Herrlichkeit

„Was ist eigentlich ein Heiligenschein?“ will der dreijährige Oliver wissen. Sein Bruder Holger, 5 Jahre alt, klärt ihn auf: „Den braucht man, wenn man gestorben ist. Da steht nämlich Petrus an der Himmelspforte und sagt: Wollen Sie hier rein? Dann zeigen Sie mal Ihren Heiligenschein vor.“
Ich möchte zuerst eine Frage stellen: wie bewertest du die Kraft des Gebetes? Glaubst du, dass Gebet etwas bewirkt? Ist Kraft drinnen?
Kennst du das Gefühl nach dem Beten, dass man nicht sicher weiß, ob das auch „geklappt hat“, ob Gott hört, ob er was tun wird? Du bist in einer schwierigen, vielleicht sogar bedrohlichen Situation und es sagt jemand: „Ich bet für dich. Man kann eh nichts anderes tun als beten“. Kennst du das Gefühl, das sich einschleicht? Das ist so unsicher, kann natürlich helfen, aber die Ärzte haben ja keine Möglichkeit mehr / menschlich gesehen gibt es ja keinen Ausweg mehr – Gebet kann schon helfen, aber – und das ist der entscheidende Punkt: will Gott? Wird er? Was ist, wenn er ganz weit weg ist oder anderweitig beschäftigt als mit mir kleinem Würschtel? Hat Gebet wirklich Kraft? Hat man ja selber nicht in der Hand, oder? Ist ja von wem anderem abhängig.
Ihr Lieben: Das Gefühl der Ohnmacht beim Beten ist Lüge! Eine der größten und potentesten Lügen aller Zeiten! „sollte Gott gesagt haben?…“ Dieses Gefühl zeigt, dass wir Gott nicht genug kennen. Ich weiß eben nicht: wird er? Wir glauben alle, dass er kann! Aber wegen mir? wegen so was? – Alles Lüge! Bitte nicht drauf reinfallen. Gott hört alle Gebete seiner Kinder. Sonst wäre er ja ein schlechter Vater. Er ist mit vollem Einsatz dabei, sie zu hören und zu erhören.
Jesus hat viel und oft gebetet und kraftvoll! Der Schlüssel ist: er hat den Vater gekannt und hat in seinem Sinn gebetet, weil er mit ihm eins war. Ein paar dieser Gebete sind uns in der Bibel überliefert. Eines davon steht in Joh. 17. Ich lese die Verse 20 – 23
„Ich bete nicht nur für die Jünger, die hier anwesend sind. Ich bete auch für alle, die durch ihr Wort zum Glauben an mich kommen. Der Glaube soll sie zusammenhalten – so wie du, Vater, in mir gegenwärtig bist, und ich in dir. Der Glaube fügt sie zusammen. Dann kann diese Welt zum Glauben kommen, dass du mich gesandt hast.
Ich habe ihnen die Herrlichkeit verliehen, die du mir geschenkt hast. Die Herrlichkeit soll sie zusammenhalten, so wie auch wir untrennbar eins sind. Ich bin in ihnen gegenwärtig und du in mir. Sie sollen untrennbar zusammengehören. Daran soll diese Welt erkennen: Du hast mich gesandt, und du liebst sie, so wie du mich liebst.“
Hier sind wir gemeint, nicht nur die Jünger damals, sondern Du und ich. Die Herrlichkeit, die Jesus von Gott geschenkt bekommen hat, die hat er uns weiter geschenkt. Durch diese Herrlichkeit ist er in uns gegenwärtig und dadurch haben wir ungehindert Zugang zum Vater! Diese Herrlichkeit schweißt uns untereinander untrennbar zusammen. Und durch diese Einheit erkennt die Welt, dass Jesus gesandt wurde und dass der Vater die Welt liebt, so wie er Jesus, seinen Sohn liebt! Ich glaube, es ist eine Untertreibung, wenn ich behaupte, dass die verliehene Herrlichkeit Gottes in unserem Leben als Christen sichtbar sein muss.
