Am Herzen Gottes
- Lydia Hörschläger
- 22. März
- 11 Min. Lesezeit
„Ganz nah hatte der Jünger seinen Platz, den Jesus sehr lieb hatte!"
Für diese Predigt war ich äußerst aufgeregt, weil ich schon lange nicht mehr gepredigt habe und ich wusste, eine Predigt sollte immer einen roten Faden haben ... deswegen habe ich zur Sicherheit schon mal einen mitgenommen :P ... Voraussetzung erfüllt ...
Ich bin überzeugt, wenn meine Deutsch Lehrerinnen die Bibel gelesen hätten, hätten sie mir auf meine Aufsätze immer einen römischen Einser gegeben. Ich kann nämlich behaupten, alleine vom Schreibstil her waren meine Aufsätze häufig ähnlich wie die in der Bibel. Als Beweis nehme ich jetzt einen Text (extra einen, der sehr selten in den Predigten vorgelesen wird - somit ist es gleich wieder was Neues, Erfrischendes, also perfekt für eine gute Predigt).
Wir befinden uns in Lukas 3.30
„Levi war der Sohn von Juda, Juda war der Sohn von Josef, Josef war der Sohn von Jonam. Jonam war der Sohn von Eljakim. Eljakim war der Sohn von Melea. Melea war der Sohn von Menna. Menna war der Sohn von Mattata. Mattata war der Sohn von Nathan. Nathan war der Sohn von David. David war der Sohn von Isai"
... usw.
Viel einfacher hat es die Bibelübersetzung Hoffnung für Alle übersetzt, da haben sie nur noch Bindestriche zwischen den Namen gesetzt. Also so was spricht mir einfach aus dem Herzen.
Heutzutage würden wir keinen Bindestrich mehr machen, sondern ein Hashtag # Zeichen setzen.
Deswegen kann ich nur sagen, rein biblisch betrachtet bin ich äußerst zufrieden mit meinen Aufsätzen und meinem Schreibstil ;)
Die Bibel ist ja nicht nur irgendein Buch, sondern das Meisterwerk von allen Büchern.
Es ist das älteste, meistverkaufte und weitverbreitetste Buch der Geschichte, der Bestseller der Bücher.
Sie wurde über einen Zeitraum von mehr als 1000 Jahren geschrieben, von verschiedenen Verfassern, und ihre ältesten Teile liegen über 3000 Jahre zurück.
Der Schreibstil, der bewundernswert ist (abgesehen jetzt von meinem), der mich persönlich
wirklich begeistert und fasziniert, ist der von Johannes, dem Jünger von Jesus.
Das Johannes-Evangelium wurde mit einem Wortschatz von ca. 700 Worten geschrieben, was dem Wortschatz von einem Kind gleicht! Aber es ist eben nicht kindisch!, sondern es ist einfach und gleichzeitig besitzt es eine so unfassbare Tiefe.
Johannes beginnt sein Schriftstück mit:
„Am Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott, ja, das Wort war Gott. Von Anfang an war es bei Gott. Alles wurde durch das Wort geschaffen; nichts ist ohne das Wort entstanden."
OK, was ist das Wort?
Das Wort ist Jesus. Ab Vers 14, steht:
„Das Wort wurde Mensch und lebte unter uns. Wir selbst haben seine göttliche Herrlichkeit gesehen, eine Herrlichkeit, wie sie Gott nur seinem einzigen Sohn gibt."
Am Anfang war das Wort; das Wort war bei Gott. Was heißt das?
Der Sohn war beim Vater von Anfang an; sie haben eine Beziehung miteinander gehabt. Er war bei ihm, sie waren eins, eine Einheit. Und genau mit diesem Satz hat Johannes das Evangelium begonnen.
Die Tatsache, dass der Sohn beim Vater war, zeigt wie wichtig ihm die Beziehung, die Einheit und die Nähe zwischen Vater und Sohn ist, und wie wichtig es Johannes war, dass er auf das hinweist - und dass die Beziehung an erster Stelle steht.
Nicht nur Johannes schrieb „am Anfang", sondern genau mit den Worten beginnt ja offiziell die Bibel, der Schöpfungsbericht.
„Am Anfang“ schuf Gott Himmel und Erde.
