Seid gesinnt wie es der Gemeinschaft in Christus entspricht

BUA wos hast den im Sinn, hat meinVater manchmal gsagt, wann i an Bledsinn gmacht hab, weil i meini Gedanken wo anders ghabt han net ba da Sach gwen bin.

 

Wenn i mein Sohn frag warum er lieber beim Nachbarn in da Tischlerei arbeit als bei mir am Bauernhof, dann gibt er mir zur Antwort: Papa, des macht für mi einfach mehr Sinn. Er meint damit, es gibt für ihn einen anderen Beweggrund diese Arbeit zu machen. Nicht nur Pflichterfüllung, die Arbeit erledigen, weil das halt geschehen muss, oder wegen dem Geldverdienen. Nein es ist eine Herausforderung und eine gewisse Freude die Gedanken über eine bestimmte Aufgabe in seinem Herzen zu bewegen  –  darüber nachzusinnen, einen Plan zu entwickeln bis das Werk nach und nach zuerst in Gedanken , dann am Papier und zuletzt in seiner ganzen Dimension in diesem Fall als Möbelstück reale Gestalt annimmt.

Dieses Spiel der Gedanken, dieses Nachsinnen, worauf wir unseren Sinn richten hat also ganz konkrete Auswirkungen auf unser Leben.

In diesem Fall ist es ein Möbel, für das der Handwerker einen Lohn empfängt, wenn die Kundschaft sehr zufrieden ist gibt es zusätzlich Lob und Anerkennung  es schafft auch eine gewisse Beziehung zwischen dem Erzeuger und dem Benutzer des Produktes

Gefährlich wird es wenn alles sinnen, alle Gedanken eines Menschen um irdische Dinge kreist. Es gibt nicht wenige Menschen, deren fünf Sinne bestehen aus Arbeit, Karriere, Ansehen, Urlaub und Vergnügen.

Schneller erkannt man die Gefahr, wenn alles Sinnen eines Menschen um Alkohol, Sex oder Drogen kreist.

Hier wird auch sehr schnell deutlich, was der Mensch tut hat starken Einfluss auf sein Sinnen. Ein Trinker oder ein Lustmolch der seiner Neigung nachgibt wird immer tiefer in sein Problem hineingeraten seine Gedanken, seine Sinne kreisen immer mehr und immer schneller um seine Sucht, oder wie die Bibel sagt: Wer die Sünde tut ist ein Knecht der Sünde.

Hier  hilft nur eine radikale Umkehr. Eine Entwöhnungskur, eine konsequente Entscheidung jeder Versuchung aus dem Weg zu gehen,  seinen  Sinn auszurichten nach dem Willen Gottes

 

 

 

Das Thema dieser Predigtserie ist Christus ähnlich werden.

Peter hat uns vor drei Wochen aus dem Römerbrief  Kap.8 erklärt, dass der Mensch als Abbild Gottes geschaffen wurde und berufen ist an Gottes Herrlichkeit Teil zu haben;  Als ein Gegenüber  um mit Gott zu kommunizieren.     Aber der Mensch hat es vermurkst. Er ließ sich vom Satan einreden, dass es nicht genug ist, an der Herrlichkeit Gottes Teil zu haben sondern er richtete seinen Sinn darauf, selbst wie Gott zu sein.

1.Mose 3,2-5 Da sprach die Frau zur Schlange: Von der Frucht der Bäume im Garten dürfen wir essen; aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: Esst nicht davon und rührt sie nicht an, damit ihr nicht sterbt!

 

Die Mitte des Gartens, die Mitte unseres Lebens gehört Gott.

Arbeit und Freizeit, alles gut und schön aber nicht das wichtigste. Gott blies uns seinen Atem in die Nase damit wir eine lebendige Seele werden. Das ist die ganz besondere Stellung des Menschen.

Und Jesus sagt: Ich bin der Weinstock, ……getrennt von mir könnt ihr nichts.

 

Aber die Schlange sprach zur Frau: Keineswegs werdet ihr sterben! Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott

 

Die Folge davon, dass das Sinnen des Menschen nur mehr um sich selbst kreist, – der Mensch im Mittelpunkt   –  Gott ganz am Rand, bestenfalls ein kleiner Teil unserer Freizeit,  ist verheerend für die ganze Menschheit bis zum heutigen Tag.  Wenige Generationen später berichtet uns die Bibel:

1.Mose 6,5     Aber der Herr sah, dass die Bosheit des Menschen sehr groß war und alles Trachten der Gedanken seines Herzens sehr Böse, da reute es den Herrn, dass er den Menschen gemacht hatte und es betrübte ihn in seinem Herzen.