1. Was ist denn dann Herrlichkeit?
Eine Frau, die sich früher mit Esoterik und Magie beschäftigt hat, hat einmal gesagt, dass sie bei Christen an der Ausstrahlung gespürt hat, ob sie zu fürchten waren oder nicht. Um die mit einer starken Ausstrahlung hat sie und ihre Freunde einen großen Bogen gemacht.
Die Basisbibel definiert so: Herrl. bezeichnet das, was einer Person Ansehen und Macht verleiht. Gottes H. stellt sich die Bibel auch als strahlenden Lichtglanz vor.
Ein Zitat aus einem Buch von Tim Keller, ein Pastor in New York – von mir frei übersetzt: Jemanden verherrlichen ist jemanden preisen, an jemandem Freude haben, an jemandem entzückt sein. Wenn etwas praktisch ist, dann freue ich mich daran, weil es etwas tut für mich, weil es mir etwas bringt. Aber wenn etwas schön ist, dann freue ich mich einfach darüber wie es ist. In seiner Gegenwart sein ist schon Belohnung. Jemanden verherrlichen ist auch ihm zu dienen, sich ihm zu unterwerfen. Statt seine Interessen zu opfern um dich glücklich zu machen, opferst du deine Interessen, um ihn glücklich zu machen. Warum? Deine ultimative Freude ist, ihn in Freude zu sehen.
Also Herrlichkeit ist eine Ausstrahlung, ein Licht der Liebe und Macht. Gott selber verleiht sie. Sie deckt Sünden, alles Dunkle in unserem Leben auf und versichert uns gleichzeitig Gottes bedingungsloser Liebe in diesen Situationen. H. reflektiert Gott, Gottes Wesen. Das Wort hat mit Herr zu tun. Eine herrschaftliche Ausstrahlung. Die Ausstrahlung Gottes. Etwas, das nicht produziert werden kann, sondern abfärbt. Von Gott auf uns, von uns auf andere. Da sie Gottes Wesen reflektiert, kann sie nur mehr werden, wenn unsere Sündhaftigkeit und seelische Krankheit abnimmt.
2. Mose 24 Und die Herrlichkeit Jahwes ruhte auf dem Berge Sinai,… Und das Ansehen der Herrlichkeit Jahwes war wie ein verzehrendes Feuer auf dem Gipfel des Berges vor den Augen der Kinder Israel. Und Mose ging mitten in die Wolke hinein und stieg auf den Berg; und Mose war auf dem Berge vierzig Tage und vierzig Nächte.
Herrlichkeit ist etwas Wunderbares, etwas Starkes, hat mit Macht zu tun. Mit Liebe und Echtheit. Und wir können sie nicht erzeugen oder kontrollieren. Hat dein Gegenüber Herrlichkeit, fühlst du dich wohl und bist fasziniert, möchtest nicht mehr weg, bist auf keinen Fall gelangweilt! 40 Tage und 40 Nächte war Mose in der Herrlichkeit Gottes. Moses hat dann nicht gesagt: „jo, woa eh ganz schön, a wengal geplaudert hama halt und ich hab ihm a wengal von mir erzählt und von meinen Problemen,… Gott ist abenteuerlich, prickelnd! Niemals langweilig! Jedes Wort von ihm schafft Neues! Nachher musste Mose sein Gesicht verhüllen, denn es strahlte so sehr, dass es die Leute nicht ausgehalten haben.
Herrlichkeit ist zum Sterben ernst! Wir können normalerweise Gott nicht von Angesicht zu Angesicht sehen, weil wir ihn nicht aushalten würden. Seine Herrlichkeit würde uns umbringen, so stark ist sie.
Warum fühlen wir uns so oft gar nicht herrlich? Warum glauben wir oft nicht einmal an die Kraft des Gebetes oder warum ist uns so oft gar nicht bewusst, wie herrlich Gott eigentlich ist?
