Es ist jetzt mehr als 40 Jahre her, da war ich in der Jugend in der evangelischen Kirche. Wir hatten eine Straßenevangelisation vor der Kirche und Klaus Eickhoff, den wahrscheinlich die wenigsten heute noch kennen, hat damals gepredigt. Er konnte das wirklich gut – und ich habe mir nichts gemerkt, bis auf eines. Er hat gesagt: Gottes Geist ist abenteuerlich, interessant und lustig. Wenn ein Gottesdienst oder eine Versammlung fad ist, dann ist er sicher nicht anwesend. Wow. Das hat sich mir sehr eingeprägt.

Ohne Hl.Geist ist das Leben langweilig. Auch Kirche, auch Bibelkreis, auch Bibellesen,…Ohne ihn ist das Leben mit Gott einfach eine Pflichterfüllung, wird alles gesetzlich.

 

Ohne Hl.Geist gibt es nämlich keine Intimität mit Gott. Ohne ihn wissen wir nicht, wie gut Gott ist, ohne ihn ist die Kirche bloß eine soziale oder religiöse Institution, die viel Schaden anrichten kann.

In 2. Kor. 3/6 steht, dass die Bibel ohne Hl.Geist tödlich ist: „Nur durch ihn (Gott ist da gemeint) können wir die rettende Botschaft verkünden, den neuen Bund, den Gott mit uns Menschen geschlossen hat. Dieser Bund ist nicht mehr vom geschriebenen Gesetz bestimmt, sondern von Gottes Geist. Denn der Buchstabe des Gesetzes tötet, Gottes Geist aber schenkt Leben.“

 

Im Vers 17 steht dann (Zitat): „Mit dem »Herrn« ist Gottes Geist gemeint. Und wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“

 

Moment einmal: Wo der Geist des Herrn ist? Ich dachte, er ist überall, allgegenwärtig und das immer?

In Psalm 139/7 steht: „Wie könnte ich mich dir entziehen; wohin könnte ich fliehen, ohne dass du mich siehst?

Weiter heißt es in diesem Psalm: Stiege ich in den Himmel hinauf – du bist da! Wollte ich mich im Totenreich verbergen – auch dort bist du! Eilte ich dorthin, wo die Sonne aufgeht, oder versteckte ich mich im äußersten Westen, wo sie untergeht, dann würdest du auch dort mich führen und nicht mehr loslassen.“

Also ist dann überall Freiheit? In Gefängnissen? In Krankenhäusern? Und ich muss euch ehrlich sagen, dass ich nicht oft in Schulen Freiheit gefunden habe und oft nicht einmal in Kirchen.

Es hat mich schon immer fasziniert, dass es Leute gibt, die in bedrängten Situationen frei sind. Wie kann Dietrich Bonhoeffer z.B. am Tag vor seiner Hinrichtung ein Lied im Gefängnis schreiben, in dem es um Geborgenheit und Freiheit geht?

Ich denke, dass diese Stelle im 2. Kor. 3/17 besser übersetzt wäre: Wo der Geist Herr ist, dort ist Freiheit. Das griechische Wort, das hier für Herr verwendet wurde ist kyrios. Das heißt: der Höchste in Autorität. Wo er als höchste Autorität willkommen ist, dort finden wir Freiheit. Egal welche Situation! Ist das nicht fantastisch? Stell dir vor, dass du so frei bist, dass egal in welcher Situation du dich befindest, du innerlich frei bist. Ich hätte das gerne!

 

Stell dir vor, wenn du einfach frei reden könntest und dich nicht schämen würdest vor anderen Leuten, weil Jesus die Schande schon am Kreuz getragen hat,  dass es egal wäre, wenn du einen Fehler machst, weil Gott aus Fehlern was Gutes machen wird, wenn du jemanden hättest, der dir aus Süchten raus helfen würde, aus Pornografie, aus Alkoholsucht, aus der Klatschsucht, aus negativem Denken, aus Depression und Aggression, aus Passivität,… Einfach frei sein? Frei sein das zu sein, als was ich von Gott gedacht und geschaffen wurde. Ich persönlich will das haben.

