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Das Kreuz Jesu

  • Dina Eder
  • 12. Juli
  • 11 Min. Lesezeit

„Liebe regiert, das Kreuz triumphiert". Das haben wir heute gesungen. Aber was heißt das eigentlich? Das Kreuz triumphiert...

Darüber möchten wir heute sprechen.

Das Kreuz.

Der Opfertod von Jesus.

Das größte Geschenk der Weltgeschichte.


Ich (Yannick) werde gleich starten und darüber sprechen, wieso Jesus am Kreuz eigentlich sterben musste. Klingt nach einer banalen Frage, aber es steckt mehr dahinter. Anschließend werde ich noch darüber sprechen, was es bedeutet, dass uns die Sünde vergeben ist, und was das mit uns macht.

Ich (Dina) werde darüber sprechen, wie sehr Jesus uns geliebt hat, um für uns am Kreuz zu sterben, und was es bedeutet, sein eigenes Kreuz auf sich zu nehmen.


  1. Teil: Yannick

Ich habe mir vor einiger Zeit mal die Frage gestellt: Wieso eigentlich? Wieso möchte uns Gott eigentlich vergeben?

Nun, die Antwort darauf ist garnichtmal so tiefgründig. Gott sehnt sich nach Beziehung zu uns. Doch zwischen diese Beziehung schleicht sich Sünde mit ein. Und wenn Sünde eines kann, dann ist es, uns von Gott zu distanzieren, sich dazwischen zu stellen und eben diese Beziehung zu stören.

Also lässt sich ganz klar festhalten: Um in einer reinen und engen Beziehung mit Gott zu leben, sollen wir nicht mehr in der Sünde leben und eben keine „Sünder“ mehr sein.


Und wie schafft man es, kein „Sünder“ mehr zu sein? In dem einem vergeben wird.

Gott weiß das, und wenn er sich ja so nach Beziehung sehnt, dann kann er aus Gnade heraus doch einfach so vergeben, ohne die Schuld selbst am Kreuz tragen zu müssen, oder?

Nein. Gott ist zwar Gnädig, Allmächtig und Barmherzig, aber Gott ist auch „ein gerechter Gott“.


Ein Beispiel: Ich bin mit meinem Auto unterwegs, fahre ganz deutlich zu schnell und werde von der Polizei aufgehalten.

  • Ein gerechter Polizist gibt mir meine verdiente Strafe.

  • Ein korrupter Polizist erlässt mir meine Strafe.

  • Ein Polizist, gnädig, gerecht und barmherzig, so wie Gott es ist, würde es so machen, wie Jesus am Kreuz.

Er zeigt mir meinen verdienten Strafzettel, greift dann aber selbst in seine eigenen Tasche und bezahlt für meine Schuld.

Genau das hat Jesus am Kreuz gemacht. Weil Gott ein Gerechter Gott ist, müssen meine Sünden „gesühnt“ werden … weil Gott ein gnädiger Gott ist, hat er selbst für meine Sünden gesühnt. Er hat meine Schuld bezahlt.


Ohne das Opferlamm gibt es keine vollendete Vergebung; erst der Tod Jesu war das Ereignis, an dem die Sünde der Menschheit ans Kreuz genagelt wurde und uns vergeben ist.

Meine Schuld ist vergeben. Ich bin kein Sünder mehr; ich bin frei; und das ebnete den Weg für eine feste Beziehung zu Gott und einem Leben in Ewigkeit.


In 1. Joh. 1:9 steht es nochmal ganz deutlich: WIR SIND GEREINIGT VON ALLER UNGERECHTIGKEIT!

Und wie haben wir das verdient?

Wieso haben wir so etwas verdient?

Ganz einfach: Wir haben es nicht verdient. Keiner. Wir waren alle Sünder. Ich sollte dort am Kreuz hängen; du solltest dort am Kreuz hängen.

Aber aus Gnade, Barmherzigkeit, und Liebe hat Jesus den Tod für uns gewählt, damit wir leben können.


1. Johannes 4:9-10 (ELB)

Hierin ist die Liebe Gottes zu uns offenbart worden, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben.

Hierin ist die Liebe: Nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als eine Sühnung für unsere Sünden.


