Letzten Sonntag haben wir gehört, was eigentlich Jesu Auferstehungskraft ist. Dass der selbe Hl. Geist, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in dem prophetischen Akt der Taufe wird das sichtbar, uns ebenfalls zusammen mit Jesus von den Toten auferweckt hat, zum ewigen Leben.

Dieses ewige Leben fängt nicht erst nach unserem Tod an, sondern hat bereits bei unserer Bekehrung begonnen. Wir können nicht mehr sterben. Tod, wo ist dein Stachel? Und: Wir leben in der Welt, sind aber nicht mehr von der Welt. Also wir leben als himmlische Staatsbürger, als neue Kreaturen, als Nicht-mehr-Sklaven-der-Sünde, befreit, bereits mit Jesus auferstanden, lebendig, bereits im Himmel lebend, noch mit unserem Körper hier auf der Erde, von der wir nicht mehr abhängig sind. Coole Botschaft! Man nennt sie: Die gute Nachricht.

Jesus hat uns Autorität gegeben. Er ist nicht gestorben, damit wir täglich durch das Leben kriechen und täglich im Kampf gegen das Böse, gegen den Teufel, ohnmächtig unterliegen, und passiv ertragen müssen, was so daher kommt.

Nein! Jesus ist gestorben, ja, aber er ist auferstanden! In Lukas 11/20 sagt Jesus: Wenn ich aber die Dämonen durch Gottes Macht austreibe, so ist das ein Zeichen dafür, dass Gottes Reich unter euch angebrochen ist!

Ein Zeichen für das Reich Gottes ist die Macht, die Kraft Gottes. Der Hl. Geist hat uns durch unsere Auferstehung in Jesus das große Privileg gegeben, dass wir in der selben Salbung, in der selben Sendung wie Jesus leben.

Römer 15/18 und 19: Ich würde es nicht wagen, auf etwas anderes stolz zu sein als auf Christus, der die anderen Völker durch mein Reden und Tun zu Gott geführt hat.
Ich habe sie gewonnen durch die Wunder, die als Zeichen Gottes durch mich geschahen und durch die Kraft des Heiligen Geistes. Auf diese Weise habe ich die Botschaft von Christus überall verbreitet (=gepredigt), von Jerusalem bis in das Gebiet von Illyrien.

Wir haben einen Auftrag. Laut dieser Stelle sind wir ausgesandt um Wunder zu tun, um Gottes Kraft zu demonstrieren, in unseren Predigten. Mutig und kühn sollen wir predigen. Predigen ist offensichtlich nicht nur von hier vorne. Wir predigen mit unserem Leben. Wie wir leben, was wir tun. Menschen sehen daran, wie Jesus ist. Und auch wenn wir ganz schlecht darin sind, Jesus in Kraft, in unserer Sendung zu repräsentieren, haben wir nicht den Luxus, dass wir ihn nicht oder nur teilweise repräsentieren. Nur weil wir etwas nicht können (oder es uns selber nicht zutrauen), oder weil wir lieber nur auf eine gewisse Weise etwas tun, heißt das nicht, dass es OK ist, wenn wir die für uns unangenehmen Dinge einfach auslassen. Es ändert unsere ganze Sendung, den Auftrag, den uns Jesus gegeben hat, nicht.

Es ist gut, wenn wir wissen, welche Gaben wir haben. Aber das ändert nichts daran, dass wir diese Gaben einsetzen müssen, um ihn, seine Heiligkeit, seine Kraft und Liebe zu den Menschen zu repräsentieren, ihnen in seiner Kraft zu begegnen.

Egal ob du von Jesus redest oder nicht, wenn du auf deinem Geld sitzt und bei der Steuer nicht alles angibst, oder alles an deinem Haus schwarz machen lässt, predigest du. Wenn du jemandem großzügig gibst und ihm hilfst, predigst du. Wenn dir jemand erzählt, dass er leidet und du betest nicht für ihn, predigst du. Wenn du für jemanden betest, damit er gesund wird, predigst du ebenfalls. Auch wenn er nicht gesund wird, wird er von Gott berührt werden, weil du das tust, wozu dich Gott gesendet hat, also seinen Auftrag ausführst. Dieser Gehorsam wirkt immer.