 

Wer ist also der Hl.Geist, den ich Herr sein lassen muss, damit ich so frei werden kann? Und was heißt es, dass er Herr ist?

 

Es ist noch nicht so lange her, da hatte ich Angst vor dem Hl.Geist. Ich habe viele Warnungen gehört, was alles sein kann, wenn wir ihn mit Dämonen verwechseln. Das hat mich unsicher gemacht. Meine Lösung war, dass ich ihn nur theoretisch gesehen habe. Wenn ich von ihm in der Bibel gelesen habe, habe ich immer irgendwie Jesus gelesen. Ist das nicht komisch, wie das so geht, dass man immer das liest, was für einen sicher ist und oft nicht das, was wirklich da steht?

Ich glaube, dass Jesus traurig über mich war, dass ich eine Person der Dreieinigkeit nicht gesehen habe, vor ihm Angst gehabt habe.

Er hat mich letztendlich liebevoll gezwungen, mich mit dem Hl.Geist zu beschäftigen. Wie es oft seine Art ist. Er lässt nicht wirklich locker.

Meine Kinder sind theologisch mehr in diese Richtung gegangen und wir mussten uns aus Angst davor damit beschäftigen. Gleichzeitig wurde meine Gesundheit sehr schlecht. Wo hat mich Gott hingeschickt? Ausgerechnet in eine charismatische Gemeinde, wo meine Pastorin um Heilung gebetet hat. Ich war im Konflikt! Ich weiß noch, dass ich mir selber am Anfang gar nicht zugeben getraut habe, dass wir in eine charismatische Gemeinde gehen!

 

Es ist wichtig, dass wir immer dran denken, dass der Hl.Geist eine Person ist. Kein Mensch, aber eine Person. Er hat Persönlichkeit. Darum kann ich ihn kennenlernen. Ich kann Zeit mit ihm verbringen und ihn fragen, wer er ist.

Die größte Falle ist, dass ich denke, ich weiß eh, wer er ist. Wenn wir ihn also in eine Schublade legen, ihn einengen in unsere Vorstellungen.

 

Also ich bin mit Martin verheiratet – und das schon lange! – wenn ich sagen würde, dass ich eh schon weiß, wer und wie er ist, dann wäre meine Ehe sehr langweilig. Aber so lernen wir uns immer mehr kennen. Wenn du wissen willst, wer Martin ist, dann kannst du mich fragen und ich kann dir stundenlang von ihm erzählen. Oder noch besser: ich mache dich bekannt mit ihm und dann kannst du ihn selber fragen und kennenlernen.

 

Beim Hl. Geist ist es so, dass wir oft seine Kraft und seine Werke kennenlernen wollen, aber nicht seine Person. Er ist aber kein Instrument, das uns zur Verfügung steht, so in Situationen, wenn wir Hilfe brauchen. Sondern er ist eine der Personen des dreieinigen Gottes: Absolut heilig, unbeschränkt weise, mächtig und doch zart, sensibel und mitfühlend.

Wissen wir, dass er es wert ist, ihm Zuneigung, Glauben, Liebe, Hingabe, Ehrfurcht und komplette Kapitulation zu bringen? Oder ist er einfach eine undefinierbare Kraft, mystisch, so ähnlich wie z.B. der Geist der Großzügigkeit? Wenn wir das so meinen, das ist kultisch, seicht, roh und einfach falsch. Wir erheben uns stolz über ihn und benützen ihn. Als Talisman.

In Wirklichkeit ist er als Person ganz eins mit dem Vater und auch mit dem Sohn.

 

Und das ist auch der Grund, dass er Herr ist. Und was heißt das jetzt?

