Sind wir in der Endzeit?
Sind wir in der Endzeit?
Warum sollten wir uns eigentlich mit dieser Thematik beschäftigen? Leben wir doch einfach einen Tag nach dem anderen dahin, und dann werden wir es eh sehen. Oder?
Und eigentlich wissen wir gar nichts. Nur der Vater weiß wann, hat Jesus gesagt. Und außerdem sind bei Gott ein Tag wie 1000 Jahre und 1000 Jahre wie ein Tag.
Und dann ist noch das, dass die verschiedenen Theologen sich so uneinig sind, dass das Wie, das Wann… sehr verschieden ist, und alle berufen sich auf die Bibel. Also wer bin ich, dass ich über das ganze auch nur nachdenke?
In der Corona Zeit hat Gott mich dann sukzessive immer wieder auf dieses Thema gebracht und mich da richtig herausgefordert. Je mehr ich mit Gott darüber rede, desto mehr weiß ich, dass Jesus bald, sogar sehr bald, wiederkommt, und dass es wichtig ist, dass wir uns mit diesem Thema auseinandersetzen.
Was ich nicht weiß, ist, wie das Ganze im Detail ausschauen wird. Ich kenne ein paar Szenarien von verschiedenen Theologen, und ich denke, dass wir uns da ein paar Dinge von Gott zeigen lassen können, die für jeden von uns wichtig sind.
Also werde ich in meinen nächsten Predigten ein bisschen darauf eingehen, was mir wichtig geworden ist. Und dann kannst du selber entscheiden, wie du das siehst.
Ein erster Punkt ist: Es ist wirklich wichtig, dass wir, als Gemeinde, als die Braut Jesu, uns damit beschäftigen, was Jesu baldige Wiederkunft für uns bedeutet. Wie bereiten wir uns darauf vor, wie gehören wir dazu?
In 2. Petrus 3/1-4 lesen wir:
Das ist nun mein zweiter Brief an euch, liebe Freunde. Ich wollte euch wieder an so manches erinnern, damit ihr auch in Zukunft aufrichtig und standhaft bleibt. Vergesst nicht, was schon die Propheten Gottes vor langer Zeit gesagt haben! Erinnert euch an die Weisungen unseres Herrn und Retters Jesus Christus, die euch die Apostel weitergegeben haben. Vor allen Dingen müsst ihr wissen, dass in dieser letzten Zeit Menschen auftreten werden, denen nichts heilig ist. Über alles machen sie sich lustig und lassen sich nur von ihren Begierden treiben. Spöttisch werden sie euch fragen: »Wo ist denn nun euer Christus? Hat er nicht versprochen, dass er wiederkommt? Schon unsere Vorfahren haben vergeblich gewartet. Sie sind längst gestorben, und alles ist so geblieben, wie es von Anfang an war!«
Es ist hier eine prophetische Aussage über die letzten Tage. Vor allen Dingen, steht da. Das Herausragende ist, dass Leute sagen werden, er kommt eh noch lange nicht. Das sind Spötter. So ungefähr: „Ma, das sagen wir schon so lange! Wo ist er denn jetzt? Seit so vielen Jahren heißt es, dass Jesus bald kommt. Erdbeben hat es immer gegeben, also wird auch Jesus vielleicht erst in ein paar Millionen Jahren kommen. Wer weiß." Das nennt die Bibel Spötter.
Und hier steht, dass wir vor allem an die Wiederkunft Jesu denken sollen, also das ist schon sehr, sehr wichtig! Vor allem! Vor allen anderen Themen!
Weiter heißt es in 2. Petrus 3/8-9: Und ihr sollt wissen, liebe Freunde, dass ein Tag für den Herrn wie tausend Jahre ist und tausend Jahre wie ein Tag. Es ist aber nicht so, dass der Herr seine versprochene Wiederkehr hinauszögert, wie manche meinen. Nein, er wartet, weil er Geduld mit uns hat. Denn er möchte nicht, dass auch nur ein Mensch verloren geht, sondern dass alle Buße tun und zu ihm umkehren.