Römer 5:6-10 (NLÜ)

Christus kam ja zu einer Zeit, als wir der Sünde noch hilflos ausgeliefert waren, und er starb für uns, die wir ohne Gott lebten.

Selbst für einen guten Menschen würde kaum jemand sterben – am ehesten noch für einen herausragenden Menschen.

Gott dagegen beweist uns seine große Liebe dadurch, dass er Christus sandte, damit dieser für uns sterben sollte, als wir noch Sünder waren.

Und da wir durch das Blut von Christus in Gottes Augen gerecht gesprochen worden sind, ist sicher, dass Christus uns vor dem Gericht Gottes bewahren wird.

Wir sind ja durch den Tod seines Sohnes mit Gott versöhnt worden, als wir noch seine Feinde waren. Dann werden wir erst recht jetzt, wo wir seine Freunde geworden sind, durch das Leben von Christus gerettet werden.


Wir sind versöhnt mit Gott durch Jesu Tod. Jesus nahm Gottes Zorn gegen die Sünde auf sich ... für uns bleibt kein weiterer Zorn übrig. Wir sind vor Gott gerecht gesprochen! Frei von Sünde!


Es ist schwer in Worte zu fassen, was für eine Kraft das hatte. Welche enorme Last Jesus auf sich genommen hat - die Sünde der ganzen Welt.

Deshalb zerriss zum Zeitpunkt des Todes Jesu auch der schwere Vorhang im Tempel. Jener Vorhang, der den Zutritt zum Allerheiligsten verwehrte. Das zeigt, dass nun der Zugang zu Gottes Gegenwart wirklich für jeden bereit ist.


Uns ist vergeben…


Wir sind keine Sünder mehr…


Und dennoch verfallen wir alle immer und immer wieder in Sünde.

Lust, Neid, Lügen, Untreue, Lästern, … Sünde ist so allgegenwärtig.

Und ich kann nur von meinem Leben sprechen: Wenn ich sündige, und mir bewusst ist, dass ich Sünde begehe, dann ist es im nachhinein ein ganz ganz ekeliges Gefühl. (Scham, Trauer, Einsamkeit)

Vielleicht geht’s dir wie mir: Ich begreife oft nicht, wie Gott mir vergeben kann, (ich falle immer wieder in die gleiche Sünde… er fängt mich immer wieder auf). Ich begreife nicht, wie er mich lieben kann, obwohl er mich so gut kennt.

„Herr, wie kannst du mich nach all meine Fehlern immer noch einladen, neben dir zu sitzen, mit dir an einem Tisch zu sitzen, in deinen Armen zu sein???"

Gott hasst diesen Gedanken, weil ich damit meiner Sünde einen höheren Wert zuschreibe, als seiner Gnade. Egal, was ich gemacht habe, was ich gedacht habe, Gottes Gnade ist größer!


Und auch wenn er uns vergibt, sollen wir trotzdem der Sünde den Rücken zukehren. Und wieso? Weil sie uns dennoch von Gott distanziert. Und wenn ich sehe, was Sünde anrichtet, wie Jesus aufgrund von Sünde gelitten hat, kann ich gar nicht anders, als der Sünde den Rücken zukehren zu wollen.


Denn die Sünde kann als Teufelskreis betrachtet werden. Sünde führt zu Scham … nicht nur zu Scham vor Menschen, sondern auch zu Scham vor Gott. So wie bei Adam und Eva, die sich vor Gott im Gebüsch versteckten. --> Das Verstecken distanziert uns noch mehr von Gott. --> Wir fühlen uns isoliert und sündigen wieder schneller. --> Und weiter geht’s…

Das Kreuz bricht jetzt genau diese Spirale. Dieses angesprochene eklige Gefühl und die Scham treiben von Gott weg.

Aber das Kreuz sagt: Du darfst im tiefsten Schmutz zu Gott rennen. Voll mit Scham, voll mit Trauer, voll mit Angst.

Du musst nicht rein und sauber sein, damit du vor Gott treten kannst, sondern durch seine Gnade und die Tat am Kreuz dürfen wir vor ihn treten, um rein und sauber zu werden.


Zum Abschluss möchte ich noch einen Vergleich aufstellen

Der Zusammenhang zwischen Verhalten und Identität:

Wenn wir sündigen, denken wir schnell: „Ich bin ein Sünder."