Wir müssen uns einlassen. In die Wolke gehen. Gott muss uns wichtig sein! Auf Gott warten. Ihn erwarten. Wer bist du Herr? Ich möchte dich so gerne kennenlernen! Es ist das einzig Wichtige in meinem Leben, dich kennenzulernen! Du hast mich gemacht! Mich dürstet nach dir, mich hungert nach dir! Ich werde vom Leben nicht satt, ich will unbedingt mehr von dir, koste es, was es wolle!
Das erfordert Willen, denn Gott ist nicht so ein Wurschtl, der uns nachläuft und sich aufdrängt. Wenn du Gott kennenlernen willst, ihn sehen willst, dann musst du wie Mose auf den Berg hinauf, dort wo sich niemand hintraut! Wo du allein bist und kaum mehr stehen kannst, weil der Wind bläst und dir schwindlig wird! Nicht gemütlich und schläfrig vorm Fernseher knotzen.
Und in Gottes Herrlichkeit kann unsere Sündhaftigkeit, unsere Menschlichkeit nicht bestehen. Sie muss sterben. Sind wir dazu bereit? Sind wir bereit, unsere Angewohnheiten, unsere Bequemlichkeiten, unsere Trägheit zu opfern um Gott auf ein Gespräch zu treffen?
Wir haben Adventzeit. Eine Zeit der Vorbereitung auf das Kommen der Herrlichkeit Gottes in diese Welt. Wie bereiten wir uns vor? Einkaufen gehen? Weihnachtsmann, Beleuchtung? Noch mehr Ramsch kaufen zum Wegschmeißen? Schnell ein paar belanglose Wünsche kritzeln, damit wir sagen können: „Ach des war wieder anstrengend! 132 Karten hab ich geschickt! So viele Freunde!“ Und die Freunde sagen: „Ma, schon wieder ein Rundbrief! Scho wieda warns 3x auf Urlaub und haben 4 Bücher gelesen. Wir haben 5 geschafft und ich glaub, wir fahren noch wellnessen vor Jahresende, dann warma auch 3x…“
Oder machen wir unser Herz weit auf, nützen die Zeit zur Besinnung (welch ein abgedroschenes Wort!) und bitten den Herrn der Liebe, unsere Sündhaftigkeit aufzudecken, uns zu reinigen für den Wahnsinnsaugenblick, wenn der Schöpfer selber in unsere Welt kommt, um uns aus unserem Sumpf, der uns schon bis zur Nase steht herauszuholen und uns abzuwaschen mit seinem Blut.
Doch nicht genug damit, dass er uns herausholt, sondern er füllt uns auch noch mit seiner Herrlichkeit! Ist das nicht unfassbar, an was wir uns da zu Weihnachten erinnern? Ich sage euch, das schlägt jedes Punschstandl. Nix gegen Punschstandln.
2. Kor. 4:6 „Gott hat einst gesagt: „Aus der Dunkelheit soll ein Licht aufleuchten!“ Genauso hat er es in unseren Herzen hell werden lassen. Uns sollte ein Licht aufgehen und wir sollten erkennen: Es ist die Herrlichkeit Gottes, die wir sehen, wenn wir auf Jesus Christus schauen.“
2. Herrlichkeit vereint.
Jesus war mit dem Vater eins, indem er alles tat, was er den Vater tun gesehen hat. Wenn wir Jesus zuschauen und das machen, was er uns zeigt, dann sind wir eins mit ihm, dann werden wir erfüllt mit seiner Herrlichkeit. Mit anderen Worten, dann funktioniert alles: der Glaube, das Gebet. Und dann sehen alle um uns herum die Herrlichkeit Gottes.
Je mehr wir uns in Gottes Gegenwart begeben – und ich meine nicht nur Fürbitten, Bitten, Danken, sondern diese Art des Gebetes, wo wir Gott loben, ihn aushalten, auf ihn schauen, ihn zu Wort kommen lassen – desto mehr werden wir eins mit Jesus, mit dem Vater, desto mehr färbt die H. Gottes auf uns ab, so wie bei Mose.
Gott holt uns hinein in sein Abenteuer. Er will, dass alle Menschen zu ihm kommen. Er liebt alle Menschen. Wir dürfen ihm am Bau seines Reiches helfen.