Hier wird beschrieben, wie Gott die Schöpfung kreiert hat und alles erschaffen wurde. Aber Johannes geht noch einen weiteren Schritt zurück als der Schöpfungsbericht. Er sagt: „Am Anfang war das Wort", also es war nur das Wort, es war Gott, seine Existenz; er schreibt über den, der schon immer war und immer sein wird.
Also da, wo noch nichts erschaffen wurde, da war das Wort. Und wo war es? Es war bei Gott. Als erstes war die Intimität, die Nähe, die Einheit zwischen dem Sohn und dem Vater, und erst danach schuf Gott die Welt.
Wie wir wissen, wurde die Erde in 7 Tagen erschaffen; die Zahl 7 wird biblisch als die perfekte Vollkommenheit beschrieben; am siebten Tag war sein Werk vollständig und Gott ruhte.
Zurück im Johannes Evangelium: Hier stehen die „Ich bin" Sätze, die Jesus über sich selbst gesagt hat. Ich liebe diese Sätze, alleine nur beim Lesen von „Ich bin“ liegt so eine Kraft darin, eine feste Entschlossenheit von Jesus.
Ich bin das Brot des Lebens
Ich bin die Tür
Ich bin das Licht der Welt
Ich bin der gute Hirte
Ich bin die Auferstehung
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben
Ich bin der wahre Weinstock und ihr seid die Reben
Und wie oft kommen diese Sätze vor? Wieder sieben Mal.
Jesus weiß genau, wer er ist. Aber woher wusste er das, woher hatte er diese Identität und Autorität? OK, zum Einen ist er der dreieinige Gott, aber er war auch Mensch.
Er wusste das, weil er ja „Am Anfang“ bei Gott war und Beziehung zu ihm hatte.
Lukas 22,14
Als die Stunde für das Passahmahl gekommen war, nahm Jesus mit den Aposteln an der Festtafel Platz, und Jesus sagte: Wie sehr habe ich mich danach gesehnt, mit euch dieses Passahmahl zu essen, bevor ich
leiden muss.
In der selben Geschichte, aber im Johannes-Evangelium, steht:
Johannes 13,23
Ganz nah bei Jesus hatte der Jünger seinen Platz, den Jesus sehr lieb hatte.
Diese beiden Sätze haben mich so sehr berührt. Jesus hat sich so sehr gesehnt nach seinen Jüngern, und er sehnt sich so sehr nach uns, nach unseren Herzen, dass er mit uns alles teilen kann, dass wir ganz nahe - so wie der Johannes - bei ihm sitzen dürfen.
Im Vermerk von diesem Vers steht wörtlich: „Einer von seinen Jüngern, den Jesus liebte, lag zu Tisch an der Brust von Jesus." Johannes lag an der Brust Jesu, also am Herzschlag Gottes. Als Erklärung steht: „Beim gemeinsamen Essen zu festlichen Anlässen lag man auf Polstern um einen in der Mitte stehenden Tisch."
Was hat er dort erlebt? Er hat an der Brust von Jesus ruhen dürfen.
Von allen Jüngern war er der, der so nahe beim Herzen Gottes sein durfte.
Und gleichzeitig hat sich Johannes selbst als den Jünger bezeichnet, den Jesus sehr lieb hatte.
Im ganzen Johannesevangelium erwähnte er nie seinen eigenen Namen, aber er schrieb immer wieder, „ich bin der, der von Jesus geliebt ist".
Aber nicht, weil er sich für was Besseres gehalten hat, oder eingebildet war. Nein, diese Aussage machte er dort, wo er am Herzen Gottes lag.
Ein Mann, der erkennt: „Ich bin geliebt - ich bin so sehr geliebt, dass es nicht um mich geht". Schreibe mal ein Buch (für mich sowieso unvorstellbar), einen Bestseller, und du gibst bewusst nicht deinen Namen als Autor an. Sondern das einzige, das ihm wichtig war: Ich bin der Geliebte!
Und ich denke auch nicht, dass Jesus Johannes als den Lieblingsjünger sah und die anderen nicht so liebte. Es deutet einfach darauf hin, wie sehr Johannes wusste, wie geliebt er ist und welche Beziehung er zu Jesus hatte.