Aber die Bibel sagt etwas anderes: Wir sind errettet! Wir sind Heilige! Wir sind frei!


Was hat das jetzt für eine Wirkung?

Ein Hund bellt, weil er ein Hund ist. Ein Vogel fliegt, weil er ein Vogel ist.

Wenn wir uns als „Sünder“ sehen, sündigen wir, weil es eben unsere Natur ist. Wenn wir uns aber als geliebte, gerechte Kinder Gottes sehen, passt die Sünde plötzlich gar nicht mehr zu dem, wer wir eigentlich sind. Deshalb ein weitere Faktor, weshalb wir der Sünde den Rücken kehren: weil sie unserer neuen Identität widerspricht.


Bevor ich das Wort an meine liebe Dina übergebe, möchte ich euch noch zwei abschließende Punkte weitergeben:

1. Man muss sich selbst vergeben können. Wenn du das nicht kannst, ist es eigentlich eine Form von Stolz… „Es ist Vollbracht“ – Jesus hat dir bereits vergeben, dann kannst du nicht sagen, dass du dir selbst nicht vergeben kannst.

2. Wenn du in Versuchung kommst, zu sündigen, denke dir nicht: „Ich darf das nicht“, „Gott verbietet das“, ... Richte deinen Blick zum Kreuz, zu Jesus --> „Ich will zu IHM!“

Du entkommst der Sünde nicht, indem du selbst gegen sie kämpfst, sondern indem du deinen Fokus auf Jesus richtest!


  1. Teil: Dina

Dieses Jahr hat mir Gott nochmal auf eine so neue Art offenbart, was er für mich am Kreuz alles getragen hat, was das Kreuz bedeutet, und was es bedeutet, sein eigenes Kreuz auf sich zu nehmen. Und genau deswegen liegt es mir so sehr am Herzen, über dieses Thema zu predigen.


Während meiner Zeit an der Bibelschule öffnete sich dieses Thema mehr und mehr für mich. Ich sehnte mich so danach, zu sehen und zu spüren, was Jesus am Kreuz für mich trug.

Ein Beispiel, was ich erlebt habe:

  • Wir hatten eine Session darüber, was Jesus am Kreuz für uns getan hatte. Ich betete, dass ich Gottes Schmerzen am Kreuz spüren kann. Ich spürte so schlimme Schmerzen in meinem Bauch wie noch nie zuvor in meinem Leben. Ich wusste auch, es können keine anderen Schmerzen sein. Ich war sehr verwirrt, ich wollte nur richtig laut schreien und konnte weder von meinen Knien aufstehen, noch mich irgendwie anders hinlegen, und Gott sagte zu mir: „Dina, das ist nur ein ganz, ganz, ganz minimaler Anteil an dem, was ich für Schmerzen gefühlt habe.“


Gott sandte seinen Sohn in die Welt, damit wir errettet werden!


Johannes 3,17

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.


Er ist gekommen, um uns zu retten. Denn wir sind mit einer sündigen Natur geboren worden - seit dem Sündenfall von Adam und Eva waren wir aufgrund unserer Sünde von Gott getrennt. Wir haben einen Erlöser und Erretter gebraucht, da wir nicht mit seiner heiligen Natur übereingestimmt haben, daher ist Jesus am Kreuz für uns gestorben. Durch den Tod von Jesus am Kreuz ist es nicht nur für das Volk Israel möglich, in den Himmel zu kommen, sondern für alle Menschen: Heiden, Juden, Christen, jeder Mensch, der Gott in seinem Leben annehmen und an ihm glauben will, kann Befreiung von seinen Sünden erleben und Erbe des ewigen Lebens werden.


Wir müssen das Kreuz (absolute Hingabe oder Sterben unseres Egos) zusammen mit der Krone (gekrönt als Kinder Gottes) und das Gericht (Gottes Standard), zusammen mit der Gnade (mit seiner puren Gnade) akzeptieren. Wir müssen die Kosten überschlagen und bereit sein, alles andere aufzugeben, was uns Sicherheit vermittelt. Wir sollen uns fest auf Jesus konzentrieren und uns durch nichts von der Lebensweise abhalten lassen, die Jesus als gut und richtig bezeichnet.


