Kommt ein Skelett zum Arzt.

Sagt der Arzt: „Sie hätten früher kommen sollen!“

 

Zu Ostern feiern wie DAS LEBEN. Jesus hat den Tod besiegt. Deshalb ist unsere Hoffnung auf ein Leben, das über den Tod hinausgeht ja mehr als berechtigt. Die Frage, die sich insgeheim aber viele stellen ist, ob es auch schon vor dem Tod, ein Leben, oder DAS Leben gibt.

 

Was genau meinen wir, wenn wir vom Leben sprechen?

Leben im wissenschaftlichen Sinn bedeutet, dass sich ein Lebewesen, gegenüber der leblosen Materie durch gewisse Aktivitäten unterscheidet:

  • Energie- und Stoffwechsel und damit Wechselwirkung mit ihrer Umwelt.
  • Organisiertheit und Selbstregulation
  • Reizbarkeit, das heißt sie sind fähig, chemische oder physikalische Änderungen in ihrer Umwelt zu registrieren.
  • Fortpflanzung, das heißt, sie sind zur Reproduktion fähig.
  • Vererbung, das heißt, sie können Informationen (Erbgut) an ihre Nachkommen übermitteln.
  • Wachstum

 

Wenn wir aber von DEM Leben reden, dann meint das wesentlich mehr als bloßes existieren als Lebensform. (Auch ein Komapatient hat einen Stoffwechsel…)

 

Vor kurzem sah ich im Internet ein Video, in dem Flüchtlinge beschreiben, wie sie auf ihrer Flucht über das Mittelmeer, buchstäblich um ihr Leben kämpfen mussten. Sie nahmen diesen Kampf auf sich, weil sie sich in Europa ein neues (besseres) Leben erhoffen. Was gehört zu einem guten, oder man könnte auch sagen erfülltem Leben dazu?

 

  • Erfüllung meiner Bedürfnisse (Bedürfnispyramide)
  • Sinn im Leben finden

 

Die Frage nach dem Sinn des Lebens hat sowohl etwas mit meinen Wurzeln und meiner Zukunft zu tun (Woher kommen und wir und wohin gehen wir?), als auch mit der Frage unserer Bestimmung (Wozu bin ich auf dieser Welt?).

 

Auf der Suche nach DEM LEBEN fragen wir am besten DEN Experten, was das Leben angeht: Jesus. Er hat von sich behauptet: Ich bin DAS LEBEN. Und das gleich zwei Mal.

Joh 14,6: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Dies sagte er zu seinen Jüngern.

Zuvor sagte er einen noch herausfordernden Satz, in einer absolut herausfordernden Situation:

Jesus war mit seinen Jüngern unterwegs in eine kleine Stadt namens Bethanien. Eine befreundete Familie, Maria, Martha und deren Bruder Lazarus lebten dort…

Joh 11

 

V 25: Ich bin die Auferstehung und das Leben.

Zu diesem Zeitpunkt war Lazarus noch tot. Von daher war das eine sehr kühne Aussage Jesu.

 

Wenn jemand von sich behauptet etwas Besonderes zu sein, gibt es drei Möglichkeiten: (Alphakurs)

Es stimmt nicht und er weiß es: Betrüger

Es stimmt nicht, aber der Mensch ist verrückt.

Es ist wahr.

 

Jesus trat den Beweis an, dass er die Wahrheit sprach.

V 43: Lazarus, komm heraus!

 

Zu Ostern feiern wir aber nicht die Auferweckung des Lazarus, sondern die Auferstehung Jesu.

Was ist das Besondere an seiner Auferstehung?

Für Lazarus und alle anderen war es eine „Beurlaubung“ vom Tod.

Der Tod ist für uns Menschen etwas Unausweichliches.

Der Tod hat etwas Endgültiges. Wenn es vorbei ist, ist es vorbei.

Bei JC war und ist das anders.

Durch seine Auferstehung verliert der Tod seine Letztgültigkeit. Jetzt gilt: Nicht der Tod, sondern das Leben (JC) hat das letzte Wort.

