Vor Kurzem war Ostern. Der Film „Auferstanden“ von unserem Filmabend ist mir noch stark in Erinnerung. Ich denke, es ist da einigen von uns so gegangen, mir jedenfalls ist es bewusst geworden, wie oft ich von Jesu Opfer am Kreuz für mich rede und auch wirklich dankbar bin, aber wie selten mir bewusst ist, was das eigentlich für ihn bedeutet hat, bzw. dass ich es immer noch nicht so richtig nachvollziehen kann. Und wahrscheinlich wird keiner von uns hier auf dieser Erde je wirklich in seinem Inneren alles wissen, was da geschehen ist.

Jesu Tod und seine Auferstehung, das zentrale Thema unseres Glaubens. Die gute Nachricht. Das, was wir allen Menschen verkünden sollen. In den vielen Jahren meines Christseins erahne ich es immer mehr, was der Tod und die Auferstehung Jesu für mein Leben bedeutet. Beziehungen, Sinn im Leben, Träume und Wahrheiten. Alles bedeutet dadurch etwas Anderes als vorher.

Im Römerbrief 6/4 steht: Denn durch die Taufe sind wir mit Christus gestorben und begraben. Und genauso wie Christus durch die herrliche Macht des Vaters von den Toten auferstanden ist, so können auch wir jetzt ein neues Leben führen (in einer neuen Wirklichkeit leben NeueEvangÜb).

Jesus hat sich nicht selber aus den Toten auferweckt, sondern er wurde durch den Hl. Geist auferweckt. Und wir, die wir mit ihm gestorben sind, sind ebenfalls durch den Hl. Geist auferweckt worden. Jetzt schon! Zu einem neuen Leben. Wir sind neu geboren. Ein völlig anderes Leben. Im Himmel aber noch auf der Erde. Himmlische Staatsbürger. Wir sind im Ausland hier auf der Welt. Nicht von der Welt, nur in der Welt. Wie von einem anderen Planeten.

Wenn wir im Johannesevangelium lesen, das fängt im 19. Kapitel an (ich gehe nur auf ein paar Verse ein, da wir die Ostergeschichte erst kürzlich angeschaut haben), da lesen wir ab Vers 17 über die Kreuzigung.

Ich liebe in der Bibel die kleinen Details. Immer wenn da solche unwichtig scheinenden Dinge stehen, kann ich nicht anders als fragen, warum steht das da? Warum wurde das erwähnt? Da steht z.B., dass es dort so ähnlich war wie bei uns in der Gemeinde, die Marias. Da stand unter dem Kreuz (v.23) die Maria (Mutter), ihre Schwester, und Maria (Frau von Klopas) und Maria von Magdala. Die treuen Marias. Das nur nebenbei.

Jesus hat alle verschiedenen und zu verschiedenen Zeiten im AT vorausgesagten Merkmale des Messias erfüllt. Darunter sind Dinge, die er selber erfüllen konnte, wie z.B. dass er Durst hatte am Kreuz. Ist es nicht erstaunlich, dass jemand, der unter diesen furchtbaren Umständen gerade stirbt, noch die prophetischen Schriften bis ins kleinste Detail erfüllen will?

Das zeigt für mich, dass Jesus mehr war als einfach ein guter Mensch. Würde jemand, der nicht genau weiß, wer er ist, der einfach diesen Messias spielt, würde der so etwas machen? Würde der Essigwasser erbitten, nur damit dieses Detail der Schrift erfüllt wäre, und das mitten im Todeskampf? Das hätte für den ja gar keinen Sinn, weil mit dem Tod alles vorbei wäre. Aber das war das letzte, was er machen musste, was prophetisch vorausgesagt war. Dann war es vollbracht. Er starb.

Wie gesagt, es gab da viele andere Zeichen aus dem AT, die von anderen erfüllt wurden. Dass sein Gewand verlost wurde, dass sein Untergewand nicht zerteilt wurde, dass seine Beine nicht gebrochen wurden, dass er eine Wunde in der Seite haben würde, und vieles mehr.

Interessant war für mich auch die Tatsache, dass Jesus schon tot war, als den anderen Gekreuzigten die Beine gebrochen wurden, damit sie sich nicht mehr aufstützen konnten, und somit keine Luft mehr bekamen und schnell ersticken würden. Warum war das so?