Gott liebt uns so sehr, dass er sogar seinen einzigen Sohn Jesus Christus zu uns gesandt hat.

Er hat es sicherlich gar nicht leicht über das Herz gebracht, seinen Sohn am Kreuz so leiden zu sehen! Allein als er vor seinem Tod ausgepeitscht wurde, eine Dornenkrone aufgesetzt bekam (diese Dornen waren getrocknet so scharf wie Nägel; sie wurde ihm auf die Kopfhaut gedrückt, sodass Jesus starke Blutungen hatte) und das schwere Kreuz auf Golgatha hochtragen musste, obwohl er ja überhaupt nicht mehr in der Lage war nach dem Leid, das er schon ertragen hatte müssen. Das war noch lange nichts, denn dann kam erst die Kreuzigung. Er war durstig, Blut floss über seinen Körper und lange Nägel bohrten sich in sein Fleisch, dann starb er.


Kurz vor seinem Tod schrie er: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Markus 15,34)

Dies zeigt, die Strafe, die wir eigentlich verdient haben, die er für unsere Schuld bekommen hat.

In diesem Moment ertrug er alle unsere Sünden. Er wurde bestraft und spürte die Bestrafung, die eigentlich wir verdient hätten.


Aber er tat es trotzdem. Aus Liebe zu uns.


Solch eine Liebe hat Vater Gott mit uns, dass er dies zuließ mit seinem einzigen Sohn. Und solch eine Liebe hat Jesus zu uns, dass er all das erduldete, nur für uns, um mit uns eine persönliche Beziehung zu haben und in Ewigkeit gemeinsam in seinem Reich leben zu können!


Ich will euch ein Bild weitergeben, welches Gott mir vor ein paar Monaten gezeigt hat:

Ich sah wie ein Film in meinen Gedanken, wie Jesus das Kreuz trägt, er leidet und hinkt schon, weil das Kreuz so schwer ist. Jesus sprach zu mir: „Dina, das wäre das Kreuz gewesen, das du hättest tragen müssen, aber ich wollte es für dich tragen, weil ich dich so sehr liebe.“


Für jeden von uns hat Jesus das Kreuz getragen, weil er uns so sehr liebt. Es ist pure Liebe und pure Gnade. Eigentlich hätten wir alle diese Bestrafung vom Kreuz verdient, aber Jesus war so gnädig und liebt uns so sehr, dass er das für uns gemacht hat.


Ich bin in unserer Gemeinde groß geworden und habe natürlich immer wieder gehört, was Jesus für uns getan hat, aber dadurch, dass es mir in den letzten Monaten noch soviel bewusster geworden ist, will ich viel mehr Menschen von dem erzählen. Ich bin so extrem fasziniert davon, wie krass Gottes Gnade und Liebe ist. Ich kann es nicht begreifen, wie ein Mensch, der noch dazu auch völlig Gott war, dies für mich machen konnte; das ist für mich unfassbar.


Sogleich sollen auch wir unser eigenes Kreuz auf uns nehmen, uns selbst verleugnen und ihm nachfolgen! Wie es in Lukas 9,23 steht

Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.“ (Preis der Nachfolge)

Wer versucht, sein Leben zu retten, wird es verlieren. Aber wer sein Leben für mich aufgibt, wird es retten.


Ich habe mir sehr oft diese Frage gestellt; was bedeutet es, sich selbst zu verleugnen?

Ich bin auf folgende Antwort gekommen: Es geht nicht darum, sich selbst zu zerstören oder lebensmüde zu sein, sondern das eigene „Ich" (Selbstsucht, Bequemlichkeit, ständige Rechthaberei) loszulassen.

Sich nicht für Bequemlichkeit und Vergnügen zu entscheiden, sondern völlig Gott als Priorität zu haben.


Bsp. aus meinem Leben:

  • Vielleicht geht es manchen so, dass es ultra schwer ist, in den Gottesdienst zu kommen, weil sie die einzige Person in der Familie sind, die in die Kirche gehen. Wo sich die Person dann nicht für Bequemlichkeit entscheidet, um es ja seinem Mann/seiner Frau/seinen Kindern recht zu machen, aber trotzdem kommt und Gott damit ehrt.

