keine Show, um jemanden zu beeindrucken, und auch nicht, um König zu werden. Er hatte null Aussicht, König zu werden.
Was tun wir in Zwischenzeiten im Verborgenen? Treffen wir uns im Oberstübchen, um zu beten? Jetzt, wo wir noch klein sind, wo die Verheißungen noch nicht in Erfüllung gegangen sind?
Wahrscheinlich habt ihr schon alle von unserer Verheißung bezüglich dem Dachboden gehört. Da soll ein Gebetsraum entstehen. Ein Raum, wo Menschen hinein gehen, ohne dass sie wissen, warum sie dort hingehen, und wo sie Gott so stark begegnen, dass sie ihn kennen lernen oder gesund werden; wo sie Gott anrührt in einer Weise, die sie brauchen.
Neulich hat mir Gott gesagt, dass er deswegen noch wartet mit dem Ausbau, damit wir ihn dort schon anbeten, wenn es noch ein Dachboden ist, und nicht erst, wenn alles schön hergerichtet ist. Werden wir Gott schon sehen, bevor alles schön ist? In dem Kleinen, Unscheinbaren?
Beten wir schon im Dachboden, obwohl es nur eine Verheißung ist, das mit dem Gebetsraum? Was tun wir im Verborgenen als Gemeinde? Ist es für die Musiker OK, dass nur ganz wenige zum Anbetungsabend kommen? Leiten sie in Anbetung, obwohl noch keine Erfüllung der Verheißung ist? Ganz im Verborgenen, einfach nur, weil Gott es gesagt hat?
Hält die Gemeindeleitung fest im Glauben an Gemeindegründungen, an Vermehrung von Menschen, Kraft, Zeit, Geld,... nur weil Jesus es gesagt hat, obwohl es noch ganz verborgen ist?
Wie ist das bei mir persönlich? Wie geht es mir alleine zu Hause, wenn mir niemand zuschaut? Bin ich entmutigt, weil Gott so lange auf sich warten lässt? Weil ich ihn grad nicht spüre?
Zwischenzeiten sind Wartezeiten. Und die sind die kräftigsten Zeiten. Das sind die Zeiten, wo wirklich Veränderung geschieht, wenn wir sie aushalten.
Es ist ja für uns leicht, auf Pfingsten zu schauen und zu sagen, dass die Apostel eben einen guten Ausgang des Wartens gehabt haben. Genauso wie mit David. Er ist eben eh König geworden. Aber weißt du, ich glaube, dass es für alle anders ausgeschaut hat am Anfang, als sie den Ausgang noch nicht gewusst haben und die Zeit lange geworden ist. Als aus den ersten Tagen Monate, ja manchmal sogar Jahre geworden sind!
Ich glaube, es ist eines der wichtigsten Dinge, dass wir nicht aus eigener Kraft heraus loslegen. Diese Wartezeit ist unbedingt notwendig. Warum?
Jesus hat den Jüngern erklärt, dass sie eine große Berufung haben. Er hat sie aber auch angewiesen, dass sie zuerst auf den Heiligen Geist warten müssen. Und dann hat Jesus eine Wolke verhüllt. Es steht dann da: Und sie sahen ihn nicht mehr.
Was war ihre Reaktion: Von da an haben sie sich regelmäßig in diesem Obergemach getroffen und haben gebetet.
Was machst du, was mache ich, wenn wir warten müssen und wir Jesus nicht mehr sehen? Kennst du solche Zeiten?
Was meinst du: Hätten sie sich auch so regelmäßig getroffen um zu beten, wenn sie nicht warten hätten müssen? Ich denke, sie hätten sofort losgelegt - wie ich Petrus kenne, auf alle Fälle. Sie hätten sich gefürchtet, hätten heimlich die Botschaft weiter gesagt. Vielleicht hätten sie die Sache etwas entschärft und die Dinge weg gelassen, die ihnen Schwierigkeiten gemacht hätten? Alles Spekulationen.
