top of page

Lieben wie Jesus

  • Karin Staple
  • 22. Feb.
  • 9 Min. Lesezeit

Liebe Gemeinde! Wir haben die beste Botschaft der Welt: Gott ist Liebe! Er ist nur gut! Er ist für uns! Gott ist mit uns! Gott ist jetzt und immer bei uns, wenn wir das möchten. Das ist die Botschaft, die Jesus Christus in unsere Welt gebracht hat, die er selber ist.


Wie liebt Jesus? Das ist eine gute Frage! Wie schaut das konkret aus? Immer wieder einmal ist es ganz wichtig, dass wir uns diese Frage stellen, ja, uns dieser Frage stellen.


Jesus liebt die Welt, er liebt die Schöpfung, er liebt die Menschen, die er geschaffen hat. Er liebt dich und mich. Und er ist Gott. Er sagt von sich selber: „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen.“ Gott ist sein Vater und der Vater von allen, die an ihn glauben.


Das ist eine lebensspendende Botschaft. Eine Botschaft der Hoffnung. Die Bibel nennt sie die gute Nachricht oder das Evangelium. Die beste Botschaft, die es gibt!


Immer wieder fragt mich jemand, ob man Gott überhaupt glauben kann, dass er liebt, wenn es so viel Leid in dieser Welt gibt? Wie komme ich ran an diese Liebe? Gottes Standards sind ja sehr hoch! Oder kann ich einfach ein guter Mensch sein; genügt das?


Matthäus 5/43-48

Man hat euch gelehrt, dass geboten wurde: ›Liebe deinen Nächsten‹ und hasse deinen Feind. Ich aber sage: Liebt eure Feinde! Betet für die, die euch verfolgen! So handelt ihr wie wahre Kinder eures Vaters im Himmel. Denn er lässt die Sonne für Böse und Gute aufgehen und sendet Regen für die Gerechten wie für die Ungerechten. Wenn ihr nur die liebt, die euch auch lieben, was ist daran Besonderes? Das tun sogar die bestechlichen Steuereintreiber. Wenn ihr nur zu euren Freunden freundlich seid, wodurch unterscheidet ihr euch dann von den anderen Menschen? Das tun sogar die, die Gott nicht kennen. Ihr sollt aber vollkommen sein, so wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.


Also das geht schon ein bisschen weit, oder? In anderen Religionen wird das nicht verlangt von uns, und wir brauchen nur das tun, was man auch kann, so wie immer wieder ein paar Sprüche vor uns hersagen, ein paar Gesetze einhalten... z.B. Peter hat in seiner Predigtreihe über Galater drauf hingewiesen. Sehr wert, die nachzulesen!


Apropos andere Religionen: Ein Arzt, Dr. Peer Eifler, hat in allen möglichen Religionen gesucht und sein Herz brannte für ein Paradies auf Erden. Er wurde auch von allen möglichen Buddhistischen, Hinduistischen und sogar islamischen Strömungen berufen, dieses Paradies auf Erden wiederherzustellen. Das trieb ihn fast in einen Selbstmord. Kurz davor hat ihn dann Jesus berührt. Da möchte ich euch gerne einen kurzen Film zeigen.



Wie schaut jetzt im Vergleich dazu die Liebe Jesu aus, bzw. die Liebe des Vaters, also Gottes? Da steht ein sehr einschlägiger Vers in der Bibel:


Johannes 3/16

Denn so[sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen[einzigartigen] Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.


Es geht hier nicht nur um das Leben nach dem Tod. Es geht darum, dass wir, wenn wir sterben, weiter leben können, ja, das stimmt. Da ist keine Reinkarnation gemeint, sondern nach dem Tod im Himmel. Es geht aber auch um das Leben jetzt, hier auf der Erde. Das ewige Leben beginnt nämlich hier auf der Erde, so bald wir das wollen. Das heißt, dass ich schon ewig lebe, obwohl mein Körper sterben muss. Mein Geist ist schon aufgewacht, so zu sagen, wenn Gottes Geist in mir wohnt.