Jesus trug alle Sünden aller Menschen, die jemals gelebt haben und jemals leben werden. Wenn wir sündigen und uns dessen bewusst sind und die ganze Scham, die damit einhergeht, spüren, dann lastet eine ziemliche Last auf uns. Ich kenne das Gefühl. Du wahrscheinlich auch. Hier ist Jesus, der niemals gesündigt hatte. Er trug in dem Moment alle Sünden, die Gottesferne, die Scham aller Milliarden von Menschen, die jemals gelebt haben werden. Mein Gott, warum hast du mich verlassen! Er, der keinen Moment getrennt von Gott gelebt hatte. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das sein Herz zerbrochen hat.

 

Joh. 20:

1 Am Sonntagmorgen, dem ersten Tag der neuen Woche, ging Maria aus Magdala noch vor Sonnenaufgang zum Grab. Da sah sie, dass der Stein, mit dem das Grab verschlossen gewesen war, nicht mehr vor dem Eingang lag.

2 Sofort lief sie zu Simon Petrus und dem anderen Jünger, den Jesus sehr lieb hatte. Aufgeregt berichtete sie ihnen: »Sie haben den Herrn aus dem Grab geholt, und wir wissen nicht, wohin sie ihn gebracht haben!«

3 Da beeilten sich Petrus und der andere Jünger, um möglichst schnell zum Grab zu kommen.

4 Gemeinsam liefen sie los, aber der andere war schneller als Petrus und kam zuerst dort an.

5 Ohne hineinzugehen, schaute er in die Grabkammer und sah die Leinentücher dort liegen.

6 Dann kam auch Simon Petrus. Er ging in das Grab hinein und sah ebenfalls die Leinentücher

7 zusammen mit dem Tuch, das den Kopf von Jesus bedeckt hatte. Es lag nicht zwischen den Leinentüchern, sondern zusammengefaltet an der Seite.

8 Jetzt ging auch der andere Jünger, der zuerst angekommen war, in die Grabkammer. Er sah sich darin um, und nun glaubte er, dass Jesus von den Toten auferstanden war.

 

Bei den Juden gab es einen Brauch. Wenn man zu einem Essen eingeladen wurde und das Essen schmeckte einem nicht, legte man die Serviette zusammen auf den Teller um zu sagen: Gib mir nie mehr diese Speise!

Hier wird berichtet, wie das Tuch, das den Kopf von Jesus bedeckt hatte, zusammengefaltet an der Seite war. Nicht wie die anderen Leinentücher, die einfach so dort lagen. Diese bittere Speise muss nie wieder und von niemandem mehr gegessen werden! Es ist vollbracht.

 

11 Inzwischen war auch Maria aus Magdala zum Grab zurückgekehrt und blieb voller Trauer davor stehen. Weinend schaute sie in die Kammer

12 und sah zwei weiß gekleidete Engel an der Stelle sitzen, wo der Leichnam von Jesus gelegen hatte; einen am Kopfende, den anderen am Fußende.

13 »Warum weinst du?«, fragten die Engel. »Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingebracht haben«, antwortete Maria.

14 Als sie sich umblickte, sah sie Jesus dastehen. Aber sie erkannte ihn nicht.

15 Er fragte sie: »Warum weinst du? Wen suchst du?« Maria hielt Jesus für den Gärtner und fragte deshalb: »Hast du ihn weggenommen? Dann sag mir doch bitte, wohin du ihn gebracht hast. Ich will ihn holen.«

16 »Maria!«, sagte Jesus nun. Sie wandte sich ihm zu und rief: »Rabbuni!« Das ist Hebräisch und heißt: »Mein Lehrer.«

 

Zwei Engel saßen in dem Grab. Einer am Kopfende, der andere am Fußende. Ich denke, dass auch das einen Grund hat, warum das so genau beschrieben wird:

Als Jesus starb wurde der Vorhang zerrissen (ein mehrere cm dicker Vorhang) von oben bis unten.