Wie? Herrlichkeit färbt ab. Nicht nur von Gott zu uns, sondern auch von uns, von dir zu deinen Mitmenschen. Du brauchst zuerst einmal den Mund nicht einmal aufmachen. Du brauchst nur mit Gott in Verbindung sein. Deine Familie, deine Arbeitskollegen, deine Schulkollegen, deine Nachbarn,…sie merken, dass du ein Geheimnis hast, das es so in dieser Welt nicht gibt. Sie werden kommen und dich fragen. Oder jemanden über dich fragen. Oder dir aus dem Weg gehen.
3. Wie erlange ich Herrlichkeit?
Ich möchte diesen Punkt noch einmal herausgreifen, weil ich glaube, dass das jetzt, heute, sehr wichtig ist: es geht nicht mehr um ein wenig christlich sein, so am Sonntag oder zu Weihnachten. Es geht auch nicht darum, dass wir eh täglich oder alle paar Tage einmal mit Gott in Verbindung treten oder so was. Diese Zeiten sind vorbei.
Gott ruft in dieser heutigen Zeit in den Einsatz. Es ist jetzt ganz ernst. In der Zeit der Exponential – Entwicklung, wo alles immer schneller, immer intensiver, immer gewaltbetonter, immer hektischer…wird, ruft Gott Leute in den ganzen Einsatz. Es geht jetzt um alles oder nichts. Um Leben oder Tod. Das ist nicht übertrieben! Es geht um das Sterben unseres alten Ichs, damit wir mit Jesus auferstehen.
Es geht um unser Unterordnen unter Gottes Führung. Früher haben die Ritter dem Lehensherrn Treue geschworen: „auf Gedeih und Verderb“. Weißt du, was das heißt? Das heißt, dass wenn Gott bestimmt Verderb, dann bist du weg und er hat das Recht dazu. Ich überlasse ihm alle Rechte in meinem Leben. Stark. Das Verrückte ist aber, dass Gott ja sowieso diese Rechte hat! Er lässt dich trotzdem entscheiden.
Aber wir können auch wissen: Gott ist Liebe. Er fordert nicht Verderb sondern Gedeih. Er hebt uns als Antwort auf unsere Unterordnung in seinen Ritterstand und umkleidet uns innen und außen mit der Rüstung: mit seiner Herrlichkeit. Er gibt uns im Überfluss! Zugang zu seiner Macht und seiner Liebe und Versorgung besser wie jeder Lehensherr seine Ritter versorgt hat.
Kannst du das glauben? Kannst du ihm so vertrauen? Es geht um nichts weniger.
Mose war 40 Tage in Gottes Gegenwart, als er Gott so ausstrahlte, dass es die Leute umwarf. Wenn du glaubhaft sein willst in dieser Welt, musst du radikal glauben und deinen Glauben radikal teilen und in Gottes Gegenwart sein.
Das heißt nicht: alle, die die Bibel anders verstehen wie du niedermachen! Das heißt nicht, allen zu zeigen, was du für ein toller Christ bist und wie alle anderen daneben stehen. Oder was für ein schlechter Christ du bist, damit alle sehen wie demütig du bist. „Weißt eh, wir Christen sind halt so sündig, aber dafür fühlma uns so überlegen… Echt werden heißts, liebe Freunde! Echt werden.
Radikal Christ sein heißt unter anderem:
+ Gott Opfer bringen um ihm zu zeigen wie lieb du ihn hast. Streng deinen Verstand an, durchforste deinen Alltag und schau, was du streichen kannst, damit du mit Gott Zeit verbringen kannst. Fang nicht bei deinen Kindern oder beim Schlaf an! Fang beim Fernseher an, beim Internet, beim Tagträumen, beim Zeitunglesen, beim Fussballspielen…was auch immer. Das heißt nicht, dass das alles nicht ganz gute Sachen sein können! Aber vielleicht ist da etwas, was immer wieder zu viel deiner Zeit raubt? Opfere es! Schmeiß es raus! Wie wärs mit hie und da fasten und beten um Gottes Weisung ganz deutlich zu hören?