Aber trotzdem, wie wird es da den anderen Jüngern ergangen sein, waren die eifersüchtig?
War es für ihn eine Herausforderung? So mit dem Gedanken „Was werden die anderen über mich denken?"
Schließlich haben sie ja auch des Öfteren gestritten und haben sich verglichen, wie zum Beispiel mit der Aussage, „Wer ist denn jetzt der Wichtigste unter uns?"
Doch was gab Jesus ihnen zur Antwort?
Markus 9,35
„Wenn jemand der Erste sein will, soll er der Letzte von allen sein und allen dienen."
Oder „werdet wie die Kinder", wie im Matthäus-Evangelium beschrieben ist. Der Kleinste, der Geringste, ist der Größte
Zeugnis:
Mein Herz ist manchmal so berührt von den kleinen Details, die mir Gott im Alltag schenkt. Gerade in den kleinen Sachen, finde ich, spiegelt sich die Liebe vom Vater so stark wieder. Dinge, die eigentlich unwichtig sind, aber selbst die sieht Gott und sie sind ihm wichtig, weil er unsere Herzen kennt. Er kennt unsere Bedürfnisse; bevor wir anfangen zu reden, weiß er schon, was wir sagen wollen.
Ja, er ist so ein liebevoller Vater, der immer wieder Überraschungen parat hat, wo ich genau weiß, das weiß nur er und das kommt von ihm.
Manchmal sind es auch Insider-Witze, die man mit ihm hat.
Und genau so ist es mir auf der Erweckungskonferenz in Deutschland letztes Jahr gegangen. Diese Konferenz wurde von meiner Bibelschule organisiert und für uns Studenten war es gleichzeitig der Abschluss von unserem Semester. Die ganzen Tage waren vom ersten Tag bis zum letzten Tag der Hammer und voll gepackt mit kleinen Details neben der Konferenz, wo mir Gott so eine Freude gemacht hat.
Schließlich war die Konferenz dann spät in der Nacht vorbei, und mein Plan war, ich gehe am nächsten Morgen in den Gottesdienst in der Alpen Church, und dann fahre ich nach Hause. Ich verabschiedete mich noch von den Bibelstudenten und bin dann traurig in meine Unterkunft gefahren, weil halt alles vorbei war und ich nicht wusste, ob ich ein weiteres Jahr machen würde.
Was mich dann so gestört hat, weil ich wollte völlig ermutigt nach Hause fahren, so, wie ich es immer bei den anderen Treffen erlebt habe. Deswegen habe ich gebetet, dass am nächsten Tag der Gottesdienst, der nicht von meiner Bibelschule war, nochmal richtig gut wird und ich ermutigt nach Hause fahre.
Ich hatte trotzdem absolut keine Erwartungen und war eher müde von den letzten Tagen.
Im Gottesdienst lernte ich dann noch ein paar Studenten kennen, die auch zufällig in diesen Gottesdienst gefahren sind, und wir standen so in einer Gruppe zusammen, haben gequatscht, noch einen Kaffee getrunken, und ich sagte dann noch: „Wollen wir uns noch kurz zum Abschied segnen, und dann fahre ich aber gleich heim, weil meine Wegstrecke ist noch sehr lange."
OK, also standen wir im Kreis, Schulter an Schulter, Arm in Arm, Kopf an Kopf, und beteten.
Und was in dem Moment geschah, habe ich noch nie so erlebt, Gottes Gegenwart ist wie eine Welle über uns hereingebrochen, wie wenn der Himmel über uns offen ist. Ich wusste, egal, was ich jetzt bete, das geschieht, jedes Gebet wird erhört. Es war, wie wenn ein Rohr, oder ein Sog, genau in unserer Mitte war, das direkt in den Himmel ging.
Insgesamt standen wir über eine Stunde lang genau in dieser Position draußen auf der Straße neben der Kirche, und keiner wollte von dieser Gegenwart weg. Manche lachten, manche weinten, und manchmal gleichzeitig alles auf einmal. Es war völlig egal, was rundherum geschah, wir haben alle gewusst, wir wollen von dort nicht weg; jeder wollte in dieser Abhängigkeit vom Vater bleiben.
Jeder hätte für jeden alles riskiert, es war eine völlige Einheit untereinander.