  • Oder wir sitzen im Zug, im Bus oder irgendwo in einem Restaurant und Gott sagt mir sehr klar: „Erzähle dieser Person von mir!". Entscheiden wir uns dann für Bequemlichkeit und finden Ausreden, um es nicht zu tun, oder wollen wir bereit sein, unsere eigenen Wünsche nach hinten zu stellen und mit der Person über Jesus zu reden. Mir fällt das noch immer sehr schwer, aber ich will definitiv darin mehr und mehr wachsen.


Sich selbst zu verleugnen bedeutet im Urtext auf griechisch (aparneomai), sich selbst komplett zu vergessen; auf Dinge zu verzichten; seinen Willen, Wünsche und weltliche Ziele völlig Gott hinzugeben und aufzugeben, um Gott als die absolute Priorität zu machen.



Das Wort „täglich sein Kreuz auf sich nehmen" in dem Bibelvers vorhin zeigt, dass es keine einmalige Tat ist, sondern ein beständiger Prozess, sich bewusst für Gottes Wege und gegen seinen eigenen Egoismus zu entscheiden.


Das Lasten tragen kann sich auf das beziehen, dass man schwierige Lebensumstände geduldig und im Vertrauen auf Gott erträgt.


Das Kreuz ist der Weg in die Freiheit! Die Lasten von unserem eigenem Kreuz zu tragen bedeutet nicht bloße Qual, sondern führt letztlich zur inneren Freiheit, echter Hingabe und wahrem Leben in Christus.

Wenn wir unser Kreuz auf uns nehmen, dann kommt Gott und will uns dabei auch helfen und unterstützen; allein schaffen wir es nicht, wir brauchen immer Jesus. Wie in dem Bild vorhin, das ich als Eindruck bekommen hatte, dass Jesus für uns das Kreuz trägt, genauso ist es auch, wenn wir das eigene Kreuz tragen wollen, dann will Jesus uns helfen, uns anstupsen und es gemeinsam mit uns machen.


Wir brauchen keine Opfer (wie im Alten Testament) darbringen, wie ein makelloses Lamm, damit wir wieder rein sind, sondern Jesus selbst war dieses makellose Lamm, das für uns starb, damit wir rein sind von Sünde.

Jesus ist als makelloses Lamm gestorben für alle unsere Sünden; das bedeutet, alle unsere Sünden sind uns vergeben.


Haben wir trotzdem manchmal noch Bereiche, wo wir nicht rein sind?

Ja, aber wir können all das vollkommen Gott abgeben, um von noch alten Sachen, die uns von Gott trennen, loszuwerden, um Reinheit zu erleben.

Gott ist nicht nur für den guten Teil in unserem Leben gestorben, er ist erst recht für unsere Schwachheiten und Sünde gestorben. Für unser ganzes Leben, damit wir in Ewigkeit leben können!


Das Kreuz, dass Jesus dort für unsere Sünden gestorben ist und dann am dritten Tag auferstanden ist, ist das Fundament unseres Glaubens. Oft klingt's so basic.

Ich glaube aber:

Je mehr wir das Kreuz begreifen, desto mehr können wir Jesus ähnlicher werden.

Je mehr wir das Kreuz begreifen, desto mehr wollen wir anderen Menschen auch erzählen, was Jesus für uns getan hat.

Je mehr wir das Kreuz begreifen, desto mehr wollen wir Gottes Willen tun - aus Ehrfurcht heraus, und weil wir mehr begreifen können, wie sehr uns Gott liebt.


Gott will uns so sehr! Er geht uns so sehr nach, er strebt so viel mehr nach uns, als wir uns je vorstellen können.


Schluss:

Wir wollen jetzt noch kurz gemeinsam ins Gebet gehen, und jeder kann für sich Gott die nächsten Fragen stellen…


  • „Jesus, gibt es Bereiche in meinem Leben, wo mein Blick nicht auf dich gerichtet ist?"

  • „Habe ich Scham vor Gott? Oder Unvergebenheit mit mir selbst?"

  • „Bin ich bereit MEIN LEBEN für Gott hinzugeben, wie auch er SEIN LEBEN für mich hingegeben hat?"

  • Bin ich bereit, mein eigenes Kreuz auf mich zu nehmen, in jenen Bereichen, die mir noch schwer fallen?"


Schluss + Gebet, zum Gebet einladen


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