Gott hat oft unser Verhalten ihm gegenüber, wenn wir Kompromisse eingehen, mit Treulosigkeit in der Ehe verglichen. Schaun wir einmal, wie das aussehen könnte:

 

FILM Messenger Int. „Date“: https://www.youtube.com/watch?v=6rZklNXMkNs

 

 

Wer den Geist als Mittel sieht, der wird dauernd sagen: „Ich will mehr von dem Geist!“ Wer ihn als wunderbare Person und Gott (Herr meines Lebens) sieht, wird sagen: „Wie kann ich ihm mehr von mir geben? Wie kann ich ihn ehren? Was muss ich ändern, damit er regiert in meinem Leben und ihm alles unterstellt ist? Meine Sehnsüchte, meine Träume, meine Phantasien, meine Scham, meine Zukunft, alles, womit ich mich beschäftige!“

 

In diesem Film wollte Justin die ganze Angela für sich. War das egoistisch? Sie hatte ihm ja eh ihre meiste Zeit geschenkt, ja, ihn sogar als den ausgesucht, mit dem sie am liebsten beisammen sein wollte. Warum wollte er denn dann mehr? Alles?

 

Mich hat dieses Thema immer wieder einmal sehr herausgefordert, denn in dem Vergleich der Ehe ist es ja klar, warum Justin Angela ganz wollte. Wir denken: was meint da Angela bloß, was ist ihr da eingefallen, so selbstverständlich anzunehmen, dass sie mit anderen Männern ausgehen kann?

Wenn wir aber wissen, dass es bei Gott genau so ist, dass er diesen Vergleich der Ehe für die Beziehung zwischen uns und ihm anführt, dann , naja, dann, wenn wir ehrlich sind…

 

Ich habe mich zu fragen angefangen: Wie sieht es aus bei mir? Was tue ich den ganzen Tag? Ist Gott wirklich mein Herr – über alles? Über meine geheimsten Winkel? Oder ist da noch etwas, was nur mir gehört? Ich habe angefangen wie David zu beten: „Erforsche du mein Herz, Herr, und zeige mir, was nicht dir gehört!“

 

Hier könnten wir ganz schnell gesetzlich werden, also dass ich sage: ein Christ darf niemanden umbringen, keine sexuelle Sünde begehen, keine Süchte haben,…Und das stimmt natürlich. Das wissen wir alle. Aber wie schauts aus mit den Dingen wie: hinterrücks reden über jemanden, Gier, Neid,…Naja, das ist auch noch einleuchtend. Aber was ist mit den Gedanken?

Jesus macht es ganz klar, dass ich sogar mit meinen Gedanken rein sein muss!

Tja. Aussichtslos? Ja, mir geht es auch so. Wir selber können unser Dilemma mit dem Heilig sein – oder Leben nach Gottes Willen – nicht lösen.

Das heißt also: entweder Gott senkt seinen Standard, indem er sagt, dass er es eh nicht so genau nimmt, dass es eh einige Sachen gibt, die er nachsieht, weils klar ist, dass du dich natürlich nicht ändern kannst und er ist eh so lieb… – er duldet also Sünde im Himmel! Ich meine nicht nur erst wenn wir gestorben sind! Denn wo du hier auf Erden als Christ bist, da ist Himmel! –  oder es gibt hier eine andere Lösung dafür, dass wir nicht alle miteinander versagen müssen.

 

Also wenn Gott seinen Standard gesenkt hätte, hätte Jesus nicht für unsere Sünde sterben müssen. Sünde ist meine innere Haltung der Rebellion gegen Gott. Meine Haltung, die sagt: Ich weiß selber, wie mein Leben geht und ich lass mir nichts sagen, ich werde mich nicht ändern. Also genau das Gegenteil von Demut und Hingabe, die sagt, dass ich mich unterordne aus freiem Willen, einfach weil Gott mich liebt und darum seine Wille gut für mich ist.

 

Jetzt haben wir also gewählt, dass wir neu geboren werden, dass wir Jesu Tod an unserer Stelle in Anspruch nehmen, und dadurch sind wir – so steht es in der Bibel – neue Menschen. Das Alte ist gestorben und wir sind völlig neu. Wir sind nicht mehr Sünder, das heißt, dass wir nicht mehr automatisch sündigen müssen, dass wir nicht mehr Sklaven der Sünde sein müssen. Der Geist Gottes lebt in uns und daher sind wir Kinder des allmächtigen Schöpfers des Himmels und der Erde! Das heißt, dass ich mich ab jetzt jedes Mal entweder für oder gegen Sünde entscheiden kann!

