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Aussteigen und Frieden finden!

  • Karin Staple
  • 21. Dez. 2025
  • 8 Min. Lesezeit

Der Advent neigt sich schon schwer dem Ende zu. In 3 bzw. 4 Tagen ist Weihnachten! Wie war eurer Advent? Wer hat heuer diese Zeit des Wartens oder auch des Erwartens anders erlebt als sonst? Und warum? In eine positive Richtung oder eher nicht?…


Ich habe neulich einen Kurzfilm angeschaut. Da ist es um Zeit gegangen. Auf einen Nenner gebracht, dass uns Zeit von „denen“ (gemeint waren die Mächtigen der Welt) im Grunde gestohlen wurde und „wir“ (Ohnmächtigen der Welt) dadurch versklavt werden. Und es wurde ganz ausführlich erklärt, dass jede so genannte Verbesserung und Hilfen zum Zeitgewinn immer unsere Zeit geklaut haben.


In gewissem Sinne haben wir das alle schon erlebt. Also z.B. als Martin und ich unseren Übersetzungsbetrieb angefangen haben in den 1980er Jahren, hatten wir ein Telefon, die Post und eine Schreibmaschine. Das heißt, wenn unser Kunde etwas brauchte, dann musste er es per Post schicken (mindestens 1 Tag Gewinn), dann konnten wir bis Mitternacht an dem fälligen Tag die Arbeit zur Hauptpost in Linz bringen und das war dann garantiert, dass die Sendung am darauffolgenden Tag ankam.


Dann kam Telefax. Hier hatten wir nur mehr wenig Spielraum, denn jetzt konnten wir die Sendung schon früher retournieren, so lange jemand dort im Büro war. Mit dem Internet war dann auch das vorbei. Denn nun konnte der Kunde von zu Hause aus die Arbeit anschauen und sich für den nächsten Tag vorbereiten. Das heißt, dass unser Zeitfenster, die Arbeit fristgerecht zurück zu schicken, sehr klein wurde. Im Prinzip war es dann schon so, dass wir am besten die Arbeit vorher erledigt haben sollten, bevor wir sie bekommen haben (ist natürlich satirisch gemeint), und dass wir auch über Weihnachten und wenn wir krank waren immer erreichbar waren.


Und somit hatten diese Leute in dem Kurzvideo schon recht, denn unsre Kunden waren unter dem selben Druck ihren Kunden gegenüber. Wir waren alle miteinander immer mehr versklavt.


Ich war sehr einverstanden mit diesen Aussagen, da wir es ja selber erlebt hatten! Jetzt hat es mich brennend interessiert, was ihr Lösungsvorschlag war zu diesem Dilemma. Also etwas schwach: Einfach aussteigen. Ich war enttäuscht! Was heißt denn das? Soll ich ein Sozialnetz ausnützen auf Kosten anderer? Oder geht das Aussteigen nur für Reiche?


Hier bin ich ausgestiegen, besonders bei der Argumentation von diesen Leuten, die keine wirkliche Lösung anbieten konnten. Aber natürlich hatten sie recht, dass ich zuerst einmal mein Leben selber in die Hand nehmen muss und nicht das Opfer meiner Umstände bleibe.


Aber wisst ihr was? Ich kann euch eine Lösung anbieten! Und die Lösung ist sehr einfach: Weihnachten! Und zwar nicht „Winterfest“ oder „Santa“ oder „Merry white Fantasyworld“, auch keine „Season“, sondern Weihnachten.


Denn wir lesen in Lukas 1/26-35: Als Elisabeth im sechsten Monat schwanger war, sandte Gott den Engel Gabriel nach Nazareth, in eine Stadt in Galiläa, zu einem Mädchen, das noch Jungfrau war. Sie hieß Maria und war mit einem Mann namens Josef verlobt, einem Nachfahren von David. Gabriel erschien ihr und sagte: »Sei gegrüßt! Du bist beschenkt mit großer Gnade! Der Herr ist mit dir!« Erschrocken überlegte Maria, was der Engel damit wohl meinte. Da erklärte er ihr: »Hab keine Angst, Maria, denn du hast Gnade bei Gott gefunden. Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen, den du Jesus nennen sollst. Er wird groß sein und Sohn des Allerhöchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihn auf den Thron seines Vaters David setzen. Er wird für immer über Israel herrschen, und sein Reich wird niemals untergehen!« Maria fragte den Engel: »Aber wie kann ich ein Kind bekommen? Ich bin noch Jungfrau.« Der Engel antwortete: »Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Macht des Allerhöchsten wird dich überschatten. Deshalb wird das Kind, das du gebären wirst, heilig und Sohn Gottes genannt werden.


