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Oasenmenschen - Wenn Gott mitten in der Wüste erscheint

  • Peter Köttritsch
  • vor 4 Tagen
  • 5 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 21 Stunden


1. Einstieg – Willkommen in der Wüste 😄

Hast du dir auch schon viele gute Vorsätze für 2026 gemacht? Nachdem bei mir die Vorsätze der letzten Jahre noch immer aktuell sind, mache ich mir keine Vorsätze mehr - aber daran halte ich mich ganz bestimmt.

Mein Gebet für das kommende Jahr lautet daher:

„Herr, dieses Jahr wünsche ich mir weniger Geld, mehr Stress, komplizierte Beziehungen und bitte eine ordentliche Identitätskrise obendrauf.“

Natürlich nicht!

Betest du: „Herr, segne mich, leite mich, gib mir Frieden … und bitte am besten sofort?"

Aber statt der prompten Erfüllung all deiner Wünsche, wachst du auf – und plötzlich fühlt sich dein Leben an wie Sahara statt Garten Eden.

Kein Wasser. Keine Palmen. Nur Hitze. Und diese eine Stimme im Kopf, die fragt:

„War Gott eigentlich wirklich dabei, als ich hier gelandet bin?“

Heute möchte ich euch sagen: 👉 Gott ist ein Spezialist dafür, OASEN in Wüsten zu bauen. Und noch mehr: 👉 Er möchte aus DIR einen Oasenmenschen machen.


2. Elim – Gottes überraschender Rastplatz

Lasst uns kurz in 2. Mose 15,27 schauen:

Dann kamen sie nach Elim. Dort waren zwölf Wasserquellen und siebzig Palmen, und sie lagerten sich dort am Wasser.

Kurzer Kontext:

  • Israel kommt gerade aus Ägypten

  • Sie haben das Rote Meer erlebt

  • Sie haben gesungen, getanzt, gefeiert

  • Drei Tage später: Durst. Frust. Meckern. (Mara)

Und plötzlich – BAM – Elim.

Zwölf Quellen. Siebzig Palmen. Genug für jeden Stamm. Genug für jede Familie.

💡 Elim war kein Zufall. 💡 Elim war vorbereitet, bevor Israel dort ankam.

Das ist wichtig: 👉 Gott baut Oasen, bevor du merkst, dass du sie brauchst.


3. Gott ist nicht nur der Gott des Durchhaltens – sondern der Erfrischung

Manchmal denken wir:

„Christsein heißt: Zähne zusammenbeißen, durchhalten, irgendwie überleben.“

Aber Gott sagt:

„Ich führe euch nicht nur DURCH die Wüste – ich ERFRISCHE euch IN der Wüste.“

Psalm 23:

„Er führt mich zu frischem Wasser.“

Nicht abgestandenem Wasser. Nicht „gerade so genug“. 👉 Frisch. Lebendig. Erneuernd.

Bill Johnson sagt sinngemäß oft:

„Gott möchte uns nicht lehren, wie man leidet, sondern wie man triumphiert – selbst im Leid.“


4. Persönliche Geschichte

Kennt ihr das, dass ihr äußerlich „funktioniert“, aber innerlich völlig ausgetrocknet seid?

Ich sage z.B. Dinge wie:

  • „Ich weiß, dass Gott gut ist … aber ich fühle es nicht.“

  • „Ich glaube an Heilung … aber ich sehe es nicht.“

  • „Ich diene, ich bete, ich bin treu – aber wo ist die Freude?“

Vielleicht bist du heute hier und denkst:

„Ich bin seit Monaten in einer Wüste.“

Dann hör bitte das: 👉 Die Wüste ist kein Beweis dafür, dass Gottes nicht da ist. 👉 Oft ist sie der Ort, an dem er sich neu offenbaren will.


5. Jesus – die wandelnde Oase

Bevor Jesus seinen Dienst begonnen hat, musste er 40 Tage in die Wüste. Erst nach seiner Zeit des Fastens, der Entbehrung und des geistlichen Kampfes lesen wir: „…die Engel Gottes kamen und sorgten für ihn.“ (Matthäus 4,11b)

Und gerades deshalb, weil er diese Wüstenzeit in seinem Leben kannte, konnte er in Johannes 4,14 sagen:

Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, den wird in Ewigkeit nicht dürsten.“ Er wusste, wo die Quelle des lebendigen Wassers zu finden ist. Das Wissen um diesen „Schatz“ hat er nicht für sich behalten, sondern er selber ist zu einer Oase für viele geworden.

Jesus sagt nicht: „Ich gebe dir einen kleinen Schluck.“

Er sagt: „Ich mache dich zu einer Quelle.“

In Johannes 7,38 sagt Jesus über die, die von ihm trinken:

„Aus seinem Innersten werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“

👉 Nicht Tropfen. 👉 Ströme.

Das bedeutet: Du bist nicht nur jemand, der eine Oase BESUCHT. 👉 Du bist berufen, eine Oase zu SEIN.


6. Wie werde ich ein Oasenmensch?

Jetzt wird es ganz praktisch.

Gerhard berichtet:

Nach großen gesundheitlichen und privaten Problemen (Trennung, Umbau, finanzieller Notlage, diverser Suchtkonsum) war große Sinnkrise und Wüstenzeit in meinem Leben...