Hinter dem Vorhang war das heiligste, das es in der jüdischen Tradition gab. Als die Israeliten in der Wüste waren, also viele 1000e von Jahren vor Jesus, fertigten die Israeliten nach Gottes genauen Plänen das Zelt, den Vorgänger des Tempels an. In dem Zelt war ein Vorhang. Hinter dem Vorhang befand sich das Allerheiligste: die Bundeslade.

Das war eine Holztruhe, die mit Gold überzogen war. In dieser Truhe waren 3 Dinge: Die Steintafeln der 10 Gebote, ein Krug mit Manna und der tote Mandelzweig, der übernatürlich über Nacht Knospen, Blüten und Mandeln bekommen hatte (2. Mose). Das ist die Lade der Zeugnisse: Die Symbole waren das Gesetz Gottes, die Versorgung Gottes, und die Auferstehungskraft Gottes. Auf dem Deckel der goldenen Lade, der Lade des Zeugnisses, waren 2 Engel, 2 goldene Cherubime, positioniert. An jedem Ende einer. Dazwischen war der sogenannte Gnadenstuhl. Von dem aus Gott mit dem Volk redete.

Als Maria Magdalena in das Grab schaute und die Engel an beiden Enden sitzen sah, wo Jesus gelegen war, wussten sie und die Jünger, dass hier in der natürlichen Welt die Erfüllung dessen vor ihren Augen war, was in dem Allerheiligsten prophetisch dargestellt war: Eine neue Zeit hatte angefangen. Durch die Auferstehung wohnt jetzt in dieser neuen Epoche der Gnadenstuhl mitten unter den Menschen, durch die Auferstehung Jesu ist das Zeichen der Bundeslade, der Zeugnisse, direkt im Geist unter uns und zugänglich geworden.

Jedes Mal, wenn wir von Gottes Taten Zeugnis geben, erleben wir und bezeugen in Wirklichkeit das, was als Zeugnis in der Zeugnislade aufbewahrt worden war: Seine Führung, seine Versorgung und seine Auferstehungskraft oder übernatürliche Kraft Gottes.

Das heißt, dass wir, du und ich, wissen können, dass die Kraft Gottes in uns wohnt. Es ist vollbracht. Alles was angekündigt ist durch das AT ist geschehen, wir sind mit Christus gestorben und leben jetzt in der selben Auferstehungskraft wie er! Gottes Geist ist in uns! Der Geist, der Tote auferweckt!

Das muss doch etwas verändern, wenn ich das weiß! Ich bete immer wieder, dass Gott mir das mehr in meinem Herzen bewusst macht. Denn wenn ich das wirklich weiß, wirklich verinnerlicht habe und kapiert habe, was das bedeutet, wer kann mich dann noch aufhalten? Der Feind sicher nicht!

Und dann gefällt mir die eine Stelle besonders gut: Maria fragt Jesus nach dem Leichnam, weil sie denkt, er ist der Gärtner. Erst als er ihren Namen sagt, erkennt sie ihn.

Jesus spricht dich mit deinem Namen an. Ganz persönlich. Er hält uns keine theoretische Predigt sondern er ist ganz praktisch, ganz nahe, ganz intim. Er kennt dich und mich, er redet uns mit unserem Namen an.

Was heißt das für uns?

Ich denke, wenn wir unser Leben von dem Blickpunkt aus betrachten, kann es nicht einfach so „normal“ weiter gehen. Wir fangen an, unser Leben von der Ewigkeit her zu sehen. Es ist eine neue Zeit angebrochen. Gott ist nicht mehr theoretisch sondern unter uns, erfahrbar. Er kennt uns und hat sich erkennbar gemacht. Er erfüllt alle unsere Bedürfnisse, wenn wir ihn lassen. Alle Bedürfnisse! Was hast du für Bedürfnisse? Sicherheit? Zweisamkeit? Versorgung? Identität? Bestätigung? Frieden? Geh doch zu Gott mit ihnen! Zum Vater! Der Zugang ist jetzt frei. Schau, was passiert. Wird er sein Wort halten, ist er genug Fundament? Kann ich wirklich darauf bauen? Ich denke, dass du und auch ich das wissen müssen. Wir müssen uns auf das Wagnis einlassen, das herauszufinden.

