Eine Blondine geht in der Stadt spazieren und kommt zu einer Laterne.
An dieser hängt ein Zettel: „Appartement zu vermieten.
„Die Blondine denkt sich: „Super! Ich brauche, eh eine Wohnung“ 
Sie klopft an der Laterne. Keiner macht auf. Sie wiederholt ihren Versuch, jedoch wird ihr nicht geöffnet.
Ein Polizist auf der anderen Straßenseite beobachtet einige Zeit die Bemühungen der Blondine, fasst sich ein Herz und geht zu ihr. Er fragt sie: „Was machen sie hier eigentlich?“ 
Die Blondine zeigt auf den an der Laterne hängenden Zettel 
„Appartement zu vermieten“ und bemerkt dazu, dass sie schon seit geraumer Zeit klopfe, ihr jedoch niemand öffne.
Der Polizist sieht die Blondine an, dann die Laterne und bemerkt dann lapidar: „Das gibt es nicht, das Licht brennt, es muss jemand da sein!“

Predigtserie über die „Ich bin“ Worte Jesu.
Heute nur ein Vers: Joh 8,12
»Ich bin das Licht für die Welt. Wer mir folgt, tappt nicht mehr im Dunkeln, sondern hat das Licht und mit ihm das Leben.«

Licht ist viel mehr als eine elektromagnetische Welle zwischen 380nm bis 780nm Wellenlänge, die sich mit 299 792km/s ausbreitet.
Licht ist etwas lebensnotwendiges und etwas sehr nützliches.
Bsp.: Am Mittwoch vom Trafotreff bei Dunkelheit nach Hause.
Auto nach HK gesucht.

Wenn Jesus das Licht der Welt ist, dann bedeutet das, dass die Welt ohne ihn ein sehr dunkler Ort ist. Ein Ort der Kälte und der Lieblosigkeit. Ein Ort, der nicht lebenswert ist.

Seit wann scheint das „Licht der Welt“?
Erster Schöpfungsakt: Es werde Licht!
Sonne, Mond und Sterne wurden später erschaffen.
Joh 1,9-11
9 Das wahre Licht, das in die Welt gekommen ist und nun allen Menschen leuchtet, ist Er, der das Wort ist.
10 Er, das Wort, war schon immer in der Welt,
die Welt ist durch ihn geschaffen worden,
und doch erkannte sie ihn nicht.
11 Er kam in seine eigene Schöpfung,
doch seine Geschöpfe, die Menschen, wiesen ihn ab.

Jesus, das Licht, leuchtet seit Anbeginn der Zeit für alle Menschen, aber nicht alle Menschen profitieren davon.
Aber ganz unabhängig davon, ob die Menschen das Licht annehmen, schätzen, ihm dankbar sind oder total ablehnen, das Licht der Welt scheint. Mt 5,45: … er lässt seine Sonne scheinen auf böse Menschen wie auf gute, und er lässt es regnen auf alle, ob sie ihn ehren oder verachten.

So lange es diese Welt geben wird, wird auch das Licht in ihr sein. Es muss scheinen, weil diese Welt dunkel ist. ð Verloren.
Weil das so ist, darum ist das Licht der Welt, in diese Welt gekommen um uns Menschen den Weg zu weisen.
Simeon: Lk 2,30-32
Mit eigenen Augen habe ich es gesehen:
Du hast dein rettendes Werk begonnen, und alle Welt wird es erfahren.
Allen Völkern sendest du das Licht, und dein Volk Israel bringst du zu Ehren.

Jesus ist das Licht für die Menschen, die in der Dunkelheit dieser Welt leben. Deshalb tun sich viele Menschen, denen es gut geht so schwer mit dem Glauben. (Aufbrüche in Entwicklungsländern… Stagnation im „Westen“)
Aber auch bei uns gibt es viel Dunkelheit. Die wird überdeckt mit „künstlichem“ Licht. (Esoterik, Medikamente…)
Aber die, die wissen, dass sie in Dunkelheit leben, sind offen für die Botschaft Jesu, dass er das Licht ist.
Sicher kein Zufall, dass Jesus diesen Satz unmittelbar nach der Begegnung mit der Ehebrecherin sagt. Sie wusste, dass sie ein Licht, Orientierung und Hilfe braucht. Für sie hat buchstäblich ein neues Leben begonnen.