Ich möchte heute auf eine Bibelstelle eingehen, die immer wieder dazu verwendet wird, warum man nicht für Kranke beten soll, bzw. warum wir keine Wunder von Jesus heute noch erwarten sollen.

Matth. 7/21-23: Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.
Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Machttaten getan?
Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, die ihr das Gesetz übertretet!

Hier sind 2 Dinge, die der Herr Jesus den Menschen da sagen wollte:
1. Wenn Menschen sagen, dass Jesus Herr ist und den Willen des Vaters nicht tun, dann ist das ein Widerspruch in sich. Wenn ich Gott Herr nenne, dann muss ich auch seinen Willen tun, sonst ist er nicht mein Herr. Unsere Identität als Christ ist, den Willen Gottes zu tun, gehorsam zu sein.

Was ist der Wille des Vaters? Am besten sehen wir das im Vater Unser-Gebet. Hier lehrt uns Jesus beten: Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Immer sonst, wenn Jesus darüber redet, was der Wille des Vaters ist, also wenn er jemanden sendet, ist es detaillierter und spezifischer, aber es geht immer um genau das. Der Himmel soll auf die Erde kommen. Er regiert auf der Erde in der selben Weise wie im Himmel.

Z.B. als er die 72 Jünger ausgesendet hat: heilt die Kranken, treibt Dämonen aus, bringt Frieden, reinigt die Unreinen, weckt die Toten auf. Also was ist das, was wir gehorchen müssen? Bete für die Kranken, treib die Dämonen aus! Wenn du Schlechtes siehst in der Welt oder in Menschen, sag nicht: „oh, Hilfe! Da ist der Teufel! Was soll ich tun?“ Treib ihn aus! Wie? „Im Namen Jesu, geh!“

Das ist natürlich nicht das Einzige, was der Wille Gottes ist, aber das ist ein großer Teil seines Programms! Den dürfen wir nicht ignorieren!
Sag nicht, dass Gott dein Herr ist, und dann ignoriere, was er sagt, dass du tun sollst.
Ich hab da keine Gaben, darum kann ich das nicht so gut? Egal! Heile die Kranken!
Ich trau mich nicht! Was sagen die anderen? Egal! Tu’s, weil’s der Herr gesagt hat! Funktioniert nicht? Egal! Seine Verantwortung!
Ich hab Angst vor den Dämonen! Sie kommen in der Nacht und machen meiner Nachbarin Angst! Was soll ich tun? Sag ihnen sie sollen gehen! Fang dort an! Tu so als ob du statt Jesus da stehst! Sag’s ihnen in seinem Namen, an seiner Stelle, dass sie gehen müssen!
Also das war der Teil, wo ihn die Menschen zwar Herr nennen, aber nicht in das Himmelreich kommen, weil sie nicht den Willen des Vaters tun, also nur ein Lippenbekenntnis abgeben.

2. Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Machttaten getan?
Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, die ihr das Gesetz übertretet!

Ist schon spannend, diese Stelle. Da sind Leute, die genug wissen, dass sie seinen Willen tun, sie treiben Dämonen aus, prophezeien, heilen in seinem Namen, also sie nennen ihn zurecht Herr, Herr!
Aber sie kennen ihn nicht persönlich, sie haben keine intime Beziehung mit ihm.
Das Wort „gekannt“ ist das selbe, das verwendet wird, wenn ein Mann seine Frau kennt. Also ein sehr intimes Kennen.

Eigentlich ist es schon schlimm, wenn dieser Mensch Gott nicht intim kennt, aber hier heißt es, dass Jesus ihn nicht kennt. Gott, der jeden von uns kennt, der alles weiß über mich und dich, über jeden auf der Welt. Wenn der sagt, dass er dich nicht kennt, das ist sehr traurig.

Also die erste Gruppe hat nicht einmal versucht, Gottes Willen zu tun, die zweite schon, aber sie hatten keine intime Beziehung zu Gott.

Also wenn Menschen sagen, dass in diesen Versen der Beweis steckt, dass wir nicht um Heilung beten sollen, dann muss ich sagen, dass das genau das Gegenteil aussagt!