Ja wenn der Mensch seinen Sinn nicht auf Gott ausrichtet , das hat katastrophale Folgen für die gesamte Welt und es betrübt unseren Schöpfer, der seine Kinder ins Verderben rennen sieht;  und das Schlimmste ist, dass durch die Sünde unsere Gesinnung, das Trachten der Gedanken unseres Herzens von Gott weg, auf Abwege geleitet wird.

Genau so wie ich zuvor vom Alkohol gesprochen habe funktioniert das Suchtprinzip bei jeder anderen Sünde. Manche Sünden sind in gewissen Kreisen einfach üblich.

Man glaubt, sich einen Vorteil verschaffen zu können, ohne bewusst jemand schaden zu wollen, man vergeudet Zeit und  Geld für Prestigeobjekte, um das eigene Ansehen zu heben. Indem wir solches tun, kreisen unsere Gedanken immer mehr um solche Dinge, die Folge sind zahlreiche Lebenslügen und zunehmende Abkehr von Gott.

 

Gott möchte uns nicht erziehen mit Zuckerbrot und Peitsche

Wenn du brav deine Hausaufgaben machst  bekommst du eine Belohnung,

wenn du dich gegen deinen Papa  auflehnst bekommst du Schläge    N E I N

 

Wenn ein Kind seinen Papa – seine Mama Liebt, wird es eine Freude daran haben, mit ihm / ihr Gemeinschaft zu haben.  – Es wird seinen Sinn darauf richten  Gutes zu tun.

Das heißt nicht, dass dieses Kind keine Fehler macht, oder manchmal  seine Pflichten vergisst. Aber es ist ihm nicht Wurst es wird sich bemühen, das Gewissen bleibt wach, sein Versagen tut ihm leid.

der Apostel Paulus schreibt

Phil 2

1 Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, 

2 so macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid.

Ja unter Gleichgesinnten da ist gut sein

Wenn mir jemand gut gesinnt ist, in dessen Gegenwart blühe ich auf.

Eines Sinnes sein heißt nicht dass Christen immer einer Meinung sind.

Jeder kann sich verirren, dann ist es die Pflicht der Liebe, dass wir uns gegenseitig aufmerksam machen – ermahnen in Liebe und Demut, das heißt auch der welcher ermahnt ist sich bewusst, dass er selbst nicht immer im Besitz der vollen Wahrheit ist und sich irren kann . Oder dass  andere Menschen auf Grund ihrer Herkunft, ihrer eigenen Geschichte und Veranlagung manche Dinge nicht  erkennen können und deshalb von Gott eventuell auf Umwegen zur Erkenntnis geführt werden.

Ermahnung in Christus, das ist dem Mitmenschen die Füße waschen, ihm helfen sich von seiner Unreinheit zu befreien und nicht ihm den Kopf waschen, dass er dasteht wie ein begossener Pudel ; oder ihm eine Gehirnwäsche verpassen.

Meinungsverschiedenheiten hat es auch unter den Aposteln gegeben.

Wichtig ist, dass mein Trachten nicht dahin geht, unbedingt recht zu haben und wichtig zu sein, sondern im Gedankenaustausch mit Geschwistern die Wahrheit und den Willen Gottes zu suchen.

 

Ja der Wille Gottes  das ist überhaupt das wichtigste dass wir uns nicht verwirren lassen von unseren menschlichen Wünschen und Vorstellungen, der Sucht nach  Bequemlichkeit und Wohlstand oder Hauptsache  Gesundheit.

Auch seine Apostel musste Jesus mehrmals ziemlich scharf ermahnen, ihren Sinn nach Gottes Willen auszurichten;

ob das Petrus war, der nicht kapieren wollte dass Jesus Leid ertragen und sein Leben opfern musste, um uns Loszukaufen von der Sünde

oder ein andermal, als die Jünger stritten wer der Größte sei im Himmel während ihr Herr und Meister seine Göttliche Herrlichkeit verlassen hatte um nach Golgatha zu Gehen und Gottes Willen zu erfüllen.

 

Das Zentrum ist Gott.

Wenn  Jesus jemand geheilt hat so war das  sehr häufig  verbunden mit der Zusage: Deine Sünden sind dir vergeben; oder mit der Ermahnung: Gehe hin, und sündige nicht mehr.

Das heißt: Richte deine Gedanken, dein Leben ab jetzt immer wieder auf Gott aus. Wende dich nicht mehr von ihm ab.

 

 

 

Paulus  schreibt

3 Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den Andern höher als sich selbst,

4 und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern

auf das, was dem Andern dient.

 

Ja diese eitle Ehre ist ein ganz gemeiner Fallstrick des Satans, des Lügners von Anbeginn. Wenn ich mich schon soo bemühe, dann möchte ich schon ein wenig Anerkennung von meinen Mitmenschen. Wenn ich mich aufraffe, den Bruder auf seine Verirrung aufmerksam zu machen und er will nicht hören, dann tröste ich mich damit, dass ich glaube besser zu sein als er.