Aber: Sie haben sich versammelt, und zwar regelmäßig – klingt nach Gottesdienst, oder? – und haben gebetet. Sie haben Gottes Gegenwart in Form des versprochenen Heiligen Geistes herbeigesehnt. Haben fokussiert auf das, was kommen wird. Haben sich darauf besonnen, dass sie nichts aus eigener Kraft heraus tun können.
Wir treffen uns regelmäßig zu unseren Versammlungen, auch irgendwie im Oberstübchen hier. Die Frage ist: Warum tun wir das? Aus Gewohnheit? Weil man das am Sonntag so macht? Weil das Singen so schön ist, oder die Geschichten, die wir einander erzählen? Die Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst?
Oder weil wir dringend Jesus sehen möchten? Weil wir auf sein Kommen warten? Weil wir die Verheißung noch nicht erfüllt sehen, dass Menschen bei uns heil werden? Weil wir Anbeter sind und die Gegenwart Gottes noch zu wenig stark ist, wir Hunger nach ihm und seiner Gegenwart haben?
Lasst uns nicht vergessen, dass wir regelmäßig in das Obergeschoß kommen, um zu beten und uns neu zu besinnen. Unseren Blick neu auf das richten, was wichtig ist, nämlich: Nur die Kraft des Heiligen Geistes kann unsere Berufung wahr machen, und nur der Heilige Geist kann auch dich und mich in unsere persönliche Berufung starten!
Wenn du eine Berufung von Gott bekommen hast und noch nicht in ihr lebst, dann bist du wahrscheinlich in einer Zwischenzeit. Du wartest. Und vielleicht hast du Zweifel, ob diese Sache jemals beginnen wird. Vielleicht denkst du dir, dass du ja aus den verschiedensten Gründen das alles nicht mehr tun können wirst, wenn der Heilige Geist endlich so weit ist! Weil du vielleicht zu jung, zu alt, zu krank, zu arm, zu beschäftigt, zu irgendwas bist.
Zwischenzeiten sind dazu da, dich regelmäßig im Obergemach mit deinen Bündnispartnern (deiner Gemeinde) zu treffen um zu beten, um anzubeten, um deinen Blick zu schärfen, um dir vom Heiligen Geist sagen zu lassen, dass du richtig bist, oder dass du Korrektur brauchst.
Ich denke, dass Zwischenzeiten die wichtigsten Zeiten im Leben eines hingegebenen Christen sind, und natürlich auch im Leben von Jesu Gemeinde. Sie prüfen. Werde ich mich entmutigen lassen, oder wende ich meine ganze Aufmerksamkeit, mein ganzes Vertrauen, auf den einen, der mir das Wollen und auch das Tun und das Gelingen geben wird?
Wir haben in unserer Gemeinde viele solche Zwischenzeiten erlebt. Immer wieder haben wir uns im Gebet an den Heiligen Geist gewendet und auf ihn gewartet. Und das wird auch noch öfter so sein, als Gemeinde und auch als Einzelne.
Was hat das uns gebracht? Gott hat bei uns eine Kultur entwickelt, die ganz zu uns passt. Das heißt mit anderen Worten: Der Heilige Geist hat uns gesagt, wer wir sind und warum wir so sind wie wir sind, nämlich damit wir unsere spezifische Berufung als Gemeinde leben können. Das ist wirklich wichtig: Jede Gemeinde hat eine andere Berufung und zieht andere Menschen an! Wir sollten daher auch nicht vergleichen! Und ich denke, wir wissen inzwischen ganz gut, dass wir nichts aus uns selber heraus tun können.
Jesus selber hat solche Zwischenzeiten erlebt. Z.B. als er direkt seine Berufung und Identität vom Vater erfahren hat bei seiner Taufe. Er, der geliebte Sohn Gottes, um die Welt zu erlösen. Der Heilige Geist ist in Form der Taube auf ihn gekommen.
Und dann hat ihn der Heilige Geist zuerst in die Wüste geführt.