Gott möchte die Gnadenzeit nicht verkürzen, denn er liebt die Menschen. Er möchte, dass nicht einer verloren geht! Das ist wichtig. Jesus ist noch nicht zurück gekommen, weil Gott der Vater nicht will, dass auch nur einer verloren geht. Also du nicht und auch ich nicht. Das ist klar.
Aber was ist mit den bösen Menschen? Was ist mit den heutigen „Hitlers und Stalins"? Oder was ist mit denen, die in unseren Augen wirklich verdient haben, dass Jesus jetzt(!!!) wiederkommt? Was ist mit den Menschen, die auf uns runter schauen und uns niedermachen? Was ist mit den Mördern, mit den – und da gibt es für jeden unterschiedliche Feindbilder, bei denen wir sicher sind, dass sie schlecht sind. Will Gott auch sie retten?
Wenn Gott, der Vater, nicht will, dass auch nur einer verloren geht, dann heißt das für mich, dass er auch will, dass diese - in meinen Augen schlechten - Menschen nicht verloren gehen. Und deswegen, sagt Petrus da, hat Gott, unser liebender Vater, die Gnadenzeit noch nicht beendet. Es ist immer noch Zeit, dass jeder, auch du und auch ich, seinen Sohn Jesus Christus anruft und ihn um Gnade bittet.
Ich meine, er könnte ja auch einfach alle zu sich in den Himmel einladen. Schwamm drüber, ich bin Gott, ich möchte einfach alle Menschen bei mir haben, also drück ich ein paar Augen zu und dann hab ich mein Ziel erreicht, oder? Ist doch Liebe! Einfach die armen Menschen reinwinken. Gott ist doch ein liebender Gott! Und viele Menschen sehen Gott so. Er ist doch ein Gott der Liebe, oder? Liebe heißt doch: Schwamm drüber, oder?
Wie stellst du dir den Himmel vor? Also ich stelle ihn mir so vor, dass dort Friede herrscht und dass alles Leid ein Ende gefunden hat, dass Gott meine Tränen, meine Krankheiten, meine Depressionen, meine Ängste, den Tod und alles, was negativ ist, ausgelöscht hat.
---Video von Straßenschlacht in Frankreich---
Das in den Himmel exportieren?!? Wenn Gott alles Böse in den Himmel rein lässt, den Stolz der Menschen, Aggressionen gegen ihn und seinen Kindern, dann wäre er eigentlich ziemlich dumm, oder?
Was wäre dann der Unterschied zu heute hier und jetzt? Außer, dass dieser Zustand ewig andauern würde. Wer möchte in so einem Himmel leben? Gott jedenfalls nicht. Und ich auch nicht! Er hat schon einmal alles aus dem Himmel raus geschmissen, das stolz war, und er wird keinen Stolz und keine Rebellion in den Himmel rein lassen. Das muss uns ganz klar sein!
Wenn du noch ein Problem hast mit Stolz (oder falscher Demut, also auch wenn du schlecht von dir selber und anderen denkst ist das Stolz), oder mit Rebellion (ich ordne mich nicht unter die von Gott eingesetzten Autoritäten - und das sind nicht nur die in der Kirche sondern auch im Staat ... Beispiele sind u.A. Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung, schummeln, lügen in der Schule,...!), dann begib dich ganz schnell in ein SOZO oder bereinige das sonstwie mit Gott.
Also das alles gehört in die Rubrik, dass wir das hier und jetzt noch bereinigen müssen, und uns von Gott heilen lassen müssen, es uns anders einlernen müssen, damit wir diese reine Braut werden, die Jesus bei seinem Wiederkommen heiraten wird. Noch ist Gnadenzeit.
Also in der Welt sind Spötter, auch in den Gemeinden!, die total unrecht haben. Gott bringt die Welt nicht aus Versehen nicht zu Ende, sondern weil er jeden Menschen so sehr liebt. Also zuerst einmal müssen wir wissen, dass es Spötter gibt, die sagen, dass Jesus eh nicht so schnell kommt.