 

Wichtig: Wenn das bei dir noch nicht so ist, dass du neu geboren bist,

oder wenn du diese Stellung in Jesus erneuern möchtest, wenn du den Hl.Geist in deinem Herzen spürst, wie er dich drängt: Bitte zögere nicht! Tus gleich nach dem GD! Geh zu dem Gebetsteam (das sind heute Martin und ich), wir beten mit dir. Oder zu einem der Gemeindeleitung. Schäm dich nicht! Demut ist der erste Schritt heraus aus einem sünden-abhängigen Leben. Ich kann nur sagen, dass ich diesen Schritt in meinem Glaubensleben sehr oft gemacht habe und immer wieder zurückgegangen bin und meinen Glauben erneuert habe. Das ist keine Schwäche, wenn du das tust, sondern eine Stärke! Lasst uns zurückkehren zu dem Punkt, wo wir uns mit ganzem Herzen Gott unterordnen und beten: „Herr, ich will dich lieben von ganzem Herzen, mit all meinen Gedanken und mit all meinem Sein und meinem Tun!“

 

Der Hl.Geist hilft dir dabei, deine Herzenseinstellung zu ändern. Dass er wieder das Ruder in der Hand hat. Und es kann sein, dass dir immer noch etwas passiert, was nicht Gottes Willen entspricht, aber du kannst es immer wieder gleich in Ordnung bringen, du kannst gleich zu Papa gehen und ihn bitten, dass er dir im Namen seines Sohnes vergibt. 7×77 mal, also immer, steht in der Bibel. Deine Herzenseinstellung ist dann wieder in Ordnung. Das heißt, dass Gott den ersten Platz hat in allem was du tust. In allem was du denkst, in allem was du bist,…

 

Es ist klar, dass du natürlich mit deinen Süchten aufhörst. Wenn du Hilfe von anderen brauchst, ist das kein Problem, es gibt in unserer Gemeinde Hilfe: wir bieten einen SOZO-Dienst an (es gibt nur 2 Gemeinden in Österreich, eine davon ist Treffpunkt Leben St. Martin! Nehmt fleißig davon Gebrauch, auch immer wieder!), es gibt Seelsorge, Gebetsdienst, wende dich an deine Gemeindeleitung.

 

Was ist aber z.B. mit deiner Zeiteinteilung? Regiert Gott über deine Zeit? Oder nur über deinen Sonntag Vormittag? Oder womöglich nicht einmal über den? Hat Gott Priorität beim Aussuchen deines Berufes? Oder suchst du den selber aus? Was ist wenn du am Abend heim kommst und dich automatisch vor den Fernseher schmeißt und ausklinkst? Ist das gerade heute Gottes Wille? Und wie schaut es aus, wie du andere Menschen siehst? Vergleichst du dich mit ihnen oder ist nur Gottes Meinung über dich wichtig, nicht anderer Leute Meinung über dich? Denkst du schlecht (oder redest sogar schlecht) über andere, das heißt du urteilst über sie? Gehst du zu Menschen und ladest deinen Frust über andere bei ihnen ab? Glaubst du, dass du Gott oder die Bibel besser kennst als andere, dass du nicht mehr lernen brauchst? Oder dann die größte Falle von allen: glaubst du, dass Gott dir etwas vorenthalten will, wenn du deine Selbstbestimmung aufgibst? Siehst du Gott als negativ, als einen strengen und lieblosen Gott? Kennst du ihn vielleicht nur vom Hörensagen anderer und nicht wirklich durch Begegnung mit ihm persönlich (durch sein Wort in der Bibel und dem Hl.Geist, der in dir wohnt)?

Ihr Lieben: ich stelle mich voll in diesen Fragenkatalog hinein und es ist alles Sünde. Es ist alles eine Herzenshaltung, die sagt, dass ich selber der Maßstab bin und nicht Gottes Heiligkeit!