Jesus betete in der Zeit in der Wüste. Die Jünger trafen sich regelmäßig zum Gebet in der Wartezeit. Ist das nicht auch für dich der Schlüssel? Triff dich regelmäßig mit deinen Geschwistern zum Gebet.
Jesus ist mit großer Kraft aus dieser Zeit der Wüste, der Anfechtung, hervorgegangen. Interessant ist, dass obwohl ihn der Heilige Geist in die Wüste geführt hatte, heißt es, dass der Heilige Geist nach den Versuchungen auf ihn kam.
Die Apostel und Jünger sind mit großer Kraft aus dieser Zwischenzeit hervorgegangen. Pfingsten. Der Heilige Geist kam auf sie. Er führte sie heraus, und sie haben mutig und mit großer Autorität Gottes Reich verkündet.
Wie wirst du aus diesen Zeiten der Hingabe im Verborgenen hervorgehen? Wie werden wir als Gemeinde aus diesen Wartezeiten hervorgehen, in denen wir treu unsere Gebete, unsere Anbetung, regelmäßig vor Gott bringen und auf das Wirken des Heiligen Geistes warten?
Es gibt da eine Antwort: Mit großer Kraft. Der Heilige Geist ist immer eine große Kraft. Sind wir bereit? Lassen wir es zu, dass Gottes Kraft bei uns durchdringt, wie zu Pfingsten?
Dann ist aber nichts so wie immer. Dann ist es ungewohnt. Dann kann es sein, dass wir uns nicht mehr so wohl fühlen, weil wir aufgeweckt werden aus unserer Komfortzone. Dann kann es sein, dass es stark wird und uns herausfordert - meistens genau dort, wo wir es eigentlich nicht möchten.
Wenn wir den Heiligen Geist durchbrechen haben wollen, dann lasst uns diese Zwischenzeiten nutzen, lasst uns sie umarmen, feiern. Lasst uns Gott danken dafür, wenn er uns in die Wüste führt. Denn nur in diesen Zeiten können wir ganz auf Gott warten, auf seine Kraft und Herrlichkeit. In diesen Zeiten beschließen wir, dass es egal ist, wie er kommt, Hauptsache er kommt, weil wir nichts mehr wollen als seine Gegenwart.
Apostelgeschichte 2/1-4
Zum Beginn des jüdischen Pfingstfestes waren alle, die zu Jesus gehörten, wieder beieinander. Plötzlich kam vom Himmel her ein Brausen wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie sich versammelt hatten. Zugleich sahen sie etwas wie züngelndes Feuer, das sich auf jedem Einzelnen von ihnen niederließ. So wurden sie alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in fremden Sprachen zu reden, jeder so, wie der Geist es ihm eingab.
So ein Durcheinander! Alle reden durcheinander und alle in Sprachen, die keiner versteht! Und dann der Wind und das Feuer! Nicht einmal das ist normal. Der Heilige Geist ist nicht normal. Wollen wir ihn?
Wollen wir es wirklich, dass auf einmal Leute herein kommen, weil sie etwas hören oder sehen, und unser liebes und nettes Miteinander stören? Da sind dann Menschen, die komische Sitten oder Ansichten haben. Kinder, die uns bei unserer Bedächtigkeit stören, Jugend, die alles besser weiß, Alte, die irgend was schon immer so gemacht haben.
Jesus, wir bitten dich, mach uns bereit für dein Kommen! Bitte hilf uns, dass wir uns regelmäßig zum Gebet mit einander treffen und uns gegenseitig ermutigen. Heiliger Geist, wir heißen dich willkommen! Wir brauchen dich auch in unseren Zwischenzeiten. Hilf uns, zu wachsen und nur mehr auf dich zu schauen!
Komm, Heiliger Geist, komm und sei willkommen! Du darfst alles tun, was du möchtest. Komm mit Heiligkeit und Kraft, mit Liebe zum Kleinen und mit Macht und Kühnheit. Wir wollen dich. Wir erheben dich und wir beten dich an. Als Einzelne im Verborgenen und Kleinen, und auch als Gemeinde. Amen!




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