Wir sind hier gespalten. Einerseits leben wir ja in dieser Welt. Wir haben Sorgen, wir haben Kollegen, Freunde und Familie, die uns das Herz schwer machen. Wir haben Geldsorgen. Es gibt so vieles, was uns Angst macht. Die Zukunft, ob wir bei anderen Leuten gut rüber kommen, ob wir genug Geld haben, damit wir im Alter versorgt sind, ob wir…

Wir haben aber die Wahl. Gott hat alles umgedreht. Durch die Auferstehungskraft können wir uns entscheiden, anders zu leben. Wir können Jesus ernst nehmen, der sagt: „Kommt zu mir, alle die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken!“

Gibt es jemanden, der mühselig und beladen ist?

Will ich mich dafür entscheiden, dass ich mich von Jesus erquicken lasse? Oder ist es einfacher, mühselig und beladen zu sein?

Wir sehen im SOZO-Dienst oft, dass Menschen lieber die Belastungen, die Depressionen, die sie kennen, behalten, als sie an Jesus abzugeben. Das Risiko ist: Kann ich mich auf den verlassen, den ich nicht so gut kenne wie meine Probleme? Was geschieht, wenn ich Jesus vertraue? Wird er das tun, was er gesagt hat oder wird er mich im Stich lassen? Wird er etwas von mir verlangen, das ich nicht mag? Jesus fragt selber in der Bibel: „Willst du geheilt werden?“

Wir tun uns oft leicht, theoretisch über die Auferstehungskraft zu reden. Über die Gnade, die Heilung, die Versorgung. Aber wenn es darauf ankommt, haben wir Bedenken. Will uns Jesus etwas wegnehmen? Darf ich dann vielleicht nicht mehr mein Geld so ausgeben, wie ich es will? Darf ich dann keine Phantasien mehr über Frauen oder Männer haben? Muss ich meine geheimen Süchte an den Nagel hängen? Eigentlich will ich das alles ja gar nicht, sie belasten mich ja. Aber was dann? Wird er wirklich alle meine Bedürfnisse erfüllen? Ich bin dann nicht mehr in Kontrolle über mein Leben!

Gott ist gut. Er ist immer gut und er ist mir gut gesonnen, er ist guter Laune. Er will mein Bestes. Er will mich übernatürlich versorgen, mich übernatürlich leiten und er will, dass ich übernatürlich lebe in dieser natürlichen Welt. Er will durch dich Wunder tun und wenn er fertig ist, dann sagt er: „Schau, mein Sohn der Ferdi, schau, wie toll er ist! So was Großartiges hat er gemacht! Bravo! Da belohn ich dich aber jetzt!“

Es heißt im Jesaja, dass wir durch seine Striemen geheilt sind, dass er unsere Krankheit durch diese Striemen getragen hat. Diese Striemen sind 39 Peitschenhiebe mit einer Peitsche, die Metallstücke an jedem Lederriemen hatte. Es wurden damals nicht 40 Hiebe verabreicht, sondern nur 39. 40 hätte der Mensch nicht überleben können. Es waren bereits die inneren Organe sichtbar. Mit diesen Striemen hat Jesus unsere Krankheiten getragen, heißt es. Es ist alles vollbracht. Alles. Auch die Krankheit hat kein Recht mehr. Sie ist bereits getragen. Von Jesus selber. Besiegt.

Ist das ein Jesus, der dich manipulieren will? Nein. Er ist der Gnadenstuhl. Er bietet uns alles an. Ein Leben in Fülle, Heilung, eine neue Perspektive, ein neues Leben, in dem wir keine Sünder mehr sind, in dem die Sünde keine Macht mehr hat über uns. Und er bietet uns ein Leben an, in dem er intim mit uns wird. Indem er dich und mich beim Namen nennt. Indem du ihm gehörst und so heilig wirst, wie dein Papa im Himmel heilig ist.

Kannst du Jesus vertrauen? Kannst du ihm sagen: „Jesus, du weißt besser als ich, was mir gut tut, ich will dir mein Leben anvertrauen, ich gebe dir meine Kontrolle ab. Ich gebe dir die Erlaubnis, dass du deinen Willen durch mich und in mir ausführst.“

Wenn du das heute tun möchtest, weil du Jesus noch nicht kennst, dann geh doch nach dem GD zu einem vom Gebetsteam heraußen. Lass dich ein auf ein Leben, das dich frei macht von Bindungen und Sünden, auf ein übernatürliches Leben. Die Beter werden dich führen und dir erklären, wie du dahin kommst, und mit dir beten.