Das ist wirklich ein ganz wichtiges Thema, die Wiederkunft Jesu! Wir sind zwar vielleicht keine Spötter, aber vielleicht reden wir einfach nicht so gerne darüber? Es gibt ja alle möglichen Themen und alle sind so wichtig. Aber vielleicht will auch der Teufel nicht so gerne, dass wir über dieses Thema nachdenken?
Mir ist klar geworden, dass ich in diese Rubrik passe. Oder besser: Gepasst habe. Ich habe Buße getan - das heißt, dass ich mich entschieden habe, den schwierigeren Weg zu gehen. Habe um Vergebung gebeten, und mich dann umgedreht und in die andere Richtung gestartet. Das heißt Buße.
So, und jetzt beschäftige ich mich eben damit und Gott hat es mir aufs Herz gelegt, dass ich euch auf diese Reise mitnehme. So wie in Offenbarung 1/3 steht: Glücklich ist, wer diese prophetische Rede an die Gemeinde liest, und auch alle, die sie hören und befolgen. Denn die Zeit, in der diese Dinge geschehen werden, steht kurz bevor.
Die Wiederkunft Jesu ist in der Bibel das zweithäufigste Thema (Ich habs nicht geprüft, ich hoffe, das stimmt!). 23 der Bücher im Neuen Testament reden davon, nur 4 nicht, und diese 4 sind Briefe, die an Einzelne geschrieben sind mit spezifischen Anweisungen. Ich nehme einmal an, dass wenn Gott darüber so ausführlich schreibt, dass das was ist, das wir ernst nehmen sollten.
Titus 2/11-13
Denn Gottes Gnade ist sichtbar geworden, mit der er alle Menschen retten will. Sie bringt uns dazu, dass wir uns von aller Gottlosigkeit und allen selbstsüchtigen Wünschen trennen, stattdessen besonnen und rechtschaffen hier in dieser Welt leben, so wie es Gott gefällt. Denn wir warten darauf, dass sich unsere wunderbare Hoffnung erfüllt: dass unser großer Gott und Retter Jesus Christus in seiner ganzen Herrlichkeit erscheinen wird.
In englischer Übersetzung heißt es, dass wir sein Kommen mit „eager expectation“ erwarten. Das ist wieder dieses Wort „Expectancy". Ich habe darüber vor einiger Zeit gesprochen. Das Wort, das es nicht im Deutschen gibt. Das heißt, dass wir mit allem, was wir sind, ihn erwarten. Dass wir ausschauen nach der „Wolke“, wie damals der Elia. Das ist die Zahl 20, die wir wiederholt bekommen, z.B. auch außer mir die Lydia! Wen das interessiert – diese Predigt kann HIER nachgelesen werden.
1. Johannes 3/2-3
Meine lieben Freunde, wir sind schon jetzt die Kinder Gottes, und wie wir sein werden, wenn Christus wiederkommt, das können wir uns nicht einmal vorstellen. Aber wir wissen, dass wir bei seiner Wiederkehr sein werden wie er, denn wir werden ihn sehen, wie er wirklich ist. Und jeder, der diese Hoffnung hat, achtet darauf, dass er rein bleibt, so wie Christus rein ist[heiligt sich selber]
Was ist der Sinn von dieser Erwartung, von diesem intensiven Erwarten des Kommens von Jesus? Ich denke, dass es uns von dem Schmutz der Welt fern hält. Wir werden heilig, wenn wir auf Jesus schauen, auf ihn hoffen, ihn erwarten.
Das heißt jetzt nicht, dass wir uns nicht mehr mit der Welt beschäftigen. Wir sollen ja, wie Jesus, uns um die Sünder kümmern, unsere Talente einsetzen, Salz sein in dieser faden Welt, die eigentlich nichts Aufregendes zu bieten hat außer Schein!