Der zweite Satz in diesem Vers entscheidet darüber, ob ich vom Licht der Welt profitiere, oder nicht: »Ich bin das Licht für die Welt. Wer mir folgt, tappt nicht mehr im Dunkeln, sondern hat das Licht und mit ihm das Leben.«

Nachfolge
Man kann Nachfolge mit dem einfachen Kinderlied beschreiben: Ich gehe mit meiner Laterne, und meine Laterne mit mir.
So einfach und Grundlegend ist das.

Es gibt 2 Arten von Christen: Bekehrte (Sesselwärmer) & Nachfolger
Bekehrte haben Jesus kennen gelernt und in ihr Herz gelassen, besuchen Godi/HK…
haben schon einmal ein Alphakurs, DIENST Seminar gemacht…
und warten darauf in den Himmel zu kommen.

Manchmal von einer Konferenz/Evert zum nächsten.
Schaut sehr fromm aus.
Aber sie wachsen nicht.

Im Idealfall: Christsein = Schön & erbaulich
Manche betrachten ihre hausgemachten Probleme als Versuchung/Prüfung…
Sie wissen wovon sie errettet sind, aber nicht wofür.

Es gibt aber nicht nur Bekehrte, es gibt auch Nachfolger / Jünger!
Ein Jünger zeichnet sich durch die Bereitschaft zu wachsen aus.
Biologisches Wachstum geschieht von selbst, aber für geistliches W. muss ich bereit sein.

Nachfolge hat viel mit Charakterschulung zu tun.
Es ist wie in eine Lehre/Schule eintreten.
Petrus war nicht gleich Menschenfischer, aber die Richtung stimmte.
Wachstum
Blickrichtung Gottes für Petrus: Menschenfischer
Für dich: Du bist wertvoll, begabt, Plan für dein Leben

Nachfolge = aus Gottes (Vogel)Perspektive das Leben sehen.
Das schlägt sich auch in meiner Prioritätenliste nieder.
Ganz oben steht dann nicht mehr: Karriere, Geld, Gesundheit, Auto, Urlaub, Haus, Familie…
Sondern: Jesus ähnlicher werden, liebe lernen, Gaben entdecken und einsetzen, an meinem Charakter arbeiten, Frucht bringen, echte Gemeinschaft mit Gott und anderen Christen erleben, Reich Gottes bauen…

Natürlich darf und soll ich auf meine Gesundheit achten, mich beruflich weiter entwickeln, Geld verdienen, ein Auto fahren / ein Haus bewohnen, mich um das Glück in der Familie bemühen… aber das ist nicht das Wichtigste im Leben!

Wer mir folgt, tappt nicht mehr im Dunkeln, sondern hat das Licht und mit ihm das Leben

Und jetzt kommt eines der revolutionärsten Aussagen der Bibel: die Bezeichnung „Licht der Welt“ bezieht Jesus nicht nur auf sich: in Mt 5,14 sagt Jesus zu seinen Jüngern (Nachfolgern), also zu uns: Ihr seid das Licht der Welt.

Diesen Majestätischen Titel gibt er an uns weiter. Er sagt nicht ihr sollt es sein, sonder ihr seid das Licht der Welt.
Das kann nur funktionieren, wenn er, das Licht der Welt, in uns lebt und immer mehr sichtbar wird. Das Kennzeichen eines echten Nachfolgers.
Er scheint dann durch dich und wird in deinem Leben sichtbar. Auf diese Art wirst du ganz natürlich zu einem Licht für die Menschen, die um dich herum erkannt haben, dass sie in Dunkelheit leben und ein Licht brauchen.
Dann erkennst du nicht nur wovon du errettet bist, sondern wofür.

Lass dein Licht leuchten, stell es nicht unter den Scheffel.
Natürlich werden dann auch Dinge sichtbar, die man nicht so gerne sieht. Im schummrigen Kerzenlicht kann man manche unschöne Seite kaschieren. Aber nur, weil man etwas nicht/schlecht sieht, heißt das nicht, dass es nicht da ist.
Und natürlich ist es auch eine Tatsache, dass je heller das Licht ist, desto mehr Schatte zeichnen sich ab. Es wird immer Menschen geben, die sich daran stoßen werden, wenn du dein Licht leuchten lässt.
Es gibt Motten und Kakerlaken…

Jesus ist das Licht der Welt.
Wenn er auch dein Licht ist, lass ihn leuchten!