Frage an Radio Eriwan:
„Wissen Sie, wann es die erste Wahl nach sowjetischen Muster gab?“
Antwort: „Das war im Paradies, als Adam seine Frau wählte.“

In unserer Zeit heute haben wir so viel Auswahlmöglichkeiten, dass wir auch schon des Öfteren überfordert sind. Alleine, wenn ich denke, wie viele verschiedene Handytarife es gibt…

Einer der großen Männer Gottes im AT war Josua.
Am Ende seines Lebens stellte er die Israeliten vor die Wahl:
Jos 24,14-15
»Nehmt nun den HERRN ernst und ehrt ihn… dient ihm mit ganzer Treue! Trennt euch von den Göttern, die eure Vorfahren jenseits des Eufrats und in Ägypten verehrt haben, und dient dem HERRN!
Wenn ihr dazu nicht bereit seid, dann entscheidet euch heute, wem sonst ihr dienen wollt: den Göttern, die eure Vorfahren im Land jenseits des Eufrats verehrt haben, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr jetzt lebt. Ich und meine ganze Hausgemeinschaft sind entschlossen, dem HERRN zu dienen.«

Ich aber und meine Familie, wir wollen dem Herrn dienen!

Wir haben im Leben immer die Wahl. Aber wenn wir eine Wahl getroffen haben, dann müssen wir auch mit den Konsequenzen leben.
Bsp.: Wahl in Schottland.

Wir alle, ob wir wollen, oder nicht dienen anderen Mächten und Göttern.
Geld, Karriere, Erfolg, Gesundheit – oder eben Jesus.
Unser freier Wille bezieht sich zu allererst auf diese Wahl.

Nach welchen Kriterien entscheidest du dich, wenn du eine Wahl triffst?
Bei einer politischen Wahl liest du vielleicht Parteiprogramme durch, oder du schaust du dir TV Konfrontationen der Spitzenpolitiker an. Es ist weise sich zu informieren um möglichst die Partei zu wählen, die das repräsentiert, was mir wichtig ist. Eine Partei die meine Werte teilt.

Bei deiner Berufswahl hast du dich wahrscheinlich gefragt, was dir Spaß macht und in welchem Bereich du begabt bist.

Bei der Partnerwahl sind zwar mehr oder weniger von unsern Hormonen „gesteuert“, aber auch in diesem Bereich tun wir gut daran unsere Wahl gut zu überlegen.

Was hat Josua zu diesem eindeutigen Wahlergebnis: „Ich aber und meine Familie, wir wollen dem Herrn dienen!“, geführt?

Er zählt wie gesagt zu den großen Männern Gottes im AT.
Er war einer von den 12 Kundschaftern, die von Mose ins Verheißene Land geschickt wurden. (4. Mo 13)
Und er war nicht nur Mitarbeiter Moses, sondern auch sein Nachfolger nach dessen Tod.
Er führte das Volk trockenen Fußes durch den Jordan hinein ins gelobte Land, welches bis heute heiß umkämpft ist.
Legendär ist die Eroberung Jerichos. Das ist die Geschichte, die einem in der Regel als erstes einfällt, wenn man an Josua denkt.

Jericho war ein ganz besonderes Highlight in der Zeit, als Josua das Volk Israel anführte. Es gab aber auch Niederlagen (an der er selber nicht schuld war) und jede Menge Kämpfe und Herausforderungen.
Josua war kein Herrscher im Sinne eines Königs, sondern eher im Sinne eines Feldherrn. Er war also in erster Linie Soldat. Er kämpfte. Und damit ist er auch ein Glaubensvorbild für uns Christen heute.
Das ist eine Seite am Christsein, die wir im „christlichen Westen“ vielleicht wieder ganz neu lernen müssen. Wir kämpfen zwar nicht mit Fleisch und Blut, so wie das Paulus in Eph 6,12 beschreibt, aber nichts desto trotz bedeutet das Leben in der Nachfolge Jesu auch Kampf!

In einem Kampf sind drei Dinge wichtig:
Ich muss selber fit für den Kampf sein.
Ich muss meinen Gegner kennen.
Aber vor allem: Ich brauche einen starken Verbündeten.

Im Kampf gegen IS werden die unglaublichsten Allianzen geschmiedet um diese selbsternannten Gotteskrieger zu besiegen.