Fangen wir ganz am Anfang an. Bevor Gott die Welt geschaffen hat, scheint es im Himmel eine Revolution gegeben zu haben. Ein Engel hat sich Gott gleich gesetzt. Er hat sich über Gott erhoben und etwa ein Drittel der Engel sind ihm gefolgt. Das, was die Bibel als Satan und Dämonen, Mächte und Gewalten und Herrschaften des Bösen bezeichnet. Satan ist mit seinen Anhängern vom Himmel hinaus geschmissen worden.


Und dann hat sich Gott was ausgedacht. Er hat eine Erde geschaffen, und die Menschen. Schon mit dem Gedanken, dass diese Ebenbilder von ihm gemeinsam, in Einheit, das erreichen sollen, was Satan immer von sich aus erreichen wollte, aber nicht bekommen hat.


Von Anfang an war es Gottes Plan, dass die Menschen, die leider ihren freien Willen dazu benutzen würden, auch Satan, dem Lügner und Mörder, zu folgen, von ihm selber gerettet werden sollten. Das war so ein unglaublich göttlicher Plan, dass Satan bis zum Schluss den nicht durchschaut hat.


Der Feind hat sich nun dran gemacht, die Menschheit zu verführen. Das hat er recht schlau angefangen. Er ist ja der Lügner, der Verführer und der Mörder - so wird er in der Bibel beschrieben.


Interessanterweise hat er immer die selben Methoden, die er anwendet, auch heute noch.


 - „Hat Gott wirklich gesagt?"

Kennen wir das? Was geschieht nach einem SOZO, nach einem tollen Erlebnis mit Gott, nach einem richtigen Durchbruch? Hm. Vielleicht war es doch nicht Gott? Das wäre sicher auch ohne Gebet so geworden! Vielleicht hab ich mich verhört? Vielleicht bin ich doch nicht wirklich geheilt? Vielleicht hab ich mir das alles nur eingebildet?


- „Ist Gott wirklich gut?“

Warum bin ich nicht sofort geheilt oder warum geht es mir nicht total gut und allen anderen auch?


- „Was in der Bibel steht stimmt nicht. Oder nicht mehr.“

Gottes Wort? Das ist ja lächerlich! Das soll alles stimmen, was da drinnen steht? Meistens sind das Menschen, die die Bibel nicht wirklich selber gelesen haben, aber viel drüber gehört haben, die so was behaupten.


Und so gibt es noch viele mehr dieser Lügen. Wenn es dich interessiert, lies doch selber das Wort von Gott – die Bibel, da steht einiges davon drinnen.


Wir hören oft über Nahtoterfahrungen. Ein amerikanischer Herzchirurg war überzeugter Atheist. Im Jahr 1977 hat er eine Erfahrung gemacht, die seine Anschauungen völlig auf den Kopf gestellt haben. Er beschreibt das so:

Siehe Daniel Hari, „Lieben wie Jesus - Einführung ins Christozentrische Leben", Beispiel 8, Seite 57


Ein Bericht über die Hölle also. Jetzt ist die Frage: Warum lässt Gott eine Hölle zu? Und kann ich da ungewollt einfach so rein rutschen?


Also in der Bibel steht ja:

Johannes 3/16

Denn so[sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen[einzigartigen] Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.


Und wenn die Hölle wirklich so ist wie der Patient, und wie viele Menschen, die Nahtoderfahrungen gehabt haben, ihn beschreiben, dann würde ich für mich nicht wirklich da rein wollen.


Vielleicht stellen wir uns einmal eine Frage: Wenn ich heute in der Nacht sterben sollte, was wäre der Grund, dass mich Gott zu sich in den Himmel holen würde? Eine ganz spontane Antwort nur für dich….


Worauf setze ich mein Vertrauen? Auf mich selber, dass ich ein toller Mensch bin? Oder auf meine eigenen guten Taten? Dass ich nie jemandem ein Leid zugefügt habe, auch keinem Tier? Hab ich das wirklich nicht? Auch nicht in Gedanken?


Im Gegensatz zur Hölle ist der Himmel ein Ort, wo alles vollkommen ist. Da ist kein einziger schlechter Gedanke, der bei Gott existieren könnte. Kein Herz, das schon einmal einen stolzen Entschluss gefasst hat. Kein Mensch kann dort existieren, wenn er schon ein einziges Mal gesündigt hat, also irgend etwas falsch gemacht hat, oder über jemanden schlecht gedacht hat oder Gott nicht angebetet hat. Oder z.B. seinen Feind nicht bedingungslos geliebt hat!