Der Sohn Gottes, Jesus Christus, ist in unsere Welt gekommen! Er, der uns geschaffen hat, er, der uns in weiterer Folge erlöst hat vom ewigen Tod, unser Retter, ist zu uns gekommen! Was für eine Botschaft! Was für ein Fest ist doch Weihnachten! Haben wir noch eine Ahnung, was das für uns heißt?


Jesaja 9/5-6: Denn uns ist ein Kind geboren! Ein Sohn ist uns geschenkt! Er wird die Herrschaft übernehmen. Man nennt ihn »Wunderbarer Ratgeber«, »Starker Gott«, »Ewiger Vater«, »Friedensfürst«. Er wird seine Herrschaft weit ausdehnen und dauerhaften Frieden bringen. Auf dem Thron Davids wird er regieren und sein Reich auf Recht und Gerechtigkeit gründen, jetzt und für alle Zeit. Der HERR, der allmächtige Gott, wird dies eintreffen lassen, leidenschaftlich verfolgt er sein Ziel. 


Jesus Christus ist der Friedensfürst und in seinem Königreich wird kein Ende des Friedens sein. Was heißt denn das genau? Heißt das, dass ab Jesu Geburt kein Krieg mehr war auf dieser Welt?


Nein, das kann es nicht heißen, denn das ist ja nicht so. Im Gegenteil, wir wissen, dass die Kriege immer mehr werden dem Ende der Zeit zu. Auch die Kriege in den Menschen (Depressionen,…) und zwischen den Menschen (Egoismus,…) werden in der Bibel erwähnt in diesem Zusammenhang. Also wo ist denn dieser Friede zu finden? Und wie kann ich in diesen Frieden hinein aus der Sklaverei aussteigen?


Also zuerst einmal muss doch der Friede in mein eigenes Herz einziehen, sonst hab ich da gar nichts davon. Hat jeder, der zu Jesus gehört, Frieden in seinem Herzen? Hm. Wahrscheinlich nicht! Und doch steht das in der Bibel, dass Jesus als Friedensfürst einzieht, auch in mein Herz. Was ist das Problem?


Ist dieser Friede nur für manche Christen zu haben, so die Superchristen? Wie ist das mit den verfolgten Christen in Großbritannien, die wegen eines stillen Gebetes im Gefängnis landen? Oder den Christen, die in muslimischen Ländern geköpft werden, weil sie nicht konvertieren? Haben die Frieden in ihren Herzen? Ich traue es Jesus zu. Ich glaube auch, dass er dafür sorgen wird, dass wir das in solchen Situationen haben werden.


Und ich glaube, viele von uns wissen, dass Jesus uns in so extremen Situationen sehr nahe sein wird und wir seinen Frieden spüren werden. Aber was ist mit meiner Situation - in meiner Familie? In meiner Arbeit (kennst du meinen Chef? ;) ? … in meiner Nachbarschaft…


Aber fragen wir doch einmal: Gilt das auch für mich? Kann ich Frieden in meinem Herzen haben, auch in schwierigen Situationen, im Alltag, in Konflikten, im „normalen“ Leben?


Fragen wir Jesus:

  • Jesus, habe ich Frieden in meinem Herzen?

  • Welche Sorgen oder Lügen quälen mich und verhindern den Frieden, der von dir kommt?

  • Ich werfe diese Sorgen auf dich, und in deinem Namen breche ich die Lügen!

  • Sag mir bitte, was ist deine Wahrheit?

  • Jesus, Friedensfürst, bitte zieh du in mein Herz ein!


Das ist etwas, das ich immer wieder machen kann und soll. Jesus selber sagt, dass wir unsere Sorgen auf ihn werfen sollen, denn er sorgt für uns. Und ich glaube, das ist einfach der Knackpunkt.


Wenn Gott selber für uns sorgt, dann sind wir wahrlich versorgt. Er sagt, dass er uns „nach seinem Reichtum“ versorgt. Kannst du dir das vorstellen? Ich nicht! Das ist groß. Wirklich groß. Wenn ich ihm das glaube, dann kann ich wirklich aussteigen aus der Versklavung, oder? Und das „Wie“ schaut für jeden anders aus. Es kann sein, dass sich in meinem Leben (meinen Umständen) da gar nichts ändert, nur in meiner Beziehung mit Jesus. Da müssen wir auch Weisheit von Gott erbitten!


Also das Einzige, was es dabei zum Bedenken gibt, ist, dass Jesus allen denen, die an ihn glauben – also die ihn anbeten und ihm die erste Stelle in ihrem Leben überlassen, die also ihre eigene Herrschaft im Leben abtreten und sich in allem nach seinem Willen richten – all denen gibt er die Macht, dass sie Kinder vom allmächtigen Gott werden!