 

Wenn du zu dem Schluss gekommen bist, dass du das alles nicht schaffst, dass du total überfordert bist, gibt es hier die beste Nachricht für dich: Jesus hat uns den Hl.Geist geschickt, damit er in uns wohnt und uns erneuert, zur Buße, also Umkehr, Umdenken, führt, in die Intimität mit Gott Vater, Jesus und dem Hl.Geist (also dem Dreieinigen Gott).

 

 

Wir haben heute Dr. Reinhilde Reingeist unter uns. Sie zeigt uns, wie sie die Gedanken des Englischen Patienten reinigt.

 

(CLOWNSTÜCK: Birgit S. und Martin)

 

Und so macht es auch der Hl. Geist mit uns. Das heißt: ich brauche nur von meinem Thron abtreten und ihn rauf lassen, damit er mich behandeln darf.

 

Was ist denn die Persönlichkeit des Hl.Geistes lt. Bibel?

  • Römer 8/22: er ist in unserer Seele
  • Kor. 12/3-11: er ist in unserem Willen
  • Römer 15/30 und Galater 5/22: er ist in unseren Emotionen
  • 9/31: er hilft
  • 3/7: er spricht – 1. Tim. 4/1 sogar deutlich!
  • Kor.2/13: er lehrt
  • 4/30: er kann traurig sein
  • 10/29: er kann beschimpft werden
  • 7/51: man kann sich ihm widersetzen
  • 5/1-11: man kann ihn belügen

 

 

Und welche Namen hat der Hl.Geist laut Bibel?

  • Geist des Herrn (28x)
  • Geist (6x)
  • Geist Gottes (26x)
  • Ewiger Geist (Hebr. 9/14)
  • Helfer (4x im Johannesevangelium)
  • Tröster
  • Der Heilige (Ps. 78/41)
  • Der Herr (2. Kor.3/17)
  • Geist der Wahrheit (4x)
  • Geist Christi (Röm. 8/9, 1. Petr. 1/11)
  • Geist Jesu Christi (Phil. 1/19)
  • der Geist des Rates, der Erkenntnis, der Macht, des Verstehens, der Weisheit, der Furcht des Herrn (Jesaja 11/2)
  • Geist unsres Vaters (Matth. 10/20)
  • Geist der Herrlichkeit (1. Petr. 4/14)
  • Geist der Gnade (Hebr. 10/29)
  • Geist der Gnade und des Gebets (Zacharias 12/10)
  • Geist des Gerichtes, der Läuterung (Jesaja 4/4)
  • Geist des Lebens (Röm. 8/2)
  • Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit (2. Tim. 1/7)
  • Geist der Prophetie (Off. 19/10)
  • Geist der Weisheit und der Offenbarung (Eph. 1/17)
  • Geist, der heiligt (Röm. 1/4)
  • Geist des heiligen Gottes (4x im Daniel)

 

Er ist würdig, er ist mächtig und er ist wunderbar!

Jesus selber war vollkommen abhängig von ihm. Er wurde durch ihn empfangen, gelehrt und bevollmächtigt. Er tat keine Wunder vor seiner Taufe und auch dann tat er nichts und sagte nichts als nur das, was er hörte.

 

Brauchen wir den Hl.Geist? Welch eine Frage!

 

Gott ist gut. Er will nur das beste für mich. Er will heilen, befreien, wieder gutmachen. Der Hl.Geist ist unser Führer, unser Berater, unser Beschützer, unser Coach. Wir brauchen ihn dringend, aktiv in unserem Leben.

 

Hl.Geist, wir bitten dich um Verzeihung, dass wir dich nicht gut kennen. Wir laden dich jetzt ein, uns zu besitzen, unser Herr in allen Bereichen unseres Lebens zu sein.

 

Hören wir, jeder für sich, kurz hin, was Gott unserem Herzen sagt:

 

Hl.Geist, bitte erforsche mein Herz und zeige mir, wo ich nicht dir gehöre.

Ich bringe dir jetzt diesen Bereich, alle Rechte darauf, mein Herr und mein Gott. Mach mich heilig, wie Gott, mein Vater, heilig ist!

Amen.