Wenn Menschen, die keine intime Beziehung mit Jesus haben, für Menschen beten können und sie werden heil, dann hast du schon überhaupt keine Ausrede, wenn du schon eine intime Beziehung mit Jesus hast!
Gott hat uns nicht den Geist des auferstandenen Herrn gegeben, damit wir uns zurücklehnen und warten, dass jemand anderer etwas tut!
Wir haben diesen Geist bekommen, damit wir all das konfrontieren, dagegen kämpfen können, was der Feind illegal in diese Welt gebracht hat. Zerstörung, Tod, Verlust, Armut, Krankheit,… Das ist unsere Sendung!

v. 23 Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, die ihr das Gesetz übertretet!

Was ist das Eine, das noch schlimmer ist, als das, dass ich Gott nicht kenne:
Er kennt mich nicht! Ich lasse ihn nicht an mich ran. Er darf nur in mein Gehirn, nicht in mein Herz. Interessant, dass Jesus solchen Menschen sagt, dass sie das Gesetz nicht kennen. Luk 10/27: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit aller deiner Kraft und mit deinem ganzen Denken.

Wir sollen Jesus anbeten im Geist und in der Wahrheit. Geist ist der Hl. Geist. In Wahrheit, das heißt, dass nichts versteckt ist, echt. Dass wir uns nicht vor Gott verbergen. Dass es keinen Teil in mir gibt, den ich Gott vorenthalte, in den ich ihn nicht rein lasse. Also das eine ist noch wichtiger in deinem Leben, als dass du Gott kennst: dass Gott dich kennt und kennen darf. Dazu hast nämlich du den Schlüssel. Er klopft und du entscheidest.

Die andere Bibelstelle, die oft verwendet wird, um zu beweisen, dass wir nicht mehr um Heilung beten sollen: Matth. 12/38-39 Einige Schriftgelehrte und Pharisäer traten an Jesus heran und sagten: »Lehrer, vollbringe vor unseren Augen ein Wunder als Beweis dafür, dass Gott dich gesandt hat!«
39 Jesus entgegnete ihnen: »Was seid ihr nur für eine böse und gottlose Generation! Ihr verlangt nach einem Beweis, doch den werdet ihr nicht bekommen. Ihr und eure Zeitgenossen werdet nur das Wunder sehen, das am Propheten Jona geschah.

Klingt einleuchtend, dass jemand bei diesen Versen auf die Idee kommen könnte, dass es besser ist, kein Wunder von Gott zu erwarten. Wer will schon zur bösen und gottlosen Generation gehören? Wenn wir uns aber den Kontext anschauen (was immer gut ist), sehen wir ein paar interessante Dinge: Vers 9: Nach diesen Worten ging er weiter und kam in ihre Synagoge. 10 Dort war ein Mann mit einer verkrüppelten Hand. Die Pharisäer fragten ihn: »Erlaubt das Gesetz Gottes, am Sabbat zu heilen?« Sie suchten damit einen Vorwand, um Anklage gegen ihn zu erheben. 11 Jesus antwortete: »Angenommen, jemand von euch besitzt ein Schaf und das fällt am Sabbat in eine Grube. Wird er es nicht sofort herausholen? 12 Und ein Mensch ist doch viel mehr wert als ein Schaf!

Um wieviel mehr wert ist ein Mensch als ein Schaf! Um wieviel mehr wert ist ein Baby im Uterus als ein Baby Hund, als eine Katze. Wir haben heute oft eine umgekehrte Logik, wo der Mensch nicht mehr so viel wert geachtet wird. Beides, Tier und Mensch sollte wertvoll sein, aber nicht das Tier über dem Menschen. (Das nebenbei)
v.13: Dann forderte er den Mann auf: »Streck deine Hand aus!« Er streckte sie aus, und die Hand war wiederhergestellt; sie war gesund wie die andere.
14 Da verließen die Pharisäer die Synagoge und fassten miteinander den Beschluss, Jesus zu töten.