 

Das neue Leben, das die Bibel allen Menschen verspricht, die auf JC vertrauen. Dieses neue, ewige Leben ist anders als das Leben, das wir jetzt kennen.

 

Das Leben hier ist ein Kreislauf: Same, Geburt, Aufblühen (Wachstum), Produktion von neuen Samen, Tod.

Jahreszeiten.

Dieser Kreislauf gilt für alles Biologische, auch für unseren Körper.

Aber was ist mit unserer Seele und mit unserem Geist?

Östliche Religionen haben diesen Gedanken des Rades der Wiedergeburten. Das Ziel (Nirvana) ist es aus diesem Rad auszusteigen!

 

Die Bibel zeigt uns: Es gibt mehr als unsere begrenzte, von Naturgesetzen unterworfene, von Leid, Schmerz und Elend geplagte- wenn auch in vielen Facetten wunderschöne Welt.

Es gibt noch eine andere Welt, die mindestens genauso real ist, auch wenn wir sie normalerweise nicht sehen, hören, riechen, schmecken oder mit naturwissenschaftlichen Methoden beweisen können.

 

Die Mission Jesu war es, uns von dieser Welt- vom Reich Gottes (Himmelreich) wie er diese Welt nannte, zu erzählen.

Über dieses Himmelreich haben wir in den letzten Wochen und Monaten schon viel gehört.

Dass es dort andere Gesetzmäßigkeiten gibt, wie auf dieser Welt.

Dass ein kleiner Same ausreicht um eine große Wirkung zu erzielen.

Dass es dort echte Vergebung gibt, nicht nur ein vorübergehendes Aussetzen von Feindseligkeiten.

Dass dieses Reich Gottes kostbar ist wie ein Schatz, für den es sich lohnt alles herzugeben.

Und dass die Kleinsten hier, die größten im Himmelreich sind.

 

Seine Auferstehung ist der letzte, endgültige (ultimative) Wegweiser in diese neue Welt Gottes.

 

Diese neue Welt Gottes ist anders als das, was wir hier auf dieser Erde kennen.

  • Sie sieht anders aus. JC wurde nach seiner Auferstehung erst auf den zweiten Blick erkannt. (z.B. Emmausjünger…)
  • Sie ist keinen Naturgesetzen unterworfen. (JC ging durch die verschlossene Tür) Wunder…
  • Sie ist geprägt von der Herrlichkeit, Schönheit und Reinheit Gottes
  • Sie spiegelt die Liebe des Vaters im Himmel wieder.
  • Sie ist nur durch den Glauben zu finden.
  • Mit den Augen des Glaubens sehen (nicht einbilden!)

 

Trotzdem ist diese neue Welt Gottes da. Nicht erst nach unserem Tod, das ewige Leben beginnt hier und heute. Wir leben in dieser Zwischenzeit, von der Albert Frey singt.

 

Welche Auswirkung hat das für mein Leben?

  • Hoffnung und Zuversicht (Arbeitslosigkeit, Krankheit, Probleme…) Hoffnung über den Tod hinaus.
  • Friede (Shalom)
  • Freude Joh 20,20: Als die Jünger den Herrn sahen, kam große Freude über sie.

 

Kann es sein, dass die Menschen, die dieses Reich Gottes im Glauben gefunden haben, DAS LEBEN gefunden haben? Diejenigen, die es gefunden haben, behaupten: JA, genau dieses Leben haben wir gefunden! Kein „Null Problemo Leben“, kein Schlaraffenland. Aber ein Leben, das trägt. Es ist ein wertvolles, sinnerfülltes Leben.

 

Deshalb heißt auch unsere Gemeinde Treffpunkt Leben, weil wir hier den treffen, der das Leben ist und der uns lebendig macht: Den auferstandenen Jesus. Er ist mitten unter uns, auch wenn wir ihn nicht sehen. Aber mit dem Herzen wissen wir: Er ist da.

Ihn wollen wir feiern und unsere Freude darüber ausdrücken, dass er uns so sehr liebt.