Gottes Maßstab der Vollkommenheit ist dort der Maßstab. Darum – hab ich da überhaupt eine Chance? Hat irgend jemand eine Chance? In der Bibel lesen wir klar, dass wir von uns aus keine Chance haben. Niemand von uns.


Es hat nur einen einzigen Menschen jemals gegeben, der diesen Maßstab erfüllt hat, dessen Herz genau so war wie Gottes Herz. Dieser Mensch war gleichzeitig Gott - Jesus Christus.


Wir müssen uns das so vorstellen: Er war Gott, und im Himmel. Dann hat er mit seinem Vater im Himmel beschlossen, sie möchten gerne etwas erschaffen, einfach aus dem Nichts, was so wunderbar und herrlich ist, dass sie gerne liebend in Beziehung sein möchten mit dem Etwas.


Am besten, es würde so ähnlich sein wie sie selber. Würde dieses Etwas sie so lieben, wie Jesus und der Vater Gott und der Heilige Geist einander lieben? Das war schwierig. Es musste einen freien Willen haben, denn gezwungen zur Liebe ist keine Liebe.


Ein freier Wille braucht es auch, dass Satan das Erschaffene von Gott abbringen darf. Und nachdem das Erschaffene ja so ähnlich wie Gott sein soll, muss es ziemlich mächtig sein. Und so haben sie einen Beschluss gefasst: Jesus selber würde diese Wesen aus ihrer eigenen Misere retten.


So hat Vater Gott, Jesus und der Heilige Geist den Menschen geschaffen, als Mann und als Frau. Sie waren ähnlich wie Gott. Wie vorher zu sehen war, hat Satan sie gut rumkriegen können, und sie von Gott abbringen. Er hat ihnen einfach gesagt, dass sie ihr eigener Gott sein sollen, oder dass es keinen Gott gibt, oder dass Gott schlecht ist, dass man ihm nicht vertrauen kann,… Es war sehr einfach.


Und darum ist Jesus in die Welt gekommen und hat wie geplant alle Sünde, allen Stolz, alles was zwischen Gott und dem Menschen steht, getragen und die Konsequenz dafür getragen. Das war der ewige Tod, vom Vater ewig getrennt sein, die Hölle.


Damit war aber nicht alles vorbei. Satan hat sich schon die Hände gerieben und sich gefreut, dass er gesiegt hat. Jetzt ist auch Gott tot! Was für ein Erfolg! Er hat allerdings nicht bedacht, dass Gott völlig anders denkt als er. Wie sollte der egoistische Satan auf die Idee kommen, dass Gott selber die Sünde der Welt auf sich nimmt und den ewigen Tod riskiert?


Satan hätte alles unternommen, um diesen Tod zu verhindern!

1. Korinther 2/7-8

Die Weisheit jedoch, die wir verkünden, ist Gottes Weisheit. Sie bleibt ein Geheimnis und vor den Augen der Welt verborgen. Und doch hat Gott, noch ehe er die Welt schuf, beschlossen, uns an seiner Weisheit und Herrlichkeit teilhaben zu lassen. Von den Herrschern dieser Welt hat das keiner erkannt. Sonst hätten sie Christus, den Herrn der Herrlichkeit, nicht ans Kreuz geschlagen.


Vers14-16

Der Mensch kann mit seinen natürlichen Fähigkeiten nicht erfassen, was Gottes Geist sagt. Für ihn ist das alles Unsinn, denn Gottes Geheimnisse erschließen sich nur durch Gottes Geist. Der von Gottes Geist erfüllte Mensch kann alles beurteilen, er selbst aber ist keinem menschlichen Urteil unterworfen. Denn es steht ja schon in der Heiligen Schrift: »Wer kann die Gedanken des Herrn erkennen, oder wer könnte gar Gottes Ratgeber sein?« Nun, wir haben den Geist von Christus, dem Herrn, empfangen und können seine Gedanken verstehen.