Wenn du merkst, dass du in irgend einem Punkt Jesus zu wenig vertraust, und du möchtest sein Angebot annehmen und ein wirklich erfülltes Leben leben, deinen Glauben erneuern, dann geh doch auch nach dem GD zu einem vom Gebetsteam und sie werden dir dabei helfen. Es ist natürlich immer gut, für dich beten zu lassen, sei es um Heilung, um einen Segen, oder einfach um ein Wort von Gott zu erbitten. Ich ermutige jeden, diese Gelegenheit nicht auszulassen.

Ich habe für mich beschlossen, dass ich die Auferstehungskraft Jesu in Anspruch nehmen will. Sein Angebot, dass ich neu geboren bin, dass ich durch ihn der Sünde gestorben bin, dass ich übernatürlich leben kann, und dass das ganz natürlich ist für mich. Ich will das immer mehr in meinem Leben haben, will ihn immer mehr Herr sein lassen in meinem Leben. Jesus soll nicht umsonst für meine Krankheiten gelitten haben. Er soll nicht umsonst bis ins kleinste Detail alle Voraussagen im AT erfüllt haben und den qualvollen Tod eines Verbrechers an meiner Stelle gestorben sein!

Wenn wir von der Ewigkeit her leben, hat alles eine andere Perspektive. Dann kann ich meinen Klacks von Geld (egal wie viel du hast, es ist immer mit dem Himmel verglichen ein Klacks) investieren in etwas, das Wert hat. Geld ist wertneutral. Je nachdem wofür ich es einsetze, gibt es jemandem oder etwas Wert und Macht. Wenn ich meine Lebensmittel von Industrien kaufe, gebe ich diesen Industrien Macht, wenn ich sie von Kleinbauern kaufe, gebe ich denen Macht.

Wenn ich es einsetze, damit ich Spaß habe (ich bin nicht gegen Spaß, ganz im Gegenteil, mir ist schon einmal vorgehalten worden, dass ich nie in der Gemeinde etwas tue, ohne dass es auch Spaß machen soll), dann hatte ich Spaß und das wars. Wenn ich es für die Ewigkeit einsetze, indem ich Beziehungen baue oder jemandem, einem Werk, einer Gemeinde, mein Geld gebe, damit Menschen geholfen wird, dann habe ich in meine Ewigkeit investiert, weil ich damit eine Beteiligung gekauft habe. Ich habe damit Anteil an dem, was Gott durch diese Werke, Gemeinden und Menschen tut.

Z.B. wenn jetzt 2 junge Leute aus unserer Gemeinde in die Bibelschule gehen werden, und ich beteilige mich mit einem Geldbetrag daran, dann habe ich ein Investment in die Ewigkeit gemacht. Das heißt, dass ich beteiligt bin an allem was durch sie im Reich Gottes geschieht. Viel cooler als wenn ich mir ein Eis kaufe, obwohl ein Eis nichts Schlechtes ist.

Gott gibt mir immer die Wahl. Er möchte nichts Erzwungenes. Er möchte, dass wir genau so aus Liebe handeln wie er. Und je mehr wir nach seinen Regeln leben und aus seiner Auferstehungskraft (und das erfordert auch Übung!), desto mehr Gewinn ist das für uns selber. Nicht erst in der zukünftigen Welt (in der wir ja dann schon leben, Himmel auf Erden), sondern auch schon in dieser.

 

Gebet: Jesus, ich entschließe mich jetzt, dass ich dir vertraue. Ich erlaube dir, dass du mir zeigst, wer du bist und wie du mich siehst. Ich danke dir, dass du alles getan hast, damit mein Zugang zum Vater als sein Kind garantiert ist. Bitte öffne mir die Augen, damit ich nicht mehr die oberflächliche Welt sehe sondern die echte, in die ich durch deinen Tod und deine Auferstehung hineingeboren bin. Und bitte hilf mir, meine Einstellungen, meine Werte, nach deinen auszurichten. Ich bete dich an in alle Ewigkeit.