Wir sind alle vorm Vater gestanden, gleich, und keiner war besser.
Ich bin nicht besser als du! Wir stehen alle gleich vorm Vater, und das einzige, das wir wollen, ist in seiner Gegenwart zu sein, und eine Einheit sein.
Das war das beste, was passiert ist, und die ganze Heimfahrt (es waren zwischen 4,5 bis 5h) habe
ich nur über das nachgedacht, was da gerade passiert war. Und ich weiß noch, ich bin Tanken gefahren und am liebsten hätte ich es hinaus posaunt, in der ganzen Tankstelle, „ihr braucht Gott, er ist das Beste, was es gibt." Du brauchst Gott!
Leider leben wir in einer leistungsdenkenden Welt.
Moment Mal! Aber wir Christen wissen ja, wir sind geliebt, wir sind gut! Nicht, weil wir dieses und jenes schaffen und leisten, sondern weil der Vater es gesagt hat. Ebenso hängt unser Wert nicht an unseren Taten oder Leistungen, sondern allein, weil Gott, unser Vater, es über uns ausgesprochen hat.
Er sah uns an und sagte: „Du bist gut, du bist sehr gut“ – noch bevor wir irgendetwas getan haben. Ja, wir wurden als Ebenbild Gottes erschaffen.
Aber wie oft wissen wir das tatsächlich? Und warum vergleichen wir uns?
Kurze nicht-so-tolle Story:
Ich bin so dankbar für meine Gemeinde, für jeden einzelnen von euch. Gott hat mich mit unfassbaren Freunden beschenkt. Letztes Jahr bin ich durch einen etwas längeren Prozess gegangen. Ich habe mich auf einmal oft von Andrea und Bronwin ausgeschlossen gefühlt und ich wusste eigentlich nicht, warum das so ist. Das hat mich häufig traurig gemacht. Ich habe mit ihnen darüber gesprochen, und ebenso habe ich es in einem Sozo angeschaut und darüber gebetet.
Und ich weiß noch, ich stand eines Tages in meiner Küche, mit verschiedenen Gefühlen konfrontiert, und auf einmal kam mir in meinen Gedanken eine laut Stimme entgegen mit den Worten: „Sag mal, spinnst du!?" Es ist mir wie Schuppen von den Augen gefallen und mir war völlig klar: Ich habe nicht mehr auf meine Berufung geschaut, sondern auf ihre.
Ich habe unbewusst angefangen gehabt, mich mit ihnen zu messen und zu vergleichen, und dadurch habe ich mich so ungeliebt gefühlt. Ich habe mich bei Gott entschuldigt dafür, und dadurch ist mir erneut so bewusst geworden, was er mir anvertraut hat. Das berührt mein Herz so sehr: Ich darf mich um seine Kinder kümmern, er vertraut mir seine Kinder an.
Ich spreche gerade von meiner Situation, aber jeder einzelne von uns hat so eine kostbare Berufung, einen einzigartigen Plan, den Gott genau auf dich abgestimmt hat, weil er genau weiß, wer du bist.
Dass ich das erzähle ist nicht, weil das so die schöne Geschichte ist - nein, im Gegenteil, es ist mir eher peinlich, aber ich hatte den Eindruck, es ist wichtig, dass ich es erzähle. Vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen.
Es ist super, wenn wir zu einander aufschauen, von einander lernen, aber wir dürfen nicht anfangen, uns zu vergleichen, oder sich zu denken, ich muss das jetzt genau so machen wie die anderen.
Nein, weil du bist ein Unikat, du hast von Gott einen eigenen Fingerabdruck bekommen und eine eigene Stimme. Du bist ein Ebenbild Gottes.
Wenn wir uns die Evangelien anschauen, dann sehen wir auch: Jedes einzelne Evangelium ist anders, und vor allem das von Johannes. Jeder hat es anders geschrieben und jeder hat eine andere Geschichte festgehalten. Gott ist so rießig und unfassbar, und durch jeden einzelnen von uns verherrlicht sich Gott.
Mein Sohn hatte vor kurzem einen Eindruck. Er sagte: „Wenn man ein Kreuz umdreht, dann ist es ein Schwert, und ich glaube, jeder Christ hat so ein Kreuz, und Gott möchte ein Puzzle bauen: Die Kreuze sind ein Puzzleteil von Jesus, und jeder Teil ist einzigartig."