WOW!!! Und weil Jesus ein Herz hatte, das immer im Einklang mit Gott geblieben ist, das sich nie stolz erhoben hat, das als Mensch nie an Gottes Integrität, an seinem Charakter gezweifelt hat, darum ist er auch im Himmel als nicht schuldig befunden worden und daher vom Tod auferweckt und ewig lebendig. Gott Vater hat gesagt, dass er stellvertretend für uns alle als Opfer angenommen werden kann, weil er völlig unschuldig ist.


Können wir uns das vorstellen? Jetzt ist nur mehr eines notwendig: Wir müssen dieses Opfer annehmen. Der Vers, der da in der Bibel steht:

Johannes 3/16

Denn so[sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen[einzigartigen] Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.


Es gibt hier einen Teil, den wir selber, jeder von uns persönlich, machen müssen: „Jeder, der an ihn glaubt“. Wie glaube ich an ihn? Ich bitte ihn selber, dass er mir offenbart, wer er ist. Dann sag ich ihm, dass mein Leben ihm gehört. So, wie es dieser Chirurg vorgesagt hat. „Jesus, bewahre mich vor der Hölle! Und wenn du das tust, dann will ich für immer, mit meinem ganzen Leben, dir gehören."


Die meisten von uns haben das schon gemacht. Wenn du das beten möchtest, dann kannst du das einfach in deinem Herzen tun, oder du kannst dich auch von unserem Gebetsteam anleiten lassen nach dem Gottesdienst.


Was geschieht dann? Dann sichert dir Gott zu, dass du nicht verloren bist, und dass du ewig mit ihm leben wirst. Wir nennen das Himmel. Du bist dann vollkommen rein von aller Schuld, weil Jesus ja für diese Schuld schon bezahlt hat.


Egal wann du diesen Schritt gemacht hast, egal wie lange du schon mit Jesus gehst, eines ist immer wieder wichtig zu wissen: Satan versucht immer wieder einmal, dir diese Rettung madig zu machen und, wenn möglich, zu stehlen.


So Gedanken wie: Bin ich wirklich gut genug? Hab ich dran gearbeitet, dass ich meine Rettung verdiene? Z.B. Hab ich genug in der Bibel gelesen? Hab ich oft genug und auf die richtige Art gebetet? Geht alles wirklich so einfach? Das gibt es doch gar nicht! Vielleicht muss ich doch noch so einiges dazu tun. Vielleicht etwas netter sein in der Früh?


Was ist bei deiner Antwort vorher herausgekommen? Weißt du ganz sicher, dass du in den Himmel kommst? Wenn nicht, dann sprich mit jemandem drüber. Komm zum Gebet nach vorne!


Wenn schon, dann lass dir das nicht mehr stehlen. Mit der Ewigkeit im Herzen schauen deine Probleme hier auf dieser Welt sehr klein aus. Und du darfst sie sogar auf Jesus werfen, denn er sorgt für dich, hat er gesagt! Und du hast tatsächlich Zugang zu Gottes Gedanken. Das ist einfach unfassbar.


Wenn du möchtest, kannst du einfach jetzt mit mir zu Jesus sagen: Jesus, ich danke dir, dass du schon bevor du mich gemacht hast an einen Weg gedacht hast, wie ich von meinem selbst gewählten Tod zum Leben kommen kann. Danke, dass du diese Hürde für mich genommen hast und gestorben bist, damit ich leben kann! Jetzt lebst du, und ich darf leben, wenn ich an dich glaube. Jesus, ich glaube. Ich möchte mit meinem ganzen Leben ab jetzt dir gehören und nach deinem Willen leben. Bitte komm, Heiliger Geist, und erfülle mich! Amen.

Kommentare


Logo_N.png
  • Weiß YouTube Icon
  • Weiß Instagram Icon

Treffpunkt Leben
Bund Pfingstlicher Freikirchen

 

Adresse:

„KeineSchuleMehr", 2. Stock

Landshaager Str. 6, 4113 St. Martin i.Mkr.

Email: peter(at)treffpunktleben.at

Tel.: 0680 3127817

SOZO Kontakt: HIER klicken

Körperschaft öffentlichen Rechtes im Rahmen der FKÖ („Freikirchen in Österreich“ - gesetzlich anerkannte Kirche)

Kinderschutzbeauftragte:

Adelheid  Haböck; a_haboeck@gmx.at

bottom of page