• Peter Köttritsch

Markus 2:13-17 Matthäusparty

Aktualisiert: Juli 19

Eine Ziege fragt die andere:


Gehst du mit auf die Party?


Nein – Kein‘ Bock!



Wenn wir nicht mit einer Corona Party negativ auffallen wollen, müssen wir mit einer Feier, bei der mehr als zwei Haushalte anwesend sind noch etwas warten. Aber die Zeit wird wieder kommen.


Gemeinsam zu feiern gehört zum Leben dazu und ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebensrhythmus, um nicht depressiv zu werden.


Auch Jesus war ein echter Partygänger. Er liebte es, mit Menschen zu essen, zu trinken und ausgelassen zu feiern. Dafür gab es regelmäßig Kritik von „übereifrig Gläubigen“.


Ich darf euch wieder mitnehmen auf unsere Reise durch das Markusevangelium. Dort möchte ich heute einen Sprung vorwärts in das zweite Kapitel machen und zwei Begebenheiten nur kurz streifen, die seit meiner letzten Predigt aus dieser Serie im Markusevangelium aufgeschrieben sind. Es geht um zwei Heilungen. Aber da wir uns bereits ausführlich mit dem Thema Heilung auseinandergesetzt haben, erzähle ich diese beiden Begebenheiten nur kurz als „Auftakt“ für den heutigen Abschnitt:


Jesus kam ja auf diese Erde um das Reich Gottes sichtbar zu machen und zu verbreiten. Das geschah eben durch viele Heilungen die er wirkte. Ein Leprakranker kam zu ihm. Jesus hatte Mitleid (1,41) und heilte ihn. Später verkündigte er Gottes Botschaft in einem Haus, das randvoll mit Menschen waren, die ihn hören wollten.


Plötzlich wurde das Dach über ihm geöffnet und ein Gelähmter wurde auf einer Matte herunter gelassen. Ihr kennt die Geschichte.


Ich möchte, dass ihr diese beiden Begebenheiten vor Augen habt, wenn wir heute im Markusevangelium weiterlesen.


Der Text den ich heute mit euch betrachten möchte, beginnt in der „Neues Leben Übersetzung“ mit dem Wort „Danach“. Im Original steht das Wort „Und“ [gr.: kai]. Markus liebte dieses Wort. Es kommt 14x in den fünf Versen vor, die ich heute mit euch lesen möchte: Und er ging wieder hinaus an den See, und die ganze Volksmenge kam zu ihm, und er lehrte sie. Und als er vorüberging…


Man hat das Gefühl, die Ereignisse überschlagen sich, Markus kommt gar nicht hinterher mit dem Erzählen.


Insofern gibt das Wort „Danach“ diese Situation ganz gut wieder.


Mk 2,13-17 (NL):


13 Danach kehrte Jesus zurück ans Ufer des Sees und lehrte die Menschen, die sich um ihn versammelten.


14 Als er weiterging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zollhaus sitzen. »Komm, folge mir nach«, sagte Jesus zu ihm. Da stand Levi auf und folgte ihm nach.


15 Danach lud Levi Jesus und seine Jünger zum Essen ein. Er bat auch viele Steuereintreiber und andere Menschen, die als Sünder galten, dazu. Viele von ihnen gehörten zu der Menge, die Jesus folgte.


16 Als nun aber einige der Schriftgelehrten, die zu den Pharisäern gehörten, sahen, dass Jesus mit diesen Leuten aß, sagten sie zu seinen Jüngern: »Warum isst er mit diesem Abschaum?«


17 Als Jesus das hörte, sagte er zu ihnen: »Die Gesunden brauchen keinen Arzt – wohl aber die Kranken. Ich bin gekommen, um Sünder zu rufen, nicht Menschen, die sich schon für gut genug halten.«




Wir wollen uns zuerst einmal Jesus genau anschauen: Er war mittlerweile schon so war sie ein Star. Alle Menschen waren begeistert von ihm und dem, was er getan hatte. Was machte er mit seinem Ruhm? Er baute sich keine Villa mit Seeblick, sondern ging zu Fuß (nicht hoch zu Ross) zum See. Auch nicht um dort eine Autogrammstunde zu halten, sondern um den Menschen zu dienen. Er lehrte die Menschen, die sich um ihn versammelten. Er erzählte ihnen vom Reich Gottes. Zweifelsohne hatte er ihre volle Aufmerksamkeit, nach den Wundern, die er vor ihren Augen vollbracht hatte.