Aber: Wenn wir anfangen, so zu werden wie die Welt, dann hat unser Salz das Salzige verloren, sagt Jesus. Dann kann man uns nur mehr wegschmeißen.
Wie schaut das praktisch aus? Wir gehen zu unseren Freunden, Nachbarn, Bekannten, Kollegen, egal wie sie sind. Aber wir fragen Jesus, wie er sie sieht. Wir beten für sie. Aber wir schauen Jesus an dabei. Dann können wir sie segnen und nicht kritisieren.
Wir lassen uns nicht ein auf ihre Praktiken oder unreinen Gedanken, Witze und Taten. Da müssen wir nicht mitmachen. Und vielleicht lachen sie ein bisschen, vielleicht hinterrücks. Aber sie werden wissen, wo sie hingehen, wenn sie wirklich Hilfe brauchen.
Wir haben einen fahrenden Händler, der immer mit seinem Gemüse und Fleisch zu uns kommt. Jetzt ist er in Pension gegangen und ein anderer hat das Geschäft übernommen. Der ist auch sehr nett. Neulich hat er vergessen, uns ca. 2 kg Zwiebel zu verrechnen. Zufällig hab ich auf den Zettel geschaut, weil normalerweise werfe ich ihn immer einfach weg. Also haben wir ihm das beim nächsten Einkauf gesagt. Und wahrscheinlich waren es nur knappe 2 kg oder vielleicht etwas drüber, jedenfalls hat er uns den vollen Preis von den 2 kg dazu gerechnet. Alles OK. Inkl. Cents. Nur: Er hat sich offensichtlich ein bisschen lustig gemacht über uns Deppen!
Als wir rein gekommen sind, fragt mich Martin (wer mich kennt, weiß, dass mir das nicht aufgefallen ist): „Wieviel hat er dir rausgegeben?“ Es war um 10 Euro zu viel. Das heißt, wir haben ihm (oder eigentlich seinem Angestellten, der diesmal gekommen ist) gesagt, dass sein Chef uns um 10 Euro zu viel raus gegeben hat! Der hat sofort angefangen, seinen Chef zu verteidigen. „So was kann halt einmal passieren! Ist mir auch schon fast passiert,…"
Da ist mir klar geworden: Sie freuen sich nicht über die Ehrlichkeit sondern fühlen sich kritisiert, dass ihnen das passiert ist! Hm. Das war ein ganz neuer Gedanke für uns. Die Welt ist so anders, sie denken so anders! Ist dir das auch schon einmal aufgefallen?
Also wir machen nicht mit mit der weltlichen Anschauung, dass es sein Pech ist, wenn er so dumm ist und sich verrechnet, sondern wir sind ehrlich, wie Jesus ehrlich ist. Auch wenn die Leute über uns lachen und uns den Vogel zeigen oder sich sogar ärgern.
Aber weißt du, wenn der einmal etwas erlebt, wo er jemanden Ehrlichen braucht um zurecht zu kommen, kann es sein, dass er sich erinnert, und vielleicht zu jemandem geht, der sich auch Christ nennt.
Lasst uns heilig werden! Jesus wird eine Braut zu sich holen, die heilig geworden ist. Die zu ihm passt! Und ich möchte dazu gehören.
Gebet: Jesus, wir freuen uns, dass du bald wiederkommen wirst! Wir brauchen deine Vergebung! Wir wollen dir ganz nahe sein und dich anschauen. Du bist heilig, und so möchten wir auch immer mehr werden. Du darfst uns umformen. Wir laden dich ein, Heiliger Geist, dass du an uns arbeitest. Amen!
Wenn du übrigens Jesus noch nicht wirklich kennst und das aber möchtest, und auch zu seiner Braut gehören möchtest, dann komm doch nach dem Gottesdienst nach vorne und die beiden, die Gebetsdienst haben, werden dir gerne helfen dabei. https://www.treffpunktleben.at/post/wie-kann-ich-diesen-jesus-kennenlernen




Kommentare