Ich glaubte, Hilfe im Internet mit kostspieligen spirituellen Programmen gefunden zu haben...

Jedoch mit Beginn meiner neuen Beziehung mit meiner lieben Gabriele, die schon jahrelang die Freikirche besuchte, ließ ich mich nach längerer Zeit zu einem Besuch eines Gottesdienstes überreden.

Ich war überwältigt und geflasht, besonders vom Lobpreis und Spirit in der Gemeinde.

Durch den späteren Besuch des Alphakurses (insbesondere durch Alphatag/ Heiliger Geist) wurde der Grundstein für meinen Glauben gefestigt und war auch ausschlaggebend für meine Entscheidung zur Taufe im Juni 2025 (Highlight)

Tägliches in der Bibel lesen und hören in der Bibel App, sowie wöchentlicher Gottesdienst und tägliches Gebet, wurden zu meiner geistigen Nahrung und Auferbauung.

Mir wurde klar, dass alle Weisheiten, die ich im Internet geglaubt gefunden zu haben und teuer vermarktet werden, auf dem Grundstock der Bibel basieren.

 

Unsere Beziehung wurde durch unseren gemeinsamen Glauben gefestigt und zu Dritt mit Gott kann Partnerschaft und das Leben einfach besser gelingen.

 

1️⃣ Lerne, Gottes Gegenwart höher zu schätzen als deine Umstände

Wüste sagt: „Schau auf den Mangel.“ Gott sagt: „Schau auf mich.“

Das, worauf du dich konzentrierst, wird in dir groß werden! Das, was in dir groß wird, wird dein Denken und dein Handeln beeinflussen und somit dein ganzes Leben prägen.

Wenn du ständig darauf schaust, was fehlt – wächst der Mangel. Wenn du dich darauf fokussierst, wer Gott ist – wächst Hoffnung.


Praktisch:

  • Dankbarkeit kultivieren (Philipper 4,13!)

  • Laut aussprechen, wer Gott ist

  • Anbetung nicht als Musikstil, sondern als Lebenshaltung


2️⃣ Trinke regelmäßig – nicht nur sonntags

Niemand sagt:

„Ich habe letzte Woche Wasser getrunken, das reicht bis nächsten Monat.“

Warum behandeln wir dann Gottes Gegenwart so?


Praktisch:

  • Kurze Momente mit Gott im Alltag

  • Auto, Küche, Spaziergang

  • Nicht perfekt – aber ehrlich

👉 Oasen entstehen durch Beziehung, nicht durch Leistung.


3️⃣ Werde selbst zur Oase für andere

Weißt du, was die Welt nicht braucht?

  • Mehr Meinungen (Ich kenne niemanden, der sich nach einer Diskussion über den Glauben bekehrt hat)

  • Mehr Kritik (Ja, die Welt ist „gefallen“. Aber Jesus hat die Sünder geliebt, nicht verurteilt!)

  • Mehr religiöse Antworten (Religion sagt: „Ich muss … tun, damit Gott nicht mehr böse auf mich ist!“)

Die Welt braucht:

  • Menschen, bei denen man aufatmen kann

  • Menschen, die Hoffnung tragen

  • Menschen, die Frieden ausstrahlen


Frage an dich:

Fühlen sich Menschen nach einem Gespräch mit dir erfrischt – oder erschöpft?


7. Berührende Geschichte von Birgit:

Birgit ist durch eine schwere Krankheit gegangen. Monate voller Unsicherheit. Angst. Gebet ohne sofortige Antwort.

Und trotzdem sagten Menschen:

„Wenn ich bei dir bin, fühle ich Frieden.“

Nicht, weil alles leicht war. Sondern, weil sie Gott mitten in der Wüste Raum gegeben hat.

👉 Manchmal ist deine größte Predigt nicht deine Antwort, sondern deine Atmosphäre.


8. Prophetische Ermutigung

Ich glaube, Gott sagt heute zu einigen von euch:

  • „Ich habe deine Wüste gesehen.“

  • „Ich habe deine Tränen gezählt.“

  • „Und ich habe bereits eine Oase vorbereitet.“

Vielleicht sieht sie nicht so aus, wie du gedacht hast. Vielleicht kommt sie anders. Aber sie kommt!

Jesaja 35: „Die Wüste wird blühen.“

Nicht irgendwann. 👉 Gott ist ein Jetzt-Gott.


9. Abschluss – Einladung

Lass uns ehrlich sein: Wir alle brauchen heute frisches Wasser.

Nicht mehr Information. Nicht mehr Anstrengung. 👉 Mehr Gegenwart.

Vielleicht möchtest du heute sagen:

„Herr, ich bin müde. Ich bin durstig. Ich brauche deine Oase.“

Dann ist Jesus hier. Nicht mit Vorwürfen. Sondern mit offenen Armen.

„Kommt her zu mir … ich will euch erquicken.“


Gebet (zum Abschluss)

„Jesus, wir kommen zu dir. Wir legen unsere Wüsten vor dich. Unsere Trockenheit. Unsere Müdigkeit.

Und wir bitten dich: Lass frisches Wasser fließen. Mach uns zu Oasenmenschen. Damit diese Welt durch uns Hoffnung schmeckt. Amen.“

 

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