V.15: Jesus wusste, was die Pharisäer vorhatten, und ging von dort weg. Viele Menschen folgten ihm, und er heilte alle Kranken.
V.22: Damals brachte man einen Mann zu Jesus, der blind und stumm war, weil ein böser Geist ihn beherrschte. Jesus heilte ihn, und er konnte wieder reden und sehen.
V 38: Einige Schriftgelehrte und Pharisäer traten an Jesus heran und sagten: »Lehrer, vollbringe vor unseren Augen ein Wunder als Beweis dafür, dass Gott dich gesandt hat!«

Ist das nicht interessant? Sie wollten ein anderes Zeichen, ein Zeichen, das sie kontrollieren konnten. So etwas wie eine Feuersäule, Manna, Wasser aus einem Felsen, Zeichen, die sie kannten aus der Schrift. Etwas wo sie die Dinge einordnen konnten, wo ihr Referenzrahmen passte. Das ist der religiöse Geist. Der will, dass Gott sich in ein Schema pressen lässt. In etwas, wo ich ihn kontrollieren kann.

Wegen der Abgestumpftheit ihres Herzens hatten sie kein Mitleid mit den Menschen in ihrer Umgebung, in ihrer Gesellschaft. Es war nicht OK dass Jesus die Menschen heilte, die leidend waren, die Schmerzen hatten. Sie wollten ein Wunder der anderen Art. Eines das man theoretisch diskutieren konnte.

Berührt es mich, wenn in meiner Nachbarschaft einem Mann die Hand geheilt wird, an der er seit seiner Kindheit mit Schmerzen und Behinderung geplagt war? Was stimmt da nicht, wenn so eine Heilung geschieht, und ich bin nicht bewegt? Ich klage an? Ein anderer Nachbar, der noch nie reden konnte und auch nichts hören und Jesus kommt und plötzlich hört er und spricht – und du bist nicht bewegt? Was ist mit der Menschenmenge, die Jesus folgt und wo er jede einzelne Krankheit und Gebrechen heilt. Du siehst das und bist nicht bewegt? Was ist das für ein Geist?

Die Wunder Gottes sind nicht zu unserer Unterhaltung gedacht, sondern um uns in den Zustand zurück zu bringen was Gott eigentlich wollte. Sie sollen göttliche Gerechtigkeit in die dämonischen Herrschaftsgebiete bringen, die da sind um zu töten, zu stehlen und zu zerstören. Es gibt keine theologische Rechtfertigung, dass Krankheit existiert.

Ich werde alt, meine Eltern und meine Großeltern hatten das schon….Hören wir auf, Krankheit zu rechtfertigen. Wir leben nicht aus dieser Welt. Wir sollen Gottes Standards in diese Welt bringen, nicht anders rum. Wir sollen Himmel auf Erden bringen und nicht Erde in den Himmel!

Wenn du gerade in einer Schlacht bist, bleib dran! Kämpfe weiter! Gib nicht auf! Rechtfertige nicht die Ungerechtigkeit, die nicht von Gott kommt!

Es ist die mutige Verkündigung des Reiches Gottes, die Veränderung der Situationen bringt. Mitsamt der Wunder! Das bewirkt Durchbruch. Wir sehen das in allen Evangelien und in der Apostelgeschichte. Die mutigen Deklarationen und Gebete bringen Durchbruch.

Du bist noch nicht dort? Bleib dran. Gib nicht auf. Du steckst mitten drinnen? Mach weiter. Kämpfe. Berufe dich auf Gott. Sei hartnäckig. Hier darfst du dickschädelig sein!

Ich hab gerade ein Zeugnis gehört aus der Gemeinde Bethel Church in Kalifornien. Ein junger Mann hatte Nierensteine. Jeder, der das schon einmal gehabt hat, weiß, wie schmerzhaft das ist. Er hatte aber nicht einmal sondern alle paar Monat welche. Und das seit 27 Jahren. Er war mit 3 Nieren geboren, 2 waren von Geburt an krankhaft, sie wurden ihm entfernt, und jetzt hatte er seitdem Steine in der verbleibenden Niere.

Jemand hatte in einem Heilungs-GD ein Wort der Erkenntnis: Nierensteine. Seine Frau und seine Kinder zwangen ihn, aufzustehen. Liebe Männer, dazu hat man Frauen und Kinder! Er stand auf und Jesus hat ihn geheilt. Er musste nach ein paar Monaten wegen etwas Anderem zum Arzt, hatte seinen Rücken verletzt oder so was. Der Arzt sagte: „Ihre Nieren sind sehr schön und gesund“. Er hat gesagt: „Moment, ich hab aber nur eine!“ „Nein, außer das ist ein falsches Röntgen?“ Er hat jetzt 2 Nieren! Jesus hat ihm nicht nur die Steine weggenommen sondern 2 schöne neue Nieren gegeben!

So denkt unser Herr. Ihm tun die Menschen leid. Er hat sie nicht krank geschaffen und er möchte, dass seine Standards (Himmel) durch uns auf die Erde gebracht werden.

Im Grunde hat das alles nichts mit meiner Intelligenz zu tun, ob ich Gott und seine Wunder verstehe oder sonst irgend etwas. Es ist alles einfach Gehorsam. Diese Menschen in Bethel haben einfach gebetet, dass die Nierensteine weggehen. Papa hat oben drein eine neue Niere kreiert.

Bin ich bereit? Bin ich mutig, oder ist es mir egal, wie es meinen Nachbarn geht? Was ist mir wichtig im Leben? Meine Sorgen, mein gutes Leben, mein Ansehen? Oder meine Mitmenschen? Kann ich es riskieren, dass jemand nicht geheilt wird? Oder kann ich einfach gehorchen und das Risiko Gott überlassen?

Was wäre, wenn Gott geheilt hätte, und nur weil du denkst, du kannst es nicht, hast du nicht gebetet? Bricht dir da nicht das Herz? Kannst du das riskieren, dass dir so ein Fehler unterläuft? Natürlich kann Gott immer heilen, auch ohne uns. Aber er nimmt uns so gerne mit hinein in sein Werk!

Ich denke, dass wir oft genug in unserer Gemeinde gehört haben, wie Menschen durch Gebet geheilt werden, dass wir mit freudiger Erwartung einfach unsere Hände auflegen können und Papa bitten, dass er etwas tut, was wir nicht können. Wieder mehr Himmel, hier auf der Erde!

Sei nicht entmutigt, wenn jemand nicht geheilt wird. Manchmal geschieht Heilung erst später. Manchmal gar nicht. Wir müssen da nichts erzwingen. Erwarten schon. Erwarten, dass er wieder das tut, was er schon einmal getan hat. Papa, wir sind keine Stiefkinder sondern die Kinder des Allerhöchsten! Wow. Wenn du das mit den Nieren dort in Kalifornien tust, wirst du das sicher hier auch tun.

Wenn er es nicht tut? Nicht mein Kakao sondern seiner. Ich kann’s sowieso nicht! Du auch nicht. Auf alle Fälle wirst du und auch der andere gesegnet und von Gott berührt. Es ist immer ein Moment, wo der Himmel auf die Erde kommt, wenn wir beten. Immer wenn wir beten. Also ist er und du auf alle Fälle besser dran wie vorher.

Und Gott verwendet die unterschiedlichsten Dinge, um zu heilen. Natürlich verwendet er auch Ärzte und das medizinische System. Wir haben da kürzlich ein Zeugnis gehört, das im Lebensstammtisch erzählt wurde. Wo ein junger Mann Selbstmord begehen wollte und von 30m Höhe auf Beton gesprungen ist. Er hat überlebt und es hat jemand noch an der Unfallstelle vor den Sanitätern für ihn gebetet – sehr mutig. Die Ärzte haben am OP Tisch diesen Brei zusammenflicken versucht. Da sind auf einmal die Knochen und Sehnen zusammengewachsen vor ihren Augen! Der junge Mann war nach 3 Wochen gesund. Das war in Linz, nicht in Kalifornien!

Jesus liebt uns und er hat Mitleid mit uns. Es ist ihm nicht egal, wenn wir krank sind. Was für einen wunderbaren Gott wir haben! Kräftig und heilig und von großer Güte.

Gebet: Jesus, wir beten dich alleine an und wir öffnen dir die Tür in alle Winkel unseres Herzens. Wir möchten, dass du uns kennst!
Wir beten um einen großen Durchbruch im Bereich von Kraft und Weisheit. Dein Reich komme! Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Herr hier bin ich. Sende mich! Amen.