Wahlen
In Amerika wurde ein neuer Präsident in einer demokratischen Wahl gewählt – wir alle haben es in den Medien mitverfolgen können. Die USA sind eine Supermacht und wer dort Präsident wird, nimmt Einfluss auf den Lauf der ganzen Welt. Wenn in Österreich ein Präsident gewählt wird, ist das nicht so bedeutend
im Vergleich.

Das Wort Demokratie ist altgriechisch δημοκρατία dēmokratía, bedeutet „Herrschaft des Staatsvolkes“ und bezeichnet heute Herrschaftsformen, politische Ordnungen oder politische Systeme, in denen Macht und Regierung vom Volk ausgehen (Volksherrschaften). Dieses Volk wird an allen Entscheidungen, die die Allgemeinheit verbindlich betreffen, beteiligt.

In demokratischen Staaten und politischen Systemen geht die Regierung durch politische Wahlen aus dem Volk hervor. Diese Staaten sind großteils Republiken. Das Wort res publica kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „öffentliche Sache“, „öffentliche Angelegenheit“, und betrifft das Gemeinwesen, also den Staat. Republik  ist eine Sammelbezeichnung für alle nicht- monarchischen Staatsformen. Zumeist hat das Staatsvolk in einer Republik die höchste Gewalt und ist oberste Quelle der staatlichen Legitimität. [1]

Die USA haben jetzt aber ein Problem, denn der amtierende Präsident erkennt die Wahl des Volkes nicht an und spricht immer wieder von Wahlbetrug, was in diesem Land aber fast lächerlich ist. In Ländern hingegen, wo die Demokratie noch nicht so verwurzelt ist wie in den westlichen Ländern, die eine Geschichte von Diktatur haben, halten wir es hingegen für möglich. Siehe Lukaschenko in Weißrussland, der auch nicht abtreten will und die Menschen, die dagegen sind, einsperren lässt.

So ein Verhalten ist unverständlich und geht uns demokratisch sozialisierten Menschen total gegen den Strich, denn wir sind es gewohnt, dass das Wahlergebnis akzeptiert wird. (Außer die FPÖ, die ja auch die Stimmen für die Präsidentschaftswahl vor ein paar Jahren, neu auszählen ließ…). Das überrascht
immer wieder…

Dabei ist Österreich erst seit knapp 100 Jahren (nach Ende der Kaiserzeit durch den ersten Weltkrieg) eine Republik mit 20 jähriger Unterbrechung durch Diktatur und Besatzungszeit. Seit 1955 mit dem Staatsvertrag sind wir wieder eine eigenständige Republik. Aber alle Menschen, die seither in Österreich geboren wurden (das sind alle 65jährigen abwärts), sind es gewöhnt, die freie Wahl zu haben, ohne Gefängnis für ihre Meinung und Wahl fürchten zu müssen. Das prägt das Denken, die Haltung, die Identität und das Lebensgefühl einer Nation nachhaltig. Wenn man das Gefühl hat, mitgestalten und mitreden zu können, fühlt man sich nicht so ausgeliefert und hilflos und das Risiko für Unzufriedenheit und Unruhen ist für die Regierung geringer.

Ob das, was das Volk in der Mehrheit will, allerdings auch das Beste für das Land ist, ist eine ganz andere Frage. Ist sich denn in Wahrheit nicht jeder selbst der nächste und möchte zuerst einmal seine eigenen Interessen gewahrt wissen? Interessanterweise heißt es jetzt unpersönlich: der Handel, die Wirtschaft, die Landwirtschaft, … haben Interessen, leiden oder profitieren… nicht die Menschen
dahinter… Außer bei den Lehrern – da bleibts bei den Personen und die sind die Blöden und das Gesundheitspersonal sind die Guten und Helden momentan…

Winston Churchill soll gesagt haben: „Demokratie ist die schlechteste Staatsform,
die ich kenne, aber es gibt keine bessere.“

Trotzdem scheint es eine Trendumkehr zu geben. In vielen Ländern ist in den letzten Jahren der Wunsch nach einem starken Mann an der Spitze des Staates spürbar geworden, nachdem uns die Probleme der Welt über den Kopf wachsen.

Lippenbekenntnisse in der Klimapolitik, eine gewisse Hilflosigkeit in der Pandemie, Bestechungs- und Steuerskandale, Justizirrtümer usw. Im Dschungel der Informationen und Interpretationen zum Weltgeschehen, die uns über die verschiedensten Kanäle erreichen, haben wir keine klare Sicht mehr. Welche Information stimmt eigentlich noch? Jeder kann im Internet seine Meinung und Theorie zu jedem Thema verbreiten – such dir aus, was du glauben willst! Wer hat wo seine Hände im Spiel? Wer möchte uns zu seinem Vorteil manipulieren und so das Weltgeschehen beeinflussen? Wer will die Macht und das Geld?