Bist du fit für den guten Kampf des Glaubens? Bist du trainiert im Umgang mit dem Wort Gottes (Schwert) und im Gebet?
Weißt du gegen wen du kämpfst und weißt du auch, wie du ihn besiegen kannst?
Wer steht uns bei in unserem täglichen Kampf gegen unsere selbstsüchtigen Wünsche, unsere unreinen Gedanken, die sich nicht selten zu Taten auswachsen, in unserem Unglauben…
…im Kampf gegen unser „Fleisch“?
Wer rüstet uns aus, wenn es darum geht, durch die Liebe und durch das Wort Gottes, unser Land für das Reich Gottes zu erobern.
Wer kämpft für uns, wenn wir im Gebet uns gegen sogenannte geistliche Festungen ankämpfen?

Wir müssen und wir dürfen uns darauf besinnen, dass der, der in uns lebt, stärker ist, als der, der diese Welt beherrscht (1.Joh 4,4). Er schlägt die Schlachten für uns, denn ohne ihn können wir nichts tun.

Gleichzeitig ist er aber der König der Könige und der Herr aller Herrn. Keine Macht dieser Welt ist stärker als er! Im Vertrauen auf ihn werden wir seine Wunder erleben.
Wir werden erleben, dass Mauern einstürzen, die wir für unüberwindbar halten, wir werden erleben, dass Kranke geheilt werden.
Wir werden erleben, dass Menschen aus dem Gefängnis dämonischer Bindungen befreit werden und wir werden erleben, dass Gott Wunder unter uns tut und sein Reich sich ausbreitet.

Josua hat vieles von dem erlebt und er lebte zu einer Zeit, in der der HG nur wenigen Menschen für eine gewisse Zeit, zur Erfüllung einer bestimmten Aufgabe gegeben wurde.
Heute ist die Liebe Gottes durch den HG ausgegossen in unser Herz. (Röm 5,5)

Josua erlebte beispielsweise den längsten Tag, den es je gab.
Normalerweise dauert ein Tag ja 24 Std.
Jos 10,12-14:
Damals, als der Herr die Amoriter den Israeliten auslieferte, betete Josua zum Herrn und rief vor ganz Israel: »Sonne, steh still über Gibeon, du, Mond, überm Tal von Ajalon!«
13 Und die Sonne stand still, auch der Mond blieb stehn; Israels Feinde mussten untergehn. Diese Verse stehen im Buch der Heldenlieder. Fast einen Tag lang blieb die Sonne hoch am Himmel stehen und bewegte sich nicht von der Stelle.
14 Weder vorher noch nachher hat der Herr jemals auf das Gebet eines Menschen hin so etwas getan. Der Herr selbst kämpfte auf der Seite Israels.

Ist das nicht erstaunlich um nicht zu sagen schräg? Gott lässt die Erde buchstäblich still stehen, damit genug Zeit bleibt, die Feinde zu besiegen. Und das nur, weil ein Einzelner gebetet hatte.

Josua war ein Soldat Gottes und er wusste, wem er seine Siege zu verdanken hatte, vom wem er seine eigene Stärke hatte und deshalb war brauchte er keine Sekunde überlegen, bei der Frage, wem er dienen will.

Ich aber und meine Familie, wir wollen dem Herrn dienen!

Willst du das auch?
Es ist eine Wahl mit Konsequenzen.
Eigentlich sollte es so sein, dass alle Christen diese Frage automatisch mit „Ja“ beantworten müssten. „Ja, ich will dem Herrn dienen!
Von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit all meiner Kraft und meinem ganzen Verstand!“

Leider ist es so, dass viele Christen, gerade bei uns im Christlichen Abendland zwar Jesus als ihren Retter annehmen, aber nicht als ihren Herrn.
„Ich glaube schon an Jesus und dass er für meine Sünden gestorben ist, aber ich tu immer noch was ich will.“
Nur übersehen diese Menschen, dass diese beiden Dinge untrennbar zusammen gehören.
Erst wenn Jesus wirklich dein Herr ist, wirst du den vollen Umfang dessen erleben können, was es bedeutet, dass er dein Heiland ist.
Wenn Jesus dein Heiland ist, bedeutet das weit mehr als nach dem Tod in den Himmel zu dürfen.

Ich aber und meine Familie, wir wollen dem Herrn dienen!
Auch wenn das bedeutet zu kämpfen.

Paulus fordert Timotheus auf den „guten Kampf des Glaubens“ zu kämpfen. (1.Tim 6,12).
Zu diesem guten Kampf möchte ich auch uns alle ermutigen.
Es ist ein Kampf im Gebet und im Tun dessen, was Gott will.
Ein Kampf in der Liebe um die Herzen aller Menschen, denen wir begegnen.
Gott selber ist unser Verbündeter, er kämpft für uns und er wird siegen!

Bist du bereit an seiner Seite zu kämpfen?
Du hast die Wahl!