Wir brauchen uns mit absolut gar keinem vergleichen, messen oder jemandem was beweisen. Das ist so ein Schwachsinn, und so ein dummes Werkzeug vom Feind.
Die leistungsdenkende Welt ist nicht leicht für uns. Und ja, wir alle wollen wie Johannes sein - oder noch besser wie Jesus, das wissen wir ja eh alle. Nichtsdestotrotz sind mir beim Schreiben dieser Predigt manche komplexe Fragen gekommen, und es ist wichtig, dass wir uns diese Fragen immer wieder mal stellen.
Aus welchen Gründen wollen wir bei Jesus sein? Oder aus welcher Motivation wollen wir gerade in dem Moment zu ihm kommen? Kommen wir öfter zu ihm für eine erwartende Gegenleistung?
Warum nehme ich mir Zeit für Jesus? Weil es mein Dienst verlangt? Weil es meine Berufung verlangt und ich ja sonst nicht weiß, was Gott sagen und tun will? Hätte ich mir auch ohne diese Predigt Zeit für ihn genommen? Auch in diesem Ausmaß?
Oder, aus welchem Grund lese ich sein Wort ?
Ich trau mich behaupten, gerade bei uns Christen ist Leistungsdenken so komplex, weil es uns am ersten Blick nicht auffällt, weil es ja eh was Gutes ist oder wir es ja füüür Gott machen.
Wie oft nehme wir uns tatsächlich für Gott Zeit einfach nur so, weil unser Herz danach brennt, wir uns so nach seiner Nähe sehnen, weil wir an seinem Herzen sein wollen und wir wissen, wir sind die Geliebten und er ist unser Geliebter.
Schließlich gehören die Braut und der Bräutigam zusammen.
Einfach ist genau das Gegenteil von kompliziert, und gleichzeitig hat es einen schmalen Grat. Es ist so einfach mit Jesus zu sein, dass wir es gerade deswegen so oft nicht verstehen. Oft denken wir so kompliziert. „Ich muss mich anstrengen, um in die Nähe von Gott zu kommen." Dann mache ich es von vornherein doch nicht, weil es könnte ja mit Arbeit und Anstrengung verbunden sein.
Ich will uns ermutigen - mit einem „Ich bin”-Satz von Jesus, damit sich mein roter Faden durchzieht ;)
Johannes 10.14-15
„Ich aber bin der gute Hirte und kenne meine Schafe, und sie kennen mich; genauso wie mich mein Vater kennt und ich den Vater kenne. Ich gebe mein Leben für die Schafe."
...und sie kennen mich - genauso wie mich mein Vater kennt...
Krasse Aussage! Uns ist nämlich etwas geschenkt worden: der Heilige Geist, der in uns lebt. Dadurch ist es uns möglich, dass wir den Vater kennen, dass wir am seinem Herzen liegen dürfen, und wir uns nicht anstrengen müssen - sondern er sehnt sich so nach uns, dass er sich dafür entschieden hat, in uns zu leben.
Fragen:
Jesus, wo willst du mich heute treffen, wie willst du mir nah sein?
Was werde ich mit dir heute erleben?
Zusammenfassung für den roten Faden:
Ich bin der Jünger, den Jesus lieb hat. Wie geht es mir mit dem? Jesus, lass mich bitte das erkennen.
Vater Gott, was heißt es, ein Ebenbild von dir zu sein?
Vergleiche ich mich? Vergleiche ich mich mit meinen Geschwistern?
Aus welcher Motivation heraus nehme ich mir für dich Zeit, Jesus?
Heiliger Geist, wir erlauben dir, dass du unser Herz durchforschen darfst.
Gebet:
Die Gemeindeleitung hat uns gerade diese Woche Psalm 139:23-24 geschickt, wo steht:
„Durchforsche mich, o Gott, und sieh mir ins Herz, prüfe meine Gedanken und Gefühle! Sieh, ob ich in Gefahr bin, dir untreu zu werden, und wenn ja: Hol mich zurück auf den Weg, den du uns für immer gewiesen hast!"




Kommentare