Ehrlich: KEINE AHNUNG!!!

Die Welt ist informationstechnisch ein Dorf geworden und eigentlich kann der Mensch gar nicht umgehen mit dieser Fülle.

Wäre es nicht schön,
 Wenn diese blöde Pandemie endlich vorbei wäre.
 Wenn endlich wieder Frieden und Reisefreiheit herrschen würden.
 Wenn endlich keine Menschen mehr im Mittelmeer ertrinken müssten, weil sie keinen Grund zur Flucht hätten.
 Wenn jeder dort, wo er geboren ist, genug zu essen hätte bzw. ein glückliches Leben führen könnte.
 Wenn keine kleinen Kinder mehr in den Minen in Afrika nach seltenen Erden schürfen müssen, damit unsere Akkus, wo auch immer, noch besser werden.
 Wenn ganze Familien nicht auf Müllhalden, sondern an einem sauberen Ort wohnen könnten

 Wenn, wenn, wenn, … setze ein, was dir wichtig ist!

Die Welt, so wie wir sie momentan kennen, ist ein Ort geworden, der geprägt wurde von der Wahl, die wir Menschen getroffen haben bzw. immer noch treffen. Eine Wahl, die aus dem Wunsch geboren ist, ein erfülltes Leben zu haben. Es geht dabei meist um Macht, Ansehen, Reichtum, Unabhängigkeit, Gesundheit, körperliche Erfahrungen, Grenzgänge, Aufregung, Faulheit, Kontrolle, Angst usw. usf…. Daraus resultieren viele Entscheidungen, die getroffen werden – im Kleinen wie im Großen.

In der Bibel kommen die Wörter wählen und Wahl in folgenden Zusammenhängen für einen Menschen vor:
 einen Weg, ein Opfertier, einen Anführer wählen,
 die Wahl zwischen Gut und Böse, Segen oder Fluch, Leben oder Tod.

In 5. Mose 28 lesen wir:  »Der HERR, euer Gott, wird euch zum bedeutendsten aller Völker machen, wenn ihr wirklich auf ihn hört und nach allen seinen Geboten lebt, die ich euch heute gebe.
2 Wenn ihr ihm gehorcht, werdet ihr seinen ganzen Segen erfahren:
3 Gesegnet werdet ihr sein, wenn ihr zu Hause seid und wenn ihr draußen auf dem Feld arbeitet.
4 Ihr werdet viele Kinder haben, reiche Ernten einbringen und eure Rinder-, Schaf- und Ziegenherden wachsen sehen.
5 Eure Körbe werden voller Früchte und eure Backtröge voll Mehl sein.
6 Der Herr wird euch segnen, wenn ihr nach Hause kommt und wenn ihr wieder aufbrecht.
7 Wenn eure Feinde euch angreifen, hilft euch der HERR, sie in die Flucht zu schlagen. In alle Himmelsrichtungen werdet ihr sie auseinanderjagen.
8 Der HERR, euer Gott, wird euch mit reichen Vorräten beschenken und alles gelingen lassen, was ihr euch vornehmt. Er wird euch in dem Land segnen, das er euch schenkt.
9 Wenn ihr seine Gebote beachtet und so lebt, wie es ihm gefällt, macht er euch zu einem heiligen Volk, das ihm allein gehört. So hat er es versprochen.
10 Alle Völker der Welt werden sich vor euch fürchten, weil sie sehen, dass ihr das Volk des HERRN seid und seinen Namen tragt.
11 Der HERR wird euch mit vielen Kindern beschenken, eure Herden vermehren und eure Felder fruchtbar machen. Überreich wird er euch in dem verheißenen Land segnen, das er euch geben will, so wie er es euren Vorfahren versprochen hat.
12 Der HERR wird euch seine Schatzkammer, den Himmel, aufschließen und eurem Land zur richtigen Zeit Regen schicken. Alle eure Arbeit lässt er gelingen, so dass ihr Menschen aus vielen Völkern etwas leihen könnt und selbst nie etwas borgen müsst.
13 Ihr werdet das bedeutendste aller Völker sein, und euer Aufstieg ist unaufhaltsam. Dies alles wird sich erfüllen, wenn ihr den Geboten des HERRN, eures Gottes, gehorcht, die ich euch heute gebe.
14 Weicht niemals von dem ab, was ich euch befohlen habe. Ihr dürft nie anderen Göttern nachlaufen und ihnen dienen.« Mose ermahnte das Volk Israel, bevor es das verheißene Land einnahm:
5. Mose 30, 19 Himmel und Erde sind meine Zeugen, dass ich euch heute vor die Wahl gestellt habe zwischen Leben und Tod, zwischen Segen und Fluch. Wählt das Leben, damit ihr und eure Kinder nicht umkommt!