Ja es ist schwer, wenn mein Bruder oder mein Partner Dinge tut oder sagt, von denen ich glaube, dass sie nicht gut sind.

Aber bin ich gut ??

Jesus sagt: „Nur einer ist GUT euer Vater der im Himmel ist“.  Und wenn Jesus nicht für meine Schuld mit seinem Leben bezahlt hätte, das wäre schrecklich.

 

5 Seid so unter euch gesinnt, wie es der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht. 

 

Und wie ist nun diese Gesinnung ?

 

6 Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht wie einen Raub fest, Gott gleich zu sein,

 

Gott hat den Menschen gewarnt : Wenn du mein Gesetz nicht respektierst, das führt zum Tod. Er hat ihm die Konsequenz seines Ungehorsams vor Augen geführt, die Sünde bewirkt Ausschluss aus dem Paradies    Distanz zu Gott    Abgeschnitten sein vom Weinstock  geistlicher  Tod;  und dieser Tod ist schlimmer als unser Physischer Tod weil dieser nicht Ende ist, so wie die Irrgläubigen glauben,  sondern ewige Pein.

Aber Gott lässt es nicht dabei sein, er geht uns nach, er bleibt nicht selbstherrlich auf seinem Thron sitzen. Er steigt in Gestalt seines Sohnes herab zu den Menschen. Er wechselt die Sichtweise. Er spürt  und lernt kennen   das Elend, den Schmerz, den Hunger, den Durst, das ausgestoßen sein,  die Versuchung  alle Schwierigkeiten denen die Menschen  ausgesetzt  sind.

Wenn wir über andere Menschen urteilen, dann laufen wir Gefahr, dass wir uns  selbst auf den Thron der Gerechtigkeit setzen.

Das ist das Prinzip Satans, des Anklägers.

Dagegen hilft nur, dass wir uns unsere eigene Fehlerhaftigkeit bewusst  machen und unseren Sinn auf Jesus  richten.

Er der ohne Fehler war, hat unsere Sünde getragen.

6 Er, der in göttlicher Gestalt war, hielt es nicht wie einen Raub fest, Gott gleich zu sein,

7 ER  entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.

8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.

 

Das ist das Zentrum der Botschaft Jesu.

 

Nicht  irdischer Wohlstand, die Speisung der 5000, sie kamen wieder, da hat Jesus sie enttäuscht, “…ich will euch ein anderes Brot geben, mein Leib ist eine Speise,….“  Da verließen ihn Viele.

 

Nicht der schnelle Sieg, der Triumphale Einzug  in Jerusalem am Palmsonntag

 

auch seine Jünger gingen enttäuscht nach Emmaus:“….wir hatten gehofft…..“Auf eine rasche Lösung, irdische Befreiung.

Doch Jesus erschloss ihnen den Sinn: Musste nicht der Menschensohn all das erleiden und so in seine Herrlichkeit eingehen…. und sie kehrten freudig zurück.

 

 

 

9 Darum hat ihn auch Gott erhöht und hat ihm den Namen gegeben, der über alle Namen ist,

10 dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,

11 und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

 

Jesus ist der Herr, Zur Ehre Gottes des Vaters.  Da gibt es keine geteilten Interessen, keine Konkurrenz  –  obwohl die Größe des Opfers Jesu durch nichts und niemand zu überbieten ist, greift er nicht danach, Gott Vater von seinem Platz zu verdrängen.  Gott spricht: „Setze dich zu meiner Rechten, und  ICH lege dir deine Feinde als Schemel unter  die Füße.

Der Satan verführt die Menschen dazu, sich Früchte zu nehmen, welche nur Gott zustehen.

Das ist die Gesinnung Satans.   Somit verurteilt er sich selbst zu ewiger Gottesferne

Jesus hat sich selbst erniedrigt, er der alles verdient, beansprucht nichts,

das ist die Gesinnung Jesu;   darum hat Gott ihn erhöht.

 

Dieser Gesinnung wollen wir folgen. Gott hilft uns dabei durch das Beispiel Jesu Christi und Durch die Gemeinschaft Gleichgesinnter .

Aus dieser Gesinnung wachsen dann als Frucht des Geistes die Taten zur Ehre Gottes.

in seiner Herrlichkeit dort wird auch unser Lohn sein, nicht in vergänglicher Ehre bei den Menschen. Dort werden wir uns freuen, wie jemand sich freut über die Hochzeit seines Freundes.

Dort werden wir die Gemeinde die Braut Jesu sein.

 

H A L L E L U J A       A M E N