+ Ein radikaler Christ forscht in Gottes Wort und hört vom Herzen aus auf Gottes Stimme. Was will mir Gott persönlich sagen. Nicht: was will er dem anderen sagen!
+ Wenn Abhängigkeiten sind, müssen die beendet werden. Ist etwas in deinem Leben, ohne dem du nicht leben kannst? Rauchen? Wenn du jederzeit aufhören kannst und du gerne rauchst, weil es gut riecht oder so, ist das was anderes, obwohl du immer noch andere Leute belästigst… Aber wenn du süchtig bist, ist das ein Götze. Dasselbe gilt für Geld! Kannst du dein Geld hergeben? Oder Süssigkeiten – kannst du ohne deinen täglichen Kuchen oder Schokolade leben? Was ist mit Filmen? Romanzen? Soaps? Brauchst du deine tägliche Serie? Pornographie? Was passiert wenn alle schlafen und du sitzt noch vor dem Computer? Gewalt im Internet, im Fernsehen? Gibst du dir den regelmäßigen Adrenalinstoß? Hast du heimliche Süchte, die niemand ahnt, ohne die du aber nicht mehr sein kannst? Tabletten? Tagträume oder Phantasien? Deinen täglichen Most oder Schnaps? Karriere? Kaufsucht? Brauchst du deine tägliche Anerkennung? Hast du Angst vor Menschen? Kannst du ohne einen bestimmten Menschen nicht leben? Brauchst du eine nie hoch genuge Sicherheit auf deinem Konto?
Alles und jeder Mensch können Götzen sein, wenn sie mir wichtiger als Gott sind. Und Gott hasst Götzen. Er wird sie nicht neben sich dulden. Ein radikaler Christ schmeißt sie über Bord und zwar mit Gottes Hilfe und der Hilfe von Mitchristen. Wenn du in irgend einem Punkt ein Problem hast: Vertrau dich jemandem an, der dir dabei hilft und geh das Problem an! Du bist nicht alleine, aber verschiebe es nicht! Es ist jetzt die Zeit zum Handeln.
+ Radikal glauben heißt: Anfangen, Mitmenschen mit Gottes Augen zu sehen. Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn ich Jesus frage, wie er einen Menschen sieht, dass er es mir ganz schnell sagt. Das Ergebnis ist meistens nicht so wie ich es gerne möchte. Wenn ich jemanden nicht leiden kann und dann frage ich Jesus, dann bekomme ich immer ein anderes Bild als das, das ich habe.
+ Jetzt ist Weihnachtszeit: hinterfrag doch einmal, was für dich Weihnachten ist. Was ist mir wichtig? Stresst dich Weihnachten? Warum? Musst du in dem Shoppingwahn mitmachen? Geht es um Geschenke? Um den Baum? Die Dekoration? Druck von Erwartungen in der Familie? Oder habe ich Zeit, die vielen verlorenen und einsamen Gesichter zu sehen, die Gott mir zeigt, die traurigen und einsamen Herzen hinter dem ganzen Getue, der Hektik? Als radikaler Christ hinterfrage ich Gewohnheiten und richte sie nach Gottes Sicht aus.
Es ist Zeit. Zeit, dass Gottes Herrlichkeit in unserem Leben durchscheint. Gott sieht unser Herz. Wenn dein Herz wie ein Kind so ehrlich und ungezwungen nach Gott sucht und nach seinem Willen fragt, dann wird sich Gottes Herrlichkeit vor deinen Augen entfalten, dann wird sie dich so durchdringen, dass du strahlst, dann wirst du für deine Mitchristen, für deine Gemeindeleitung, für andere Gemeinden beten und sie nicht mehr kritisieren. Und Gott wird deine Gebete erhören! Das ist die Einheit in Gott und unter einander, die andere Menschen zum Glauben an Jesus Christus treibt.
Und: Deine ultimative Freude ist dann, zu sehen, dass Gott sich freut.