Wie geht das?

20 Liebt den HERRN, euren Gott, und hört auf ihn! Haltet ihm die Treue! Dann werdet ihr am Leben bleiben und in dem Land wohnen, das der HERR euren Vorfahren Abraham, Isaak und Jakob versprochen hat.«

Es ist fast egal, welche Regierungsform ein Land hat: Du wirst in jedem Land der Erde jeweils beides sehen: Gut und Böse, Segen und Fluch, Leben und Tod. Das hat damit zu tun, dass Gott, der Schöpfer, jedem Menschen, der auf die Welt kam und noch kommen wird, ein Gewissen gegeben hat, egal ob er Jesus schon kennt, oder nicht. Und wenn der Mensch nach seinem gottgegebenen Gewissen handelt, wird das zum Segen und bringt Leben hier auf der Erde in seinem Umfeld.

Jetzt kommt aber eine andere Dimension ins Spiel: Gott, der Schöpfer, unser Vater im Himmel, möchte allumfassend für alle Menschen auf der ganzen Erde Gerechtigkeit, Segen und Leben. Das funktioniert aber nicht in den Systemen, wie wir oben schon angemerkt haben. Sie sind Stückwerk und orientieren sich über weite Strecken nicht an Gottes Vorgaben, weil auch die Menschen, die wählen, nicht alle Gottes Willen kennen oder auch wollen. Etwas Anderes und Neues musste etabliert werden. Und das ist

Ein Königreich – eine Monarchie, die aber nicht von dieser Welt ist

Ja, ein Königreich, in dem der König höchster Würdenträger, Oberhaupt der Regierung, oberster Richter und Gesetzgeber und geistliches Oberhaupt des Landes ist. Dieser König wird jedoch nicht von Menschen mehrheitlich gewählt – nein, er ist von Gott erwählt und gesalbt!

Es ist Jesus Christus. Das Wort bedeutet »der Gesalbte« (von griechisch christos, hebräisch maschiach) und bezeichnet ursprünglich den durch Salbung im Auftrag Gottes eingesetzten König Israels.

Er qualifizierte sich nicht durch ein Wahlprogramm, sondern dadurch, dass er nicht an seinem eigenen Leben hing, so wie es andere Staatschefs schon taten und tun und dass er nicht auf Kosten seiner ihm anvertrauten Menschen lebte.

Ganz im Gegenteil! Statt wie ein König in Luxus zu leben, führte er über lange Strecken ein Leben in Niedrigkeit und sogar Verachtung! Trotzdem hat er in Vollmacht gedient und sich kein Blatt vor den Mund genommen. Falsche Interpretationen zum Sabbatgebot und wann wer geheilt werden darf, hat er klargestellt.

Nach Mk 10,45 ist Jesus ein Menschensohn, der sich nicht bedienen lässt, sondern den Menschen dient und der sein Leben als Lösegeld für die Menschen hingab – UND: Er hat das, was Mose ganz oben zum Volk gesagt hat, eingehalten.

Als Einziger!

Film „Das ist mein König“

Ein König auf der Erde ist auch oberster Richter. So ist es auch mit Jesus im Reich Gottes. Er ist der von Gott bestellte Weltrichter und wird die Welt und alle Menschen beurteilen. Mit Gottes Vorauswissen und nach Gottes Willen wurde aber der Richter selbst, der »Menschensohn«, zunächst »den Menschen ausgeliefert«, und vor ein menschliches Gericht gestellt und zum Tod verurteilt (Mk 8,31; 9,31; 10,33 34). Der Richter gibt sein Leben für diejenigen, die einst vor seinem Gericht stehen werden.

Die himmlische Machtstellung des Menschensohnes bekam Jesus dann, als Gott ihn vom Tod auferweckte (vgl. Mt 28,18-20 mit Dan 7,14). Der kommende Menschensohn, von dem Jesus zunächst wie von einem Dritten gesprochen hat (Lk 12,8-9; Mk 8,38), wird also niemand anderes sein als der auferstandene Herr selbst (Mk 13,26; 14,62).

Er regiert also nicht nur auf der Erde sondern auch im Himmel! Sein Reich ist überall dort, wo die Bürger seines Reiches leben und hat deshalb keine „Staatsgrenze“. Es gehören auch alle schon Gestorbenen, die an Jesus glaubten, zu diesem Reich. Durch die ganze hl. Schrift wird dieses Königreich mit seinem König angekündigt.