Und als Jesu Geschwister (er ist ja Sohn Gottes) haben wir Zugang zu seinem Frieden. Ja, es steht sogar, dass wir immer durch diesen Frieden wissen, ob etwas mit unserer Beziehung zu Gott nicht ganz stimmt. So ungefähr: Ich bin so gewöhnt, dass ich im Frieden lebe und jetzt auf einmal werde ich innerlich unruhig. Das kann sein, dass mich Jesus aufmerksam macht, dass was in unserer Beziehung nicht ganz stimmt. Ich gehe also zu ihm und frag ihn. Also der Friede ist eine Art Sensor, eine Art GPS, ob ich OK bin und auf dem richtigen Weg.


Wenn du diesen Frieden in Jesus Christus noch nicht kennst, und ihn aber möchtest, dann geh doch zum Gebetsteam nach dem Gottesdienst und lass für dich beten! Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, dass du die Sache mit Jesus Christus fix machst.


Also Frieden im Herzen. Was bewirkt der? Im Grunde ist es so, wenn du völlig im Frieden Jesu Christi wohnst (und diesen Frieden kann wirklich nur er geben!), dann ist es völlig gleich, in welcher Situation du dich findest, dann bist du immer gelassen, in der Freude Jesu und eben in seinem Frieden. Dann führt er dich, er, der alles weiß und jeden Ausweg kennt, und der auch alle Kraft hat, das auch durchzusetzen. Und er führt dich auch den Weg, der am besten für dich ist, das hat er versprochen.


Das heißt auch, dass du nicht nur aussteigst aus deinem Leben, du musst sogar deinem Leben sterben in Jesu Leben hinein! Dann kann dir deine Lebenssituation überhaupt nichts mehr antun! Egal wie sie ist, du bist ja dem Leben gegenüber gestorben. Ab dann ist der, der in dir lebt zuständig. Und Jesus ist jeder Situation gewachsen. Alles klar?


Du bekommst von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, dem Friedensfürst, ein neues Leben. Dann lebt Jesus in dir in deiner Situation. Und du kannst mir völlig vertrauen, wenn ich dir sage, dass er viele Möglichkeiten hat, mit deiner persönlichen Situation umzugehen. Er wird dich aus der Sklaverei herausführen, auch praktisch in deinem jetzigen Leben schon!


Ist das nicht die beste Botschaft der Welt? Weihnachten!

Lukas 2/8-15: In dieser Nacht bewachten draußen auf den Feldern vor Bethlehem einige Hirten ihre Herden. Plötzlich trat ein Engel des Herrn zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie. Die Hirten erschraken sehr, aber der Engel sagte: »Fürchtet euch nicht! Ich verkünde euch eine Botschaft, die das ganze Volk mit großer Freude erfüllen wird: Heute ist für euch in der Stadt, in der schon David geboren wurde, der versprochene Retter zur Welt gekommen. Es ist Christus, der Herr. Und daran werdet ihr ihn erkennen: Das Kind liegt, in Windeln gewickelt, in einer Futterkrippe!« Auf einmal waren sie von unzähligen Engeln umgeben, die Gott lobten: »Ehre sei Gott im Himmel! Denn er bringt der Welt Frieden und wendet sich den Menschen in Liebe zu.« Nachdem die Engel in den Himmel zurückgekehrt waren, beschlossen die Hirten: »Kommt, wir gehen nach Bethlehem. Wir wollen sehen, was dort geschehen ist und was der Herr uns verkünden ließ.«


Weihnachten! Lasst uns auch mit den Hirten ziehen und Jesus suchen, ihn finden und ihn anbeten. Weihnachten. Wahrlich ein kraftvolles Ereignis, das die ganze Welt verändert hat. Wir wollen die Ankunft unseres Herrn Jesus auch heute noch feiern und uns dieses Fest nicht stehlen lassen! Es geht nicht um Santa sondern um den Heiligen! Um den Sohn Gottes, um den Friedensfürst, den Retter der Welt. Er ist auch dein Retter und bringt auch dir Frieden, wenn du ihn lässt.


Jesus Christus, Sohn Gottes, bitte zieh du heute mit deinem Frieden in mein Herz und in meine Situation ein, vielleicht neu ein. Ich bitte dich, dass du mir hilfst, in Frieden mit meinen Beziehungen, mit meinem Beruf, mit meinem Körper zu leben. Zeige du mir einen Weg aus meinen Ausweglosigkeiten! Komm du jetzt und fülle mich mit einer neuen Perspektive. Zeig mir den Weg vorwärts. Ich will alles tun, was du mir sagst. Du bist der Herr, mein Gott. Amen!

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