Man kann sagen, es war eine „heilige Versammlung von Jesus Fans“. Damals war das noch ohne FFP2 Maske möglich. 😊


Und dann heißt es im nächsten Vers: (14) Als er weiterging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zollhaus sitzen…


Er, der große Star, sieht den Einzelnen. Jesus sieht den, der sich vermutlich gar nicht getraut hatte, auf sich selber aufmerksam zu machen. Schließlich war er Zöllner. Recht viel unbeliebter konnte man sich damals gar nicht machen, bei den eigenen Leuten. Den eigenen Leuten das Geld abknöpfen um es den Feinden (Römern) auszuhändigen. Nicht nur das, Die Zöllner galten als korrupt. Sie wurden auf Kosten der eigenen Leute reich. Nicht zufällig werden Zöllner und Sünder im NT meist in einem Atemzug genannt.


Jesus sieht diesen Zöllner. Es weiß natürlich, was „das für einer ist“. Er weiß, dass er von den meisten gemieden, vielleicht sogar gehasst wird.


Er weiß auch, dass diese Abneigung ihre berechtigten Gründe hat. Zumindest menschlich gesehen.


Trotzdem sieht Jesus nicht den Zöllner, er sieht den Menschen. Er sieht „Levi, Sohn des Alphäus“ dort sitzen. Es ist berührend, dass das NT seinen vollen Namen erwähnt, obwohl er Zöllner war.


Dieses von Jesus gesehen werden hatte für Levi, der auch Matthäus genannt wurde, die Folge, dass er zum Jesus Nachfolger wurde. Sein Leben änderte sich radikal und er wurde zu jemandem, der dafür sorgte, dass andere Menschen so wie er Jesus kennen lernen und ein neues Leben beginnen konnten.


Das Essen zu dem er neben Jesus und dessen Jünger auch viele seiner Kollegen und Menschen, die einen schlechten Ruf hatten einlud, ist als „Matthäusparty“ in die Kirchengeschichte eingegangen. Zwischen den Zeilen geht hervor, dass Levi diese Party schmiss, damit seine Freunde, die einen genauso schlechten Ruf hatten wie er mit Jesus in Kontakt kommen konnten.


Ihm verdanken wir vermutlich auch das Matthäusevangelium.


Jeder von uns hat unterschiedlichste Möglichkeiten eine Verbindung zwischen Jesus und den Menschen herzustellen, die ihn noch nicht kennen. Wenn du nicht gut im Reden bist, bist du vielleicht gut im Einladen. Und wenn du nicht gut im Einladen bist, bist du vielleicht gut darin, anderen zu dienen und kannst auf diese Art etwas von der Liebe Gottes weitergeben.


Levi-Matthäus war ganz offensichtlich ein guter Gastgeber und er nutzte sein Talent um das Reich Gottes mitzubauen.



Auf dieser Matthäusparty trafen drei Gruppen:


Jesus und seine Jünger


Zöllner und Sünder


Pharisäer. (Die gar nicht eigeladen waren)



Gibt es diese drei Gruppen auch heute noch?


Ja: Gemeinde, Welt, Religiöse.


Wer von diesen drei Gruppen hat welches Bestreben?


Welt: Ich meine jetzt nicht diesen „Weltgeist“ (ein vom Feind Gottes beherrschtes System, oder Haltung), auch nicht das was wir als „weltlich“, im Sinne von „nicht hingegeben an Jesus“ bezeichnen, sondern ich meine die Menschen, die Gott noch nicht kennen, die aber einen Hunger nach echtem Leben haben. Die Menschen dieser Welt versuchen diesen Hunger durch alles Mögliche zu stillen. Jetzt gar nicht in böser Absicht. Diesen Hunger nach Leben kann man mit dem kleinen Wort „Wenn“ beschreiben: Wenn ich genug Geld hätte, wenn ich Karriere mache, wenn ich schlanker wäre, wenn ich diesen Partner hätte, wenn mich die Leute mögen würden… Wenn dieses, oder jenes eintreffen würde, dann wäre ich glücklich.


Es ist genau diese Welt, die laut Joh 3,16 Gott so sehr liebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.


Die Menschen dieser Welt gehen verloren, weil sie einer Lüge glauben. Es stimmt einfach nicht, dass wenn ich dieses, oder jenes im Leben erreiche, ich dann glücklich bin, geschweige denn „DAS Leben“ habe.


Die Menschen dieser Welt kommen mir so vor, wie der Esel, der eine Karotte vor seine Nase gebunden bekommt und ihr ständig hinterher rennt, sie aber nie erreicht.


Gemeinde: Wir als Gemeinde sind, so wie Jesus in diese Welt gekommen ist, auch in diese Welt gestellt, um ihr einen Weg zum Leben zu zeigen. Das ist unsere ureigenste Bestimmung.


Sobald Gemeinde zum Selbstzweck wird, hört sie auf Gemeinde Jesu zu sein. Wir sind zwar herausgerettet aus dieser Welt (aus diesem Wertesystem), wir brauchen der Karotte nicht mehr hinterherlaufen. Wir haben den gefunden, der DAS Leben ist, aber das bedeutet noch nicht, dass wir jetzt schon diese Welt hinter uns lassen können um ganz bei Jesus im Himmel zu sein.


Jesus gibt uns zuvor noch eine Aufgabe auf den Weg. Solange bis er uns ganz zu sich holt sind wir lebendige Hinweisschilder für ihn.


Aber es kommt die Zeit in der wir in seiner Gegenwart dann so richtig feiern können. Das wird eine Party! Und diese Party, wenn Jesus wiederkommt und uns zu sich holt steigt schon bald!


Jetzt ist die Zeit Einladungen für diese Party zu verteilen. Diese Einladungen gibt es nicht nur in gedruckter Form. Wenn du wissen willst, wie die beste Einladung aussieht, die du weitergeben kannst, musst du in den Spiegel schauen.


Religiöse: Das ist eine interessante Gruppe, die sich selbst zur „Gemeinde“ (Volk Gottes) rechnet. Die Pharisäer haben sich damals als die wahren Juden gesehen. Die, die es mit dem Glauben ganz besonders ernst nehmen. Ganz im Gegenteil zu den „weltlich“ gesinnten Menschen. Die waren zwar auch Juden, dem Stammbaum nach, aber durch ihren Lebenswandel, haben diese Menschen sich in den Augen der religiösen selbst disqualifiziert, wenn es um die Bezeichnung „Volk Gottes“ ging.


Die Menschen, die mit Jesus gegessen haben werden als „Zöllner und Sünder“ bezeichnet. Es waren Menschen, die versucht haben mit den Mitteln dieser Welt glücklich zu werden. Indem sie ihren eigenen Landsleuten Geld abgeknöpft haben um sich zu bereichern. (Wenn ich nur genug Geld hätte). Oder sie haben ihre Leidenschaften ausgelebt, weil sie Sex mit Liebe verwechselten, oder sie haben sich selbst als schwache Menschen gesehen, die Gottes Geboten nicht gerecht werden konnten. Aus welchem Grund auch immer.


Ein religiöser Mensch versucht durch eigenes Tun Anerkennung vor Gott (und den Menschen) zu finden. Da wir Menschen von uns aus aber nie so „gut“ sein können um Gottes Norm von Gerechtigkeit zu entsprechen, und auf diese Weise Anerkennung vor ihm zu finden, führt diese religiöse Haltung entweder zum Zerbruch. Wenn ich merke, dass ich es nicht schaffe, die Gebote Gottes zu halten. Im Idealfall stehe ich dann wie der Zöllner in einem Gleichnis von Jesus vor Gott und sage: Herr, sei mir armen Sünder gnädig. (Lk 18,13)


Aber, in den meisten Fällen führt diese Haltung zu einem Verdrängen der eigenen Sünden und in einer weiteren Folge zu einem Überheben über alle, die diesen Weg nicht gehen. Die Pharisäer waren stolz darauf, Pharisäer zu sein. Heute ist Pharisäer fast ein Schimpfwort, damals war es eine Ehrenbezeichnung.


Ein religiöser Mensch strengt sich ernsthaft an. Er gibt sein Bestes um „gut“ zu sein. Dagegen ist gar nichts einzuwenden. Ganz im Gegenteil. Mein Bestes zu geben ist im Sinne Jesu. Aber die Falle dabei ist, dass ich hochmütig werde und beginne, mich über andere zu erheben, die eben nicht diesen moralischen Standard erreichen. Um bei diesem vorhin erwähnten Gleichnis zu bleiben: Lk 18,11 Selbstsicher stand der Pharisäer dort und betete: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht so bin wie andere Leute: kein Räuber, kein Betrüger, kein Ehebrecher und auch nicht wie dieser Zolleinnehmer da hinten.


Mein Gebet hingegen lautet: „Gott ich danke dir, dass ich nicht so hochmütig bin, wie dieser Pharisäer…“ … aber der Heilige Geist sagt mir gerade, dass ich da was falsch verstanden habe! 😊


Diese drei Gruppen trafen also bei der Matthäusparty auf einander.


Während Jesus und seine Jünger sich mit den Sündern anfreundet, mit ihnen isst und trinkt, sich mit ihnen unterhält und ihnen dient, kommen die Pharisäer und stoßen sich daran.


»Warum isst er mit diesem Abschaum?« fragen sie seine Jünger! (Nicht einmal Jesus selber) Kommt euch dieses „Hintenrum schlecht über andere reden“ bekannt vor? Das tun nur Menschen, die davon überzeugt sind, dass sie etwas Besseres sind. Auch wenn sie das nie von sich behaupten würden.


Jesus antwortet darauf: V 17 »Die Gesunden brauchen keinen Arzt – wohl aber die Kranken. Ich bin gekommen, um Sünder zu rufen, nicht Menschen, die sich schon für gut genug halten.«


Jesus wusste nicht nur, wer er war, er wusste vor allem auch, was sein Auftrag hier auf dieser Erde ist.


Dieser Auftrag ist noch nicht erledigt. Wir als Gemeinde sind von Jesus selber damit beauftragt, dieses Werk, das er begonnen hat, fortzuführen, bis eben die große Party im Himmel steigt, zu der alle eingeladen sind, die diesem Jesus vertrauen.


Unsere Aufgabe ist es hier auf der Erde eine Brücke zu den Menschen zu bauen, die erkannt haben, dass sie Sünder sind und die Erlösung brauchen. Die erkannt haben, dass sie bei aller Suche, das echte Leben noch nicht gefunden haben. Eine Brücke, die bis in den Himmel hinein reicht.


Und die Religiösen versuchen diese Brücke zu sabotieren und zum Einsturz zu bringen. Weil sie sonst erkennen müssten, dass sie selber trotz aller Anstrengung nicht das Leben haben.




Das Herausfordernde für mich an diesem Text und dieser Thematik ist, dass die Religiösen nicht nur die Pharisäer damals waren und nicht nur verbohrte, oder verhärtete Menschen aus anderen Religionen, oder Konfessionen heute sind. Das Perfide und Gemeine am Religiösen ist, dass diese Tendenz in allen von uns selber steckt. Gerade wenn wir es ernst mit unserem Glauben nehmen.


Jede Gemeinde und jeder gläubige Christ steht permanent in der Gefahr religiös zu werden. Die Anfänge sind oft kaum spürbar und trotzdem haben sie von Beginn an zerstörerische Wirkung auf unser Denken und damit auf unser Handeln.




Ein absolutes Warnsignal für mich, an dem ich erkennen kann, dass ich gefährdet bin religiös zu werden ist, wenn ich über mich, meinen Glauben und das was ich tue nicht mehr lachen kann. Wenn ich alles so ernst nehme, dass mir der nötige Abstand fehlt.


Es gibt eine schmale, aber doch entscheidende Grenze zwischen Hingabe und Religiosität. Die beiden Dinge sehen auf den ersten Blick sehr ähnlich aus. Deshalb müssen wir hier genau hinschauen.


Die völlige Hingabe an Gott ist das, was uns in die Freiheit führt. Dort, wo wir in der innigen Beziehung zum Vater kommen und dessen Herzschlag spüren. Wo wir, so wie es Jesus beschreibt „Eins“ mit ihm sind. So dass sein Denken unser Denken wird, dass wir seinen Blick und seine Perspektive auf die Menschen auf Situationen, auf diese Welt bekommen. Das ist das, was Jesus in uns und mit uns erreichen will. Um dorthin zu kommen brauche wir ganze Hingabe, nicht nur so ein bisschen.


Religiosität sieht auf den ersten Blick auch wie völlige Hingabe aus. Ein religiöser Mensch wird von sich immer behaupten, dass alles was er tut, all seine Anstrengungen im Blick auf Gott und für ihn tut. Etwas für Gott zu tun statt mit ihm zu tun ist schon ein erstes, ernst zu nehmendes Warnsignal. Ein Religiöser will Gott gefallen, für ihn kämpfen und sich sogar für ihn aufopfern. (Etwas, das Jesus für uns schon erledigt hat!)


Die wahre Motivation dahinter ist nicht Liebe, sondern Angst!


Angst vor Gott nicht gut genug zu sein, Angst vor Ablehnung, Angst es nicht Wert zu sein, von Gott (und auch von Menschen) geliebt zu werden.


Diese Angst wäre eigentlich absolut berechtigt. Wir alle sind vor Gottes gerechten Augen nicht gut genug. Wir alle haben es nicht „verdient“ geliebt zu werden. Weil man sich Liebe sowieso nicht verdienen kann!


Gerade das ist ja das Wesen der echten „Agape“ Liebe. Gott liebt mich, ganz unabhängig davon, ob ich liebenswert bin, oder nicht!


Ich glaube, es ist Rick Joyner, der in einem Buch schreibt, dass man einen religiösen Geist nicht austreiben kann, man kann ihn nur weglieben.


Es ist mehr als wichtig und notwendig, dass wir auf diesen Unterschied zwischen Hingabe und Religiosität achten.


Wie vorhin erwähnt kamen die Pharisäer zu dieser Party, ohne eingeladen gewesen zu sein. Aber nicht um mitzufeiern, sondern um zu stören.


Es ist leider so, dass religiöse Leute glauben in guter Absicht zu handeln, wenn sie echtes geistliches Leben bekämpfen. Und sie verstehen nicht, warum wir Brücken zu Menschen bauen, die ganz offensichtlich nicht, oder anders religiös leben. Sie haben auf Grund dessen Berührungsängste zu Prostituierten, zu Esoterikern, zu Homosexuellen, zu Menschen, die sich nicht an gesellschaftliche Normen halten. Aber Jesus ist genau auf diese Menschen zugegangen. Und nein! Für Jesus sind Ehebruch, Drogenmissbrauch, oder Astrologie nicht OK. Aber er liebt jeden Menschen, auch wenn er solche Dinge tut. Er liebt auch den Alkoholiker, er liebt den Kriminellen genauso wie er den Zöllner Levi geliebt hat.



Das was ich mir von diesem Text heute mitnehme, ist dass ich mich Jesus ganz hingeben will, ohne religiös zu werden.


Ich will lernen alle Menschen, egal wie sie aussehen, wie sie sich verhalten, oder wie sie mir zu Gesicht stehen, mit den Augen Jesu zu sehen. Als einen Menschen, der Hunger nach echtem Leben hat.


Und ich will mich von Jesus dazu gebrauchen lassen, ein lebendiges Werbeschild für ihn zu sein. Damit ganz viele Menschen in dieser Welt seine Liebe zu ihnen nicht nur erkennen, sondern von dieser Liebe ergriffen, verwandelt und von neuem geboren werden.


Denn dazu ist Jesus in diese Welt gekommen und dafür hat er uns auserwählt.

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