Der Prophet Daniel sah folgendes in einer Vision:

Daniel 7, 13 + 14

Dann sah ich in meinen nächtlichen Visionen jemanden, der kam mit den Wolken des Himmels und sah aus wie eines Menschen Sohn. Er gelangte zu dem alten Mann und wurde vor ihn geführt. Und ihm wurden Herrschermacht, Ehre und das Königreich verliehen. Alle Völker, Nationen und Sprachen gaben ihm die Ehre und dienten ihm. Seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die niemals vergehen wird. Sein Reich wird niemals zerstört werden.

Daniel 7, 18
18 Das Königreich jedoch wird durch das heilige Volk des Höchsten empfangen, und sie werden es für alle Zeiten besitzen – ja, bis in die Ewigkeit der Ewigkeiten.

Bürger dieser Monarchie ist also jeder, der zu Gott gehört.

Wer gehört zu Gott?

Alle, die sich für das Leben entscheiden und nicht für den Tod. Hier hast du nämlich nur die Wahl zwischen diesen beiden Optionen. Und ich finde, die Entscheidung fällt bei dieser Aussicht leicht, oder?

Wie geht das jetzt?

Ganz einfach: Jesus sagt von sich: „Ich bin das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt. Und wer lebt und an mich glaubt, wird nicht mehr sterben.“

Und wer das akzeptiert, wird nicht mehr verurteilt. Alles erledigt, DAS ist das Wahlprogramm dieses Königs.

Hast du diese Wahl schon von Herzen getroffen? Wohnt Jesus dadurch in dir? Dann bist du Teil des Königreiches und es beginnt, sich zu entfalten!

 Weil wir Kinder Gottes sind, haben wir direkten Zugang zu ihm und können alles mit ihm besprechen.
 Zeit mit dem himmlischen Vater zu verbringen ist schön!
 Wir wollen wissen, was er will und lernen immer mehr, das auch zu tun.
 Die „Letzten“ stellen wir nach vorne und beachten sie.
 Man kann sich auf unser Wort verlassen.
 Einander lieben heißt im Königreich auch, ehrlich voreinander zu sein, Konflikte mit Respekt zu bereinigen, offen zu reden und einander zu vergeben.
 Wir reden nicht hinter dem Rücken anderer über sie.
 Wir achten den anderen höher als uns selbst und können uns deshalb einander unterordnen.
 Wir dienen einander und fragen: „Was kann ich für dich tun?“ und geben so Gottes Liebe weiter.

 Wir üben unseren Beruf gewissenhaft aus und bringen dadurch Gottes Liebe, Schönheit, Barmherzigkeit, Freundlichkeit, Gnade, Ordnung usw. zu den Menschen.
 Wir beten für unsere Regierung hier auf Erden, weil wir wissen, dass sie ohne Gottes Hilfe nichts ausrichten können.
 Wir sind treu und setzen die Gaben ein, die wir bekommen haben, damit die Gemeinde gebaut wird. Das macht Freude und Gott gibt uns mehr, wenn wir treu sind. Dadurch erhalten wir Vollmacht.
 Weil Jesus in uns lebt können wir auch Zeichen und Wunder tun und so den himmlischen Vater repräsentieren und seine Liebe weitergeben.
 D. h., dass wir auf sehr unterschiedliche und kreative Weisen zur Heilung und Befreiung unserer Mitmenschen beitragen.
 Wir wissen absolut, dass wir nicht perfekt sind, aber wir wissen auch, dass wir durch Jesus geheiligt sind.
 Wir wollen ihm immer ähnlicher werden und sind bereit, uns zu verändern.
 Wir können uns darauf verlassen, dass Gott uns immer mit allem versorgt was wir brauchen, wenn sein Reich und seine Gerechtigkeit an erster Stelle auf unserer Prioritätenliste stehen.
 Es ist uns wichtig, dass wir durch unser Tun auf Gott Vater, Jesus und den H. G. hinweisen und sie in den Mittelpunkt stellen. Sie werden dadurch für andere sichtbar und hoffentlich auch attraktiv! ��
 … Das alles steckt im höchsten und vornehmsten Gebot: „Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben und deinen nächsten wie dich selbst.“

Und auf einmal sehen wir, dass die Prinzipien des Königreichs Gottes genau die Bedürfnisse der Menschen stillen, die sie sich durch Aktivitäten, die Gott nicht ehren und somit ungerecht und egoistisch sind und den Tod bringen, holen wollen.

Dieses Königreich mit diesem König wollen wir vertreten und sichtbar machen.

Wir